Diesmal entschieden wir uns für 3 bekanntere Filme:
X-Men Origins: Wolverine:
Ich war von den ersten 3 X-
Men-Filmen nicht sehr begeistert und auch den Charakter von
Wolverine konnte ich nicht so wirklich leiden. Deshalb war ich von dem Film positiv überrascht, denn er
erklärt ganz gut wie aus
Wolverine das wurde, was er heute ist. Die Geschichte wird nachvollziehbar erzählt und die einzelnen Charaktere passen gut zur Geschichte - am besten fand ich
Gambit. Das Ende war eine gute Überleitung zur X-
Men-Trilogie. Die
Story ist solide und über weite Teile spannend. Insgesamt ein gelungener Film.
Oben:
Wo
Pixar draufsteht ist Qualität drin (einzige Ausnahme:
Cars). Der Film ist allerdings anders als andere
Pixar-Filme. Die erste halbe Stunde erzählt der Film eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einem herzzerreißendem Ende. Für einen kurzen Zeitraum bleibt es dann noch ernst, aber dann setzt der übliche
Pixar-Effekt ein und man hat einiges zu lachen. Auch wenn der Film bei weitem keine Pointenschleuder a
la "Findet
Nemo" ist, wird er nie langweilig. In der zweiten Hälfte verliert der Film etwas an Qualität (der Bösewicht ist platt, die Hunde über weite Strecken unnötig, vor allem die Flugzeugszene war daneben), doch gerade dort setzt er noch einmal auf Gefühle und verkündet uns die große Botschaft: Oft ist das Paradies hier und jetzt. Obwohl der Film
Spaß macht behandelt er durchaus ernste Themen (Tod, Alter) und ist nicht unbedingt ein Kinderfilm. Auf alle Fälle reiht er sich in die Liste guter
Pixar-Filme ein.
Transformers:
Der Film ist anfänglich gar nicht schlecht - solange er sich auf eine Handlung konzentriert, schön langsam eine Geschichte aufbaut und ein paar witzige Szenen hat. Leider arbeitet der Film auf ein
actionreiches Finale hin, dass hier über eine halbe Stunde dauert. Eine halbe Stunde in der man eigentlich nicht viel mehr erkennt, als herumfliegende Metallhaufen. Das sieht vielleicht fünf Minuten interessant aus, danach wird es langweilig. Vor lauter Action setzt der Film sämtliche Logik außer Kraft. Der Würfel hinter dem alle her sind, wird dem schwächsten Glied der Kette gegeben, Menschen, die vorher nicht
angefasst werden dürfen (nicht einmal um einen Freund zu befreien) werden hier in großem Maße als
Kollateralschaden in Kauf genommen, das Militär verschanzt sich in einer Stadt - gegen riesige Metallroboter eine tolle Taktik. Selbst der Verlust eines Freundes wird eher achselzuckend zur Kenntnis genommen. Und am Schluss kommen sich die Hauptstarsteller auf der Motorhaube eines
Autobots näher - wer wollte noch nie Sex auf einem anderen Lebenwesen haben? Ein weiterer Actionfilm, der
zu viel Action und
zu wenig Film ist.