Ich finde die Besetzung des Audimax toll. Die Zeit der Gespräche ist vorbei. Die Gewerkschaft entmachtet, die ÖH nahe der Bedeutungslosigkeit - die Politik muss zu Aktionen gezwungen werden.
Wenn kein Geld für Bildung aber für Banken da ist, dann läuft etwas schief, die Studenten haben ihre Konsequenz daraus gezogen. Die Überheblichkeit von Noch-Minister Hahn (wen schicken wir da nur in die Kommission?) kommt einer Verhöhnung gleich.
Bildung ist der Schlüssel zu fast allen Problemen, die auf uns zukommen können. Warum investiert Österreich nicht in Bildung und Forschung? Weil die Erfolge sich nur langfristig einstellen und Politiker nur bis zur nächsten Wahl denken, ein weiterer Schwachpunkt unserer parteibasierten Demokratie. Ein neuer Minister wird kommen, man kann nur hoffen, dass sich etwas ändert.
Nachsatz zu Hahn: Maria Fekter war als Nachfolgerin von Hahn als Spitzenkandidatin in Wien im Gespräch. Das wird ein Wahlkampf, wenn Strache und Fekter versuchen sich gegenseitig rechts zu überholen. Mir graut jetzt schon vor den Plakaten.
Freitag, 30. Oktober 2009
Ich weigere mich
Der burgenländische FPÖ-Chef Tschürtz regt an, ein Heimatschutzgesetz einzuführen. "Damit sollen Heimat und Kultur geehrt werden, wie Respekt vor dem Staatswappen oder dem Kreuz. Bei Nicht-Einhalten kann ich mir Verwaltungsstrafen von Abmahnung bis Geldzahlungen vorstellen.", so der Gedanke des Politikers. Der Passus dieses Gesetzes der oben angesprochenes unter Strafe stellt, nennt sich "Anpassungsverweigerung".
Man kann zu Heimat verschiedene Gefühle haben. Für mich ist Heimat der Ort an dem ich wohne. Ich bin weder stolz auf Österreich, noch patriotisch. Ich feiere den Nationalfeiertag nicht und besitze keine rot-weiß-rote Fahne. Ich wohne gerne in Österreich, aber ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Heimatland - ich kann mir genausogut vorstellen in Deutschland oder England zu leben.
Respekt vor dem Kreuz muss ich nicht haben. Religion ist Privatsache, die christliche Kirche ist KEIN Teil meiner Heimat oder Kultur. Diese ständige Vermischung von Kirche und Staat ist gefährlich und fängt an wirklich zu nerven. Es wird Zeit, dass religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden verschwinden. Wieviele Menschen sind Mitglied in einer christliche Religion und praktizieren diese auch? Warum werden wir alle zwangsbeglückt?
Die Vorschläge dieser Partei werden immer bedenklicher - was kommt da noch auf uns zu?
Man kann zu Heimat verschiedene Gefühle haben. Für mich ist Heimat der Ort an dem ich wohne. Ich bin weder stolz auf Österreich, noch patriotisch. Ich feiere den Nationalfeiertag nicht und besitze keine rot-weiß-rote Fahne. Ich wohne gerne in Österreich, aber ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Heimatland - ich kann mir genausogut vorstellen in Deutschland oder England zu leben.
Respekt vor dem Kreuz muss ich nicht haben. Religion ist Privatsache, die christliche Kirche ist KEIN Teil meiner Heimat oder Kultur. Diese ständige Vermischung von Kirche und Staat ist gefährlich und fängt an wirklich zu nerven. Es wird Zeit, dass religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden verschwinden. Wieviele Menschen sind Mitglied in einer christliche Religion und praktizieren diese auch? Warum werden wir alle zwangsbeglückt?
Die Vorschläge dieser Partei werden immer bedenklicher - was kommt da noch auf uns zu?
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Abgeschoben
Was macht man in Österreich, wenn man einen Minister hat, der nicht nur unpopulär ist, sondern noch zusätzlich eine Stadtpartei anführt, die bestenfalls ein Schattendasein führt? Man schiebt ihn in die EU-Kommission ab.
Von wegen, Faymann hat sich durchgesetzt. Die ÖVP hat es geschafft einen Minister loszuwerden, der sich den Zorn der Studenten und Wissenschaftler zugezogen hat, der mit der ÖVP Wien einen aussichtslosen Kampf um Stimmen führt, welcher durch seine jüngsten Aktionen nicht leichter wird. Und das völlig ohne Gesichtsverlust. Für Molterer wird schon noch ein Versorgungsposten gefunden.
Das Schlimme an der Sache: Hahn wurde ja nicht in die Kommission geschickt, weil er ein Experte ist - Österreich weiß ja noch nicht einmal für welches Ressort wir Hahn stellen. Sollte man nicht abwarten was man bekommt und dann jemand mit Qualifikation hinschicken? Nein, nicht in Österreich, da wird der Job als Versorgungsposten gesehen, als Proporzposten, der zwischen den Regierungsparteien ausgeschnapst wird. Manche fragen sich, warum die EU bei den Österreichern so einen schlechten Ruf hat. Wen wunderts, so wie sie uns verkauft wird?
Das Beste zum Schluss: Hahn hat vorsorglich gleich mal klarstellen wollen, dass er trotzdem noch immer Chef der ÖVP Wien bleiben will. Der Kommissionsjob ist ja sicher nicht zeitfüllend. Diese Geringschätzung der Arbeit in der EU kann sich rächen! Aber naja, dann jammern halt alle wieder, wenn "die EU uns wieder schikaniert" und wir uns nicht wehren können.
Von wegen, Faymann hat sich durchgesetzt. Die ÖVP hat es geschafft einen Minister loszuwerden, der sich den Zorn der Studenten und Wissenschaftler zugezogen hat, der mit der ÖVP Wien einen aussichtslosen Kampf um Stimmen führt, welcher durch seine jüngsten Aktionen nicht leichter wird. Und das völlig ohne Gesichtsverlust. Für Molterer wird schon noch ein Versorgungsposten gefunden.
Das Schlimme an der Sache: Hahn wurde ja nicht in die Kommission geschickt, weil er ein Experte ist - Österreich weiß ja noch nicht einmal für welches Ressort wir Hahn stellen. Sollte man nicht abwarten was man bekommt und dann jemand mit Qualifikation hinschicken? Nein, nicht in Österreich, da wird der Job als Versorgungsposten gesehen, als Proporzposten, der zwischen den Regierungsparteien ausgeschnapst wird. Manche fragen sich, warum die EU bei den Österreichern so einen schlechten Ruf hat. Wen wunderts, so wie sie uns verkauft wird?
Das Beste zum Schluss: Hahn hat vorsorglich gleich mal klarstellen wollen, dass er trotzdem noch immer Chef der ÖVP Wien bleiben will. Der Kommissionsjob ist ja sicher nicht zeitfüllend. Diese Geringschätzung der Arbeit in der EU kann sich rächen! Aber naja, dann jammern halt alle wieder, wenn "die EU uns wieder schikaniert" und wir uns nicht wehren können.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Alle Jahre wieder
In den ersten Schneeflocken des Jahres müssen bewusstseinsverändernde Substanzen sein, anders ist es nicht zu erklären, dass am Tag, an dem Schnee fällt, alles drunter und drüber geht.
Ich brauche für gewöhnlich ca. 40 Minuten in die Arbeit. Nach ungefähr 20 Minuten mit der Straßenbahn fahre ich noch eine Viertelstunde mit der U-Bahn. Die restlichen 5 Minuten sind Fußwege.
Heute habe ich 90 Minuten gebraucht - für 9 Kilometer (Orignalweg). Nachdem die U1 zwischen dem Reumannplatz und der Taubstummengasse unbedingt dann ausfallen musste, als ich fahren wollte und bei der Straßenbahnhaltestelle für den Schienenersatzverkehr mindestens 3 volle U-Bahn-Ladungen voller Menschen stand (und das sind bei der U1 Starthaltestelle morgens um 8.30 sehr viele), hab ich mich für die Fahrt mit dem 14A entschieden. Die Idee hatten allerdings mehrere Leute, sodass der Bus bis auf den letzten Platz voll war. So voll, dass die Menschen auf der Strecke nicht mehr zusteigen konnten und auf den nächsten warten mussten - wie zu hören war, war das schon der dritte 14A an diesem Morgen, bei dem das so war. Zu allem Überfluss waren wir auch noch verdammt langsam unterwegs (warum war nicht zu erkennen, ich tippe auf Frühverkehr + Schneefall).
Fazit: Alles beim Alten - erster Schneefall bedeutet Verkehrschaos und Zuspätkommen.
Ich brauche für gewöhnlich ca. 40 Minuten in die Arbeit. Nach ungefähr 20 Minuten mit der Straßenbahn fahre ich noch eine Viertelstunde mit der U-Bahn. Die restlichen 5 Minuten sind Fußwege.
Heute habe ich 90 Minuten gebraucht - für 9 Kilometer (Orignalweg). Nachdem die U1 zwischen dem Reumannplatz und der Taubstummengasse unbedingt dann ausfallen musste, als ich fahren wollte und bei der Straßenbahnhaltestelle für den Schienenersatzverkehr mindestens 3 volle U-Bahn-Ladungen voller Menschen stand (und das sind bei der U1 Starthaltestelle morgens um 8.30 sehr viele), hab ich mich für die Fahrt mit dem 14A entschieden. Die Idee hatten allerdings mehrere Leute, sodass der Bus bis auf den letzten Platz voll war. So voll, dass die Menschen auf der Strecke nicht mehr zusteigen konnten und auf den nächsten warten mussten - wie zu hören war, war das schon der dritte 14A an diesem Morgen, bei dem das so war. Zu allem Überfluss waren wir auch noch verdammt langsam unterwegs (warum war nicht zu erkennen, ich tippe auf Frühverkehr + Schneefall).
Fazit: Alles beim Alten - erster Schneefall bedeutet Verkehrschaos und Zuspätkommen.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Gute Musik
Drei Lieder zum Wohlfühlen:
The Gossip - Heavy Cross: Spitzen Song, daran kann man sich kaum satthören.
ASP - Werben: Überhaupt gefällt mir ASP sehr gut.
Shania Twain - Honey, I'm home: Die live Version aus Chigaco, am besten nach einem harten Arbeitstag.
Ansonsten hör ich zurzeit das Übliche. Mal Lily Allen und Kate Nash, Helium Vola (das grandiose Doppel-Album "Für euch, die ihr liebt", die zweite CD ist ein Wahnsinn), ASP und Annett Louisan und natürlich Marc-Uwe Kling (der Mann, der mit einem marxisitischem Känguruh zusammenlebt).
The Gossip - Heavy Cross: Spitzen Song, daran kann man sich kaum satthören.
ASP - Werben: Überhaupt gefällt mir ASP sehr gut.
Shania Twain - Honey, I'm home: Die live Version aus Chigaco, am besten nach einem harten Arbeitstag.
Ansonsten hör ich zurzeit das Übliche. Mal Lily Allen und Kate Nash, Helium Vola (das grandiose Doppel-Album "Für euch, die ihr liebt", die zweite CD ist ein Wahnsinn), ASP und Annett Louisan und natürlich Marc-Uwe Kling (der Mann, der mit einem marxisitischem Känguruh zusammenlebt).
Plump, plumper, Shewolf
Das erste englische Album von Shakira, Laundry Service, war nicht schlecht. Die Texte waren einfallsreich, Shakiras Stimme war gut und das Album hatte keine wirkliche Schwachstelle. Selbst die Remixes der ausgekoppelten Singles waren gut. Im Video zu "Wherever, whenever" ließ Shakira die Hüften kreisen, was wohl für den Verkauf förderlich war.
Dann wurde ein Lied aus dem zweiten Album ausgekoppelt und Shakira wälzte sich in einer schwarzen Flüssigkeit und bewegte ihre Hüften. Das sah ziemlich eigenartig aus. Musikalisch war das Lied nicht weiter beachtenswert.
Jetzt ist Shewolf da. Shakira hat jetzt fast gar nichts mehr an, dafür bewegt sich sich noch eigenartiger als vorhin. Das Lied ist musikalisch ein Reinfall, von den Medien wird das Lied trotzdem gehypt.
Leider ist das Lied nur eines von vielen. In vielen Liedern sind Bewegungen zu sehen, die Frauen für gewöhnlich nur im Schlafzimmer machen, sie haben wenig bis gar nichts an (als Beispiel "Womanizer" von Britney Spears) und bekommen dafür maximale mediale Aufmerksamkeit (wie zB Lady Gaga).
Halten die Künstler die Männer wirklich für so dumm, dass diese Musik kaufen, weil das Gehirn Sex damit verbindet? Oder funkioniert der Trick wirklich?
Wenn ich an meine Jugend und Lieder wie "Baby, one more time" oder "If you had my love" zurückdenke, dann stimmt es schon, dass auch dort mit ähnlichen Methoden gearbeitet wurde, aber subtil und nicht mit der Holzhammermethode, reduziert auf die Formel. Nackt + Beischlafbewegungen = maximaler Profit.
Und auch heute gibt es weibliche Künstler, die gute Musik machen und dabei normale Videos machen.
Dann wurde ein Lied aus dem zweiten Album ausgekoppelt und Shakira wälzte sich in einer schwarzen Flüssigkeit und bewegte ihre Hüften. Das sah ziemlich eigenartig aus. Musikalisch war das Lied nicht weiter beachtenswert.
Jetzt ist Shewolf da. Shakira hat jetzt fast gar nichts mehr an, dafür bewegt sich sich noch eigenartiger als vorhin. Das Lied ist musikalisch ein Reinfall, von den Medien wird das Lied trotzdem gehypt.
Leider ist das Lied nur eines von vielen. In vielen Liedern sind Bewegungen zu sehen, die Frauen für gewöhnlich nur im Schlafzimmer machen, sie haben wenig bis gar nichts an (als Beispiel "Womanizer" von Britney Spears) und bekommen dafür maximale mediale Aufmerksamkeit (wie zB Lady Gaga).
Halten die Künstler die Männer wirklich für so dumm, dass diese Musik kaufen, weil das Gehirn Sex damit verbindet? Oder funkioniert der Trick wirklich?
Wenn ich an meine Jugend und Lieder wie "Baby, one more time" oder "If you had my love" zurückdenke, dann stimmt es schon, dass auch dort mit ähnlichen Methoden gearbeitet wurde, aber subtil und nicht mit der Holzhammermethode, reduziert auf die Formel. Nackt + Beischlafbewegungen = maximaler Profit.
Und auch heute gibt es weibliche Künstler, die gute Musik machen und dabei normale Videos machen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Strasserismus
Ich weiß nicht, was beschämender ist: Ein Ex-Minister, der von Tausenden Menschen ins EU-Parlament gewählt wird, obwohl er Postenschacher zugab und ihn verteidigte oder ein Staatsanwalt, der offen zugibt eine Anklage übersehen zu haben (die ja nur 150 Seiten Beweise hatte).
Naja, was soll man erwarten, wenn Landeshauptleute regieren, die "die Tragweite ihrer Handlungen nicht absehen können" und in dem Abgeordnete damit prahlen dass ihnen schon ein Dutzend Mal die Immunität aufgehoben wurde.
Das ist kein Aufruf nicht mehr wählen zu gehen, denn nicht zu wählen, ist grober Unfug. Wir sollten so ein Recht, für dessen Kampf auch bei uns Menschen starben und in manchen Ländern noch immer Menschen sterben, nicht mit den Füßen treten. Aber man darf sich nicht wundern, wenn der Ruf der Politiker nicht der Beste ist. Ich habe es schon einmal geschrieben. Demokratie ist im Prinzip super, aber eine Variante ohne Parteien wäre besser (siehe http://lotregar.blogspot.com/2009/09/demokratie-20.html).
Naja, was soll man erwarten, wenn Landeshauptleute regieren, die "die Tragweite ihrer Handlungen nicht absehen können" und in dem Abgeordnete damit prahlen dass ihnen schon ein Dutzend Mal die Immunität aufgehoben wurde.
Das ist kein Aufruf nicht mehr wählen zu gehen, denn nicht zu wählen, ist grober Unfug. Wir sollten so ein Recht, für dessen Kampf auch bei uns Menschen starben und in manchen Ländern noch immer Menschen sterben, nicht mit den Füßen treten. Aber man darf sich nicht wundern, wenn der Ruf der Politiker nicht der Beste ist. Ich habe es schon einmal geschrieben. Demokratie ist im Prinzip super, aber eine Variante ohne Parteien wäre besser (siehe http://lotregar.blogspot.com/2009/09/demokratie-20.html).
Filmabend
Vielleicht, Vielleicht auch nicht:
Ja, es ist im Grunde natürlich ein Liebesfilm, aber er ist doch anders aufgebaut, als andere Liebesfilme. Ein Mann erzählt seiner Tochter die Geschichte von ihm und der Mutter des Mädchens. Während der Erzählung spielen drei Frauen eine wichtige Rolle im Leben des Vaters und bis zum Ende stellt sich die Frage, wer den nun die Mutter ist (von der sich der Mann gerade scheiden lässt). Der Film legt zwar Spuren aus, aber bis zum Ende hatte ich keine Ahnung (ich hab auf die Falsche getippt). Das Ende ist dann etwas zu viel des Guten, aber trotzdem ist der Film nicht schlecht.
Knowing:
Normalerweise stehe ich auf diese Art von Filmen. Eine mysteriöse Geschichte, Übersinnliches, irgendwie wie eine extra lange Folge "Outer Limits". Leider kommt der Film nie so richtig in Fahrt und das Ende ist einfach schlecht. Man wird mit einem Haufen von Fragen zurückgelassen und ist enttäuscht. Nicolas Cage spielt zwar besser als in Next, die Rolle des Witwers und Vaters mit Alkoholproblemen hat aber nicht gepasst.
Rachels Hochzeit:
Es wird wohl keinen zweiten Film wie diesen geben. Zur Hochzeit von Rachel besucht deren Schwester Kym, die an einem Alkoholentzugsprogramm leidet, die Familie. Reiheum werden nun die Probleme sichtbar, die alle mit Kym zusammenhängen. Der Tod des Bruders durch einen von Kym verursachten Unfall, die Lügen, die Kym über die Familie erzählt hat und das alles in einer durch ein volles Haus und den Hochzeitsvorbereitungen angespannten Lage. Eine gute Leistung von Anne Hathaway und mit Sicherheit kein Film, der ein heiles Weltbild vermitteln will. Das Ende löst zwar nicht alles auf, aber ich glaube, das ist auch besser so.
Fazit: Filme, die nicht Mainstream sind, können auch gut sein.
Ja, es ist im Grunde natürlich ein Liebesfilm, aber er ist doch anders aufgebaut, als andere Liebesfilme. Ein Mann erzählt seiner Tochter die Geschichte von ihm und der Mutter des Mädchens. Während der Erzählung spielen drei Frauen eine wichtige Rolle im Leben des Vaters und bis zum Ende stellt sich die Frage, wer den nun die Mutter ist (von der sich der Mann gerade scheiden lässt). Der Film legt zwar Spuren aus, aber bis zum Ende hatte ich keine Ahnung (ich hab auf die Falsche getippt). Das Ende ist dann etwas zu viel des Guten, aber trotzdem ist der Film nicht schlecht.
Knowing:
Normalerweise stehe ich auf diese Art von Filmen. Eine mysteriöse Geschichte, Übersinnliches, irgendwie wie eine extra lange Folge "Outer Limits". Leider kommt der Film nie so richtig in Fahrt und das Ende ist einfach schlecht. Man wird mit einem Haufen von Fragen zurückgelassen und ist enttäuscht. Nicolas Cage spielt zwar besser als in Next, die Rolle des Witwers und Vaters mit Alkoholproblemen hat aber nicht gepasst.
Rachels Hochzeit:
Es wird wohl keinen zweiten Film wie diesen geben. Zur Hochzeit von Rachel besucht deren Schwester Kym, die an einem Alkoholentzugsprogramm leidet, die Familie. Reiheum werden nun die Probleme sichtbar, die alle mit Kym zusammenhängen. Der Tod des Bruders durch einen von Kym verursachten Unfall, die Lügen, die Kym über die Familie erzählt hat und das alles in einer durch ein volles Haus und den Hochzeitsvorbereitungen angespannten Lage. Eine gute Leistung von Anne Hathaway und mit Sicherheit kein Film, der ein heiles Weltbild vermitteln will. Das Ende löst zwar nicht alles auf, aber ich glaube, das ist auch besser so.
Fazit: Filme, die nicht Mainstream sind, können auch gut sein.
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