Die ÖVP hat die Koalitionsgespräche abgebrochen. Erinnert mich irgendwie an die Situation von 2006.
Ich werde aus der ÖVP nicht schlau. Was hat man davon, dass man die Koalitionsbildung so kompliziert gestaltet? Will man den zukünftigen Partner schwächen, um dann im richtigen Moment wieder einmal Neuwahlen auszurufen?
Was übrig bleibt: Die Wähler sind der Meinung, dass die zwei Altparteien sowieso nur streiten und strafen beide ab, die abgewanderten Wähler wählen blau.
Das Traurige ist: Die SPÖ befindet sich in der Geiselhaft der ÖVP, weil sie sonst keine Partner hat. Die SPÖ braucht die ÖVP und die ÖVP ist sauer auf die SPÖ, weil diese die Wahl gewonnen haben, haben aber ebensowenig Alternativen. In solchen Momenten wird das Mehrheitswahlrecht wieder attraktiv.
Zum Schluss bleibt die Hoffnung, dass die ÖVP endlich erkennt, dass Wahlen Tatsachen schaffen und dass man so ein Ergebnis zu akzeptieren hat und jetzt nicht einfach wieder in den Schmollmodus zurückkehren kann. Außerdem sollte die SPÖ ein KoalitionsPARTNER sein.
Montag, 17. November 2008
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3 Kommentare:
Ich weiß ja auch nicht was das jetzt wieder soll, hab den Pröll eigentlich bisher für jemanden gehalten, mit dem man halbwegs vernünftig reden kann. Die ÖVP schadet sich derzeit nur selbst, die SPÖ möchte, die ÖVP blockiert.
Wenn die ÖVP nur sich selbst schaden würde, wär es halb so schlimm.
Leider zieht sie die SPÖ mit runter und das ist ärgerlich. Weil die SPÖ verliert so Wähler obwohl sie in diesem Fall unschuldig ist.
kann deinem Posting vollkommen zustimmen!
genau meine Meinung - die ÖVP blockiert total
wieder mal
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