Der Film hat 2 1/2 Stunden gedauert. Es war von Anfang klar, dass die Handlung von 600 Seiten nicht in dieser Zeit erzählt werden kann. Aber es ist erstaunlich wie wenig man unterbringen kann.
Bis zur Pause bei ca. 1 1/2 Stunden ging es hauptsächlich um Teenager-Beziehungen. Ja, diese Themen kommen im Buch vor, aber dort passieren nebenbei noch andere Sachen, die hier erstmal verschwiegen werden. Damit fehlen nicht nur Informationen, die die Geschichte so besonders machen (Voldemorts Vergangenheit wird kaum erzählt ausgelassen), es kommt auch später zu unerklärlichen Vorfällen (ohne das Buch vorher gelesen zu haben, hätte ich an manchen Stellen nicht verstanden, was passiert).
Immerhin wurde es nach der Pause besser, man konzentrierte sich auf die Haupthandlung und kam so noch zu einem passablen Ende.
Was mich besonders geärgert hat: Wenn man schon nicht alle Szenen des Buches verfilmt, warum quetscht man dann eine Szene in den Film, die a) im Buch nicht vorkommt, b) den Büchern widerspricht und c) weder erklärbar, noch sinnvoll ist. Und warum gibt es im Haydn-Kino bei diesem Film eine Pause?
Für Fans ist der Film natürlich ein Muss, wer die anderen Teile nicht gesehen hat, wird kein Wort verstehen.
Donnerstag, 30. Juli 2009
Ice Age 3 3D
Ich war gespannt, ob 3D-Filme wirklich so toll sind, wie alle immer sagen. Da saß ich dann also im Kino, hatte über meiner normalen Brille eine 3D-Brille und war auf alles gefasst.
Der erste Teil des Films war dann nicht viel mehr als eine Demonstration der Animationskunst. Ja sicher, ist es lustig bei Verfolgungsjagden das Gefühl zu haben mittendrin zu sein. Aber von Handlung, Überraschungsmomenten oder Spaß war fast eine Stunde nicht viel zu merken. Sid war Sid, Manni war Manni und Diego kam kaum vor.
Im zweiten Teil wurde es dann besser. Zwar wurde Humor nur dadurch erreicht, dass man eine noch verrücktere Figur als die bestehenden einführte, aber lustig war es. Auch im zweiten Teil wurden wieder allerlei technische Spielereien präsentiert.
Und dann war da noch Scrat: Irgendwann wird es lächerlich, an manchen Stellen war es das diesmal schon.
Fazit: Nur in 3D anschauen. Wer von Ice Age 2 enttäuscht war, wird auch mit dem dritten wenig anfangen können. Außerdem droht die selbe Krankheit, die manche PC-Spiele haben: Hauptsache Hammer-Grafik und Effekte, Handlung ist zweitrangig.
Der erste Teil des Films war dann nicht viel mehr als eine Demonstration der Animationskunst. Ja sicher, ist es lustig bei Verfolgungsjagden das Gefühl zu haben mittendrin zu sein. Aber von Handlung, Überraschungsmomenten oder Spaß war fast eine Stunde nicht viel zu merken. Sid war Sid, Manni war Manni und Diego kam kaum vor.
Im zweiten Teil wurde es dann besser. Zwar wurde Humor nur dadurch erreicht, dass man eine noch verrücktere Figur als die bestehenden einführte, aber lustig war es. Auch im zweiten Teil wurden wieder allerlei technische Spielereien präsentiert.
Und dann war da noch Scrat: Irgendwann wird es lächerlich, an manchen Stellen war es das diesmal schon.
Fazit: Nur in 3D anschauen. Wer von Ice Age 2 enttäuscht war, wird auch mit dem dritten wenig anfangen können. Außerdem droht die selbe Krankheit, die manche PC-Spiele haben: Hauptsache Hammer-Grafik und Effekte, Handlung ist zweitrangig.
Sonntag, 19. Juli 2009
Schafft ab die Grenzen
Die Krise hat überdeutlich gezeigt, dass die Welt nicht mehr von Nationalstaaten gelenkt und kontrolliert wird, sondern von der vernetzten Wirtschaft. Diese hat es geschafft Staaten wie Island in ernste Bedrängnis zu bringen und hat Regierungen gezwungen riesige Geldmengen in die Hand zu nehmen.
Aus diesem Grund denke ich, dass Kriege in Europa nicht mehr ausbrechen können, da ein Krieg einem Staat aufgrund der übernationalen Konzerne immer mehr schadet als nutzt.
Wen aber die Konzerne die Welt lenken, was hat der Nationalstaat dann noch für einen Sinn? Ich kann in Deutschland mit Euro zahlen, ich werde verstanden, ich brauche keinen Pass um einreisen zu können, die Unterschiede zwischen einem Deutschen und mir sind ebenso groß wie zwischen einem Tiroler und mir. Ebenso verhält es sich mit anderen Staaten (bis auf die Sprache, aber viele Menschen in Österreich können auch englisch sprechen).
Die Gesetze werden hauptsächlich in Brüssel beschlossen, was zu einer Anpassung der Gesetze in den einzelnen Staaten führt. Das ist grundsätzlich auch gut, denn was gut für einen Spanier oder Letten ist, ist es in den meisten Fällen auch für mich (sofern es mich betrifft).
Ich finde, dass die nationalen Parlamente bestehen bleiben müssen, da Europa zu groß ist um zentral von Brüssel aus regiert zu werden, aber mir fällt kein Grund ein, die Grenzen innerhalb der EU bestehen zu lassen. Nur in einem geeinten Europa können der Wirtschaft Grenzen gezogen werden, um im Falle, dass sie wieder einmal baden geht (und das wird sie) gemeinsam reagieren zu können. Das amerikanische Bundesstaaten-Modell würde sich anbieten.
Denn: Ich bin froh leben zu können, wo ich lebe. Aber ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich nun in der Republik Österreich lebe oder in der Europäische Union.
Aus diesem Grund denke ich, dass Kriege in Europa nicht mehr ausbrechen können, da ein Krieg einem Staat aufgrund der übernationalen Konzerne immer mehr schadet als nutzt.
Wen aber die Konzerne die Welt lenken, was hat der Nationalstaat dann noch für einen Sinn? Ich kann in Deutschland mit Euro zahlen, ich werde verstanden, ich brauche keinen Pass um einreisen zu können, die Unterschiede zwischen einem Deutschen und mir sind ebenso groß wie zwischen einem Tiroler und mir. Ebenso verhält es sich mit anderen Staaten (bis auf die Sprache, aber viele Menschen in Österreich können auch englisch sprechen).
Die Gesetze werden hauptsächlich in Brüssel beschlossen, was zu einer Anpassung der Gesetze in den einzelnen Staaten führt. Das ist grundsätzlich auch gut, denn was gut für einen Spanier oder Letten ist, ist es in den meisten Fällen auch für mich (sofern es mich betrifft).
Ich finde, dass die nationalen Parlamente bestehen bleiben müssen, da Europa zu groß ist um zentral von Brüssel aus regiert zu werden, aber mir fällt kein Grund ein, die Grenzen innerhalb der EU bestehen zu lassen. Nur in einem geeinten Europa können der Wirtschaft Grenzen gezogen werden, um im Falle, dass sie wieder einmal baden geht (und das wird sie) gemeinsam reagieren zu können. Das amerikanische Bundesstaaten-Modell würde sich anbieten.
Denn: Ich bin froh leben zu können, wo ich lebe. Aber ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich nun in der Republik Österreich lebe oder in der Europäische Union.
Freitag, 3. Juli 2009
Was für die Ohren...
...allerdings nicht nur 3 Lieder sondern Bands:
Helium Vola - Das neue Album enttäuscht ein wenig, aber Lieder von den ersten Alben sind zu empfehlen (Selig, In lichter Farbe steht der Wald, Du bist min)
Texta - Österreichischer Hip-Hop, absolut "ned deppat"
Lilly Allen - Fuck you, I have the fear and that's not fair. Das neue Album ist super.
Bin außerdem gerade dabei mir Lieder von ULA (Friends - strange, aber beruhigend), In Extremo, Subway to Sally, Qntal, Stillste Stund (Spiegel *gruselig*) und Marc-Uwe Kling (Scheißverein) anzuhören.
Helium Vola - Das neue Album enttäuscht ein wenig, aber Lieder von den ersten Alben sind zu empfehlen (Selig, In lichter Farbe steht der Wald, Du bist min)
Texta - Österreichischer Hip-Hop, absolut "ned deppat"
Lilly Allen - Fuck you, I have the fear and that's not fair. Das neue Album ist super.
Bin außerdem gerade dabei mir Lieder von ULA (Friends - strange, aber beruhigend), In Extremo, Subway to Sally, Qntal, Stillste Stund (Spiegel *gruselig*) und Marc-Uwe Kling (Scheißverein) anzuhören.
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