Die letzten Wochen hat eine Frage die Medien dominiert: Soll die Wehrpflicht beibehalten werden? Über das Für und Wider wurden viele Diskussionen geführt und ich werde für die Abschaffung der Wehrpflicht stimmen, es gibt für mich kaum einen Grund dieses halbe Jahr Zwangsdienst zu erhalten.
Was aber im Vorfeld deutlich zu sehen war, ist die Tatsache, dass dieser begrüßenswerte Schritt im demokratischen Prozess - eine Volksbefragung - von den Parteien mangelhaft vorbereitet wurde. Ideal wäre es gewesen zwei Konzepte zu präsentieren zwischen denen man wählen kann. Stattdessen bekommt man das Konzept "Sozialjahr" präsentiert, deren genaue Umsetzung noch unklar ist und als Alternative hat man nur die Option nichts zu ändern. Die ÖVP hat angeblich ein Konzept, verrät es aber nicht.
Statt also das Volk zu informieren, damit es eine auf Fakten basierende Entscheidung treffen kann wurde wieder einmal ein ein parteipolitisches Schauspiel aufgeführt. Das sieht man an der medialen Berichterstattung, bei der festgelegt wird, wer bei welchem Ausgang zurücktreten müsse, dass diese Befragung ein Auftakt in das Superwahljahr und eine Zerreißprobe für die Koalition sei.
Ich will aber heute nicht für die SPÖ oder die ÖVP stimmen, sondern eine Richtung vorgeben, in die sich Österreichs Verteidigungspolitik entwickelt.
Leider haben die Parteien in Österreich noch nicht gelernt, dass man eine dermaßen elementare Frage auf der sachpolitische Ebene bearbeiten sollte. Wie wenig sie das beherrschen merkt man an dem beiderseitigen Meinungsumschwung: Die SPÖ hat flugs ihre Meinung geändert, weil Häupl es so wollte und die ÖVP hat ebenso ihre jahrelange Überzeugung über Bord geworfen (Grund war ein "intensiver Nachdenkprozess" - ob das Rückschlüsse darauf zulässt, worauf die Überzeugung der ÖVP vor diesem Nachdenkprozess begründet war, lasse ich offen). Es geht also wieder einmal nur darum eine andere Meinung als der Koalitionspartner zu haben und nicht darum eine gemeinsame, für Österreich dienliche, Lösung zu finden.
Abschließend kann man nur hoffen, dass trotz allem viele Menschen heute diese Gelegenheit wahrnehmen, um der Politik zu zeigen, dass man gerne mehr Entscheidungen treffen möchte. Ein Kreuz alle 5 Jahre ist eindeutig zu wenig.
Sonntag, 20. Januar 2013
Samstag, 5. Januar 2013
Neues YouTube-Design
Wieder einmal hat YouTube sein Aussehen und seine Funktionalität verändert, etwas was ja bei dieser Seite relativ häufig vorkommt (erinnert sich noch jemand an die Videobewertung mit Sternen?).
Wie bei jeder Umstellung gefällt mit auch diese zunächst einmal nicht. Was besser daran ist, dass der Videotitel jetzt unter dem Video selbst angezeigt wird, kann ich nicht verstehen. Aber das ist eine der kleinen Änderungen, mit denen ich mich mit der Zeit anfreunde und sie dann gar nicht mehr bemerke - in manchen Fällen (z.B.: die Möglichkeit auf Kommentare antworten zu können und das mit einem Klick zu sehen) finde ich die Änderungen im Nachhinein sogar sehr gut, die angesprochene Funktionalität kam, soweit ich mich erinnere, mit dem letzten YouTube-Redesign.
Was mich aber wirklich stört sind die Vorschläge für weiterführende Videos: Bis jetzt war es immer so, dass einem Videos vorgeschlagen wurde, die irgendwie mit dem aktuellen Video zusammenhängen. Wenn ich mir also ein Fußballvideo angeschaut habe, dann habe ich auch Fußballvideos in den Vorschlägen gehabt. Seit dem Update sind es nur mehr 2-3 Fußballvideos, der Rest wird mit Videos gefüllt, die irgendwas mit anderen Videos zu tun haben, die ich mir sonst anschaue (z.B.: Kabaretts, Musik oder andere Videos und Kanäle, die ich regelmäßig anschaue). Das finde ich schade, denn gerade bei Musik springe ich gerne von Video zu Video und höre mir Musik an, die ich noch nicht kenne bzw. wenn ich mir Fußballvideos anschaue, dann will ich keine Musik hören - ich bin eben kein "Themenhopper".
P.S. Wenn jemand ein sinnvolles Synonym für Video hat, dann lasst es mir bitte zukommen.
Wie bei jeder Umstellung gefällt mit auch diese zunächst einmal nicht. Was besser daran ist, dass der Videotitel jetzt unter dem Video selbst angezeigt wird, kann ich nicht verstehen. Aber das ist eine der kleinen Änderungen, mit denen ich mich mit der Zeit anfreunde und sie dann gar nicht mehr bemerke - in manchen Fällen (z.B.: die Möglichkeit auf Kommentare antworten zu können und das mit einem Klick zu sehen) finde ich die Änderungen im Nachhinein sogar sehr gut, die angesprochene Funktionalität kam, soweit ich mich erinnere, mit dem letzten YouTube-Redesign.
Was mich aber wirklich stört sind die Vorschläge für weiterführende Videos: Bis jetzt war es immer so, dass einem Videos vorgeschlagen wurde, die irgendwie mit dem aktuellen Video zusammenhängen. Wenn ich mir also ein Fußballvideo angeschaut habe, dann habe ich auch Fußballvideos in den Vorschlägen gehabt. Seit dem Update sind es nur mehr 2-3 Fußballvideos, der Rest wird mit Videos gefüllt, die irgendwas mit anderen Videos zu tun haben, die ich mir sonst anschaue (z.B.: Kabaretts, Musik oder andere Videos und Kanäle, die ich regelmäßig anschaue). Das finde ich schade, denn gerade bei Musik springe ich gerne von Video zu Video und höre mir Musik an, die ich noch nicht kenne bzw. wenn ich mir Fußballvideos anschaue, dann will ich keine Musik hören - ich bin eben kein "Themenhopper".
P.S. Wenn jemand ein sinnvolles Synonym für Video hat, dann lasst es mir bitte zukommen.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Realitätsverweigerung
Er traue sich das Amt des Kärntner Landeshauptmannes zu, nun brauche er das Vertrauen der Kärntner, so Bucher. Jedenfalls habe er das Ziel, Rot-Grün in Kärnten zu verhindern und eine Landesregierung "rechts der Mitte" zu bilden. Das BZÖ sei eine stolze Partei in Kärnten, "vor allem mit Anstand und Charakter, im Gegensatz zur FPK, die das Land verraten und verkauft haben an die Bundes-FPÖ." Die "Scheuch-Brüder" würden aber nach der Wahl keine Rolle mehr spielen, die FPK werde die Führungsmannschaft nach der Wahl austauschen. Dann wäre auch eine Koalition mit der FPK wieder vorstellbar. (Quelle: http://oe1.orf.at/artikel/327390)
Bucher möchte also eine Koalition "rechts der Mitte" bilden. Damit kann er also nur eine Koalition mit der FPK meinen, jener Partei der er Charakter- und Anstandslosigkeit vorwirft und die Bucher vor drei Jahren eiskalt das Messer in den Rücken gerammt hat, also auch jener Partei, in der Uwe Scheuch tätig war, der inzwischen verurteilt wurde.
Oder aber er meint eine Koalition mit der ÖVP, deren Obmann vor kurzem auch verurteilt wurde.
Ich weiß, dass Wahlen in Kärnten immer etwas "eigenartige" Ergebnisse zutage liefern, aber wie kommt Bucher auf die Idee, dass die Menschen das BZÖ wählen, also die Partei die auf Bundesebene gerade von Stronach aufgekauft wird und auf Landesebene zum größten Teil vom FPK übernommen wurde? Wie kann Bucher ernsthaft glauben, dass er Landeshauptmann wird?
Mittwoch, 2. Januar 2013
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (Spoilerfrei)
Die Technik:
Ich habe den Film in 3D mit HFR gesehen. Ob die hohe Framerate etwas nützt, kann ich nicht sagen, weil mir der direkte Vergleich fehlt. Die 3D-Effekte sind nicht schlecht, und an ein zwei Stellen wirklich gut, die Qualität des Films verbessern die Effekte aber nicht.
Der Film:
Wer "Herr der Ringe" mochte wird auch "Der Hobbit" mögen. Im Gegensatz zur Ring-Trilogie ist dieser Film etwas heiterer und wirkt weniger bedrohlich. In den Vorgängern war immer eine sehr düstere Grundstimmung. Selbst wenn einmal eine Schlacht gewonnen wurde, war immer klar, dass das große Böse noch lange nicht besiegt ist und die Welt noch immer einer großen Gefahr ausgesetzt ist, dieses Gefühl hatte ich bei "Der Hobbit" nicht.
Der Teilung des Buches in drei Filme brachte ich Skepsis entgegen, aber der Film wirkt nirgends künstlich gestreckt oder langweilig. Auch dass nicht an Wiedersehen mit den Figuren aus den ersten drei Filmen gespart wird, empfand ich nicht als störend, wie man in manchen Kritiken lesen konnte, im Gegenteil, es passte gut in den Film. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf die Teile zwei und drei, die in den nächsten beiden Jahren zu sehen sein werden.
Ich habe den Film in 3D mit HFR gesehen. Ob die hohe Framerate etwas nützt, kann ich nicht sagen, weil mir der direkte Vergleich fehlt. Die 3D-Effekte sind nicht schlecht, und an ein zwei Stellen wirklich gut, die Qualität des Films verbessern die Effekte aber nicht.
Der Film:
Wer "Herr der Ringe" mochte wird auch "Der Hobbit" mögen. Im Gegensatz zur Ring-Trilogie ist dieser Film etwas heiterer und wirkt weniger bedrohlich. In den Vorgängern war immer eine sehr düstere Grundstimmung. Selbst wenn einmal eine Schlacht gewonnen wurde, war immer klar, dass das große Böse noch lange nicht besiegt ist und die Welt noch immer einer großen Gefahr ausgesetzt ist, dieses Gefühl hatte ich bei "Der Hobbit" nicht.
Der Teilung des Buches in drei Filme brachte ich Skepsis entgegen, aber der Film wirkt nirgends künstlich gestreckt oder langweilig. Auch dass nicht an Wiedersehen mit den Figuren aus den ersten drei Filmen gespart wird, empfand ich nicht als störend, wie man in manchen Kritiken lesen konnte, im Gegenteil, es passte gut in den Film. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf die Teile zwei und drei, die in den nächsten beiden Jahren zu sehen sein werden.
Dienstag, 1. Januar 2013
Silvester
In der Gruppe der unnötigsten und nervigsten Feiertage des Jahres nimmt Silvester auch dieses Jahr wie gewohnt den Spitzenplatz ein. Dabei ist es gar nicht die Schuld des 31.12. an sich sondern die Art wie dieses Datum hierzulande gefeiert wird.
Ich finde es in Ordnung, am Ende des Jahres die letzten 12 Monate Revue passieren zu lassen und sich auf das neue Jahr einzustellen. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, mit Freunden oder der Familie anzustoßen und Glücksbringer auszutauschen. Ich habe auch nichts gegen Glückfische oder das traditionelle Bleigießen mit der ewigen Frage - "WAS ist das?". Und ich habe auch kein Problem damit, wenn um Mitternacht Raketen in den Himmel geschossen werden.
Was ich aber nicht ausstehen kann: Wenn von Mitte Dezember bis in die erste Jänner-Woche sinnlose Knaller abgefeuert werden und dabei keine Rücksicht auf nahestehende Menschen und Tiere genommen wird, wenn jedes Jahr am ersten Jänner in den Nachrichten zu lesen ist, dass Menschen andere Menschen mit Knallern verletzt haben, dass Kinder an Knaller kommen, für die sie offensichtlich nicht alt genug sind, dass Raketen ab ca. 20.00 Uhr abgefeuert werden (ist es so schwer die Uhr zu lesen?) oder dass mit selbstgebauten Raketen (oder mit absolut keiner Rücksicht oder mit Kombinationen davon) in verbautem Gebiet hantiert wird.
Ich bin möglicherweise vorbelastet, weil ich selbst miterlebt habe, wie manche Haustiere zu Silvester leiden, aber ich verstehe nicht, wieso Idioten, Alkoholisierte und alkoholisierte Idioten an diesem Tag Narrenfreiheit haben und mich damit potentiell in Gefahr bringen oder zumindest meine Lebensqualität einschränken dürfen.
Somit bleibt noch eines: Zu Silvester das Haus nicht zu verlassen, und den Jahreswechsel in der kleinen Runde zu feiern.
Trotz allem: Ein frohes neues Jahr 2013!
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| Glücksfische - immer von hinten essen |
Was ich aber nicht ausstehen kann: Wenn von Mitte Dezember bis in die erste Jänner-Woche sinnlose Knaller abgefeuert werden und dabei keine Rücksicht auf nahestehende Menschen und Tiere genommen wird, wenn jedes Jahr am ersten Jänner in den Nachrichten zu lesen ist, dass Menschen andere Menschen mit Knallern verletzt haben, dass Kinder an Knaller kommen, für die sie offensichtlich nicht alt genug sind, dass Raketen ab ca. 20.00 Uhr abgefeuert werden (ist es so schwer die Uhr zu lesen?) oder dass mit selbstgebauten Raketen (oder mit absolut keiner Rücksicht oder mit Kombinationen davon) in verbautem Gebiet hantiert wird.
Ich bin möglicherweise vorbelastet, weil ich selbst miterlebt habe, wie manche Haustiere zu Silvester leiden, aber ich verstehe nicht, wieso Idioten, Alkoholisierte und alkoholisierte Idioten an diesem Tag Narrenfreiheit haben und mich damit potentiell in Gefahr bringen oder zumindest meine Lebensqualität einschränken dürfen.
Somit bleibt noch eines: Zu Silvester das Haus nicht zu verlassen, und den Jahreswechsel in der kleinen Runde zu feiern.
Trotz allem: Ein frohes neues Jahr 2013!
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