Das einst so stolze Skinationalteam der Herren hat es also nicht geschafft eine Medaille zu erreichen. Dafür wurde man dreimal Vierter. Sofort werden Konsequenzen angekündigt, die im Prinzip so aussehen sollen: Mehr Geld reinstecken, neue Strukturen schaffen. Klingt toll, sagt aber nichts aus.Aber wo ist eigentlich das Problem? Dass die österreichischen Fahrer nicht die selbe Favoritenrolle innehaben wie vor 4 Jahren war eigentlich von vornherein klar, auch wenn der ORF das nicht wahrhaben wollte. Und wenn man statt vier nur einen wirklichen Medaillenkandidaten hat, dann ist die Gefahr groß, dass es einfach nicht klappt. Zum Vergleich: Die österreichischen Skispringer - vier Siegspringer - erreichten auch "nur" Bronze - die anderen drei hatten zwei schlechte Tage.
Jetzt die Trainer auszuwechseln oder einfach mehr Trainer einzustellen wird auch keine Veränderung bringen. Das Problem hat schon vor Jahren begonnen, die "alte Garde" hat für Erfolge gesorgt, es kamen wenig Junge nach (auch weil die Plätze belegt waren). Jetzt haben wir die Rechnung präsentiert bekommen. In ein paar Jahren sieht das wieder anders aus. Bestes Beispiel: Schweiz - vor ein paar Jahren noch belächelt haben sie diesmal 3 Medaillen geholt, davon zwei in Gold.
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