Ich habe heute irgendwo aufgeschnappt, dass mit Hermann Maier als Präsidentschaftskandidat spekuliert wird. Ich glaube nicht, dass da was dran ist, aber die Reaktion mancher Menschen ist zutiefst beunruhigend.
Sie begrüßen den Vorschlag. Maier würde ein Präsident sein, der auf die Leute zugeht, er wäre toll als Bundespräsident.
Maier hat sportlich ohne Zweifel heroisches geleistet. Vor seinen Leistungen kann man den Hut ziehen. Er hat immer durchklingen lassen, dass Schifahren eben eine Einzelsportart ist. Am Ende zählt dein Erfolg nicht der deiner Teamkameraden. Maier hatte den Ehrgeiz und den Egoismus ganz nach oben zu kommen.
Aber:
Wann genau ist er auf die Menschen zugegangen? Was genau zeichnet ihn als Bundespräsidenten aus? Welche Ansichten hat Herr Maier überhaupt? Zu Europa? Zur Rolle Österreichs? Nur weil jemand bei einem Siegerinterview Scherze macht und nach einem schweren Sturz aufsteht und Goldmedaillen gewinnt, ist er noch lange kein Kandidat für ein wichtiges Amt. Ein sehr guter Sportler, ein Entertainer vielleicht, aber kein Bundespräsident. Möge dieser Kelch an uns vorübergehen.
Freitag, 4. Dezember 2009
Orientieren an der Rückständigkeit
Das in der Schweiz per Referendum beschlossene Verbot der Errichtung von Minaretten ist ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit und damit der Menschenrechte.
Ich finde das Argument von den Befürwortern solcher Aktionen eigenartig: In islamischen Ländern dürften ja auch keine Kirchen gebaut werden. Oft wird dann gleich Afghanistan herangezogen.
Orientieren wir uns jetzt an Afghanistan? Weil ein rückständiges Land etwas praktiziert, machen wir es nach? Die Chinesen haben noch die Todesstrafe, wäre das nicht auch was? Vielleicht jagen wir alle auch unser Essen wieder, wie es die Ureinwohner mancher Erdteile machen.
Wann begreifen die Menschen endlich, dass Religion nichts Trennendes ist, sondern einfach eine Ansichtssache?
Ich finde das Argument von den Befürwortern solcher Aktionen eigenartig: In islamischen Ländern dürften ja auch keine Kirchen gebaut werden. Oft wird dann gleich Afghanistan herangezogen.
Orientieren wir uns jetzt an Afghanistan? Weil ein rückständiges Land etwas praktiziert, machen wir es nach? Die Chinesen haben noch die Todesstrafe, wäre das nicht auch was? Vielleicht jagen wir alle auch unser Essen wieder, wie es die Ureinwohner mancher Erdteile machen.
Wann begreifen die Menschen endlich, dass Religion nichts Trennendes ist, sondern einfach eine Ansichtssache?
Orientieren am Gestern
Allein das Lesen der Seitenüberschriften der "Kronen Zeitung" lässt mich leiden. In der heutigen Ausgabe verkündet diese "Zeitung", dass das Punschtrinken für Familien jetzt schon Luxus ist und scheut sich nicht auch gleich einmal den Preis in Schilling anzugeben.
Eines vorweg: Was so toll ist in der Kälte rumzustehen, um ein überteuertes, viel zu heißes Getränk zu trinken, hab ich bis heute nicht verstanden. Ich meide Punschhütten so gut es geht.
Ich zweifle an, dass Punsch trinken eine Familienbeschäftigung ist. Selten hab ich eine glückliche Familie gemeinsam harmonisch Punsch trinken sehen. Die Erwachsenen trinken gemeinsan mit Freunden, Kinder sind nicht das Zielpublikum. Das lässt sich ja schon an der Höhe der Stehtische sehen. Ich glaube, die wenigsten Kinder freuen sich bei einem Ausflug zum Punschstand.
Zum Preis: Wenn der Punsch so teuer ist, dann soll man ihn nicht trinken. Aber lieber jammert man herum. Das Umrechnen ist Schilling zeigt die Rückständigkeit der Zeitung. Der Schilling ist fast 8 Jahre tot, die Preise von heute haben mit den Preisen von damals nichts zu tun, Jahre mit teilweise hoher Inflation liegen dazwischen. Aber das ist so eine schöner Nachricht zum Leserfangen: Füher war alles besser und alles billiger. Der böse Eure hat alles teurer gemacht.
Eines vorweg: Was so toll ist in der Kälte rumzustehen, um ein überteuertes, viel zu heißes Getränk zu trinken, hab ich bis heute nicht verstanden. Ich meide Punschhütten so gut es geht.
Ich zweifle an, dass Punsch trinken eine Familienbeschäftigung ist. Selten hab ich eine glückliche Familie gemeinsam harmonisch Punsch trinken sehen. Die Erwachsenen trinken gemeinsan mit Freunden, Kinder sind nicht das Zielpublikum. Das lässt sich ja schon an der Höhe der Stehtische sehen. Ich glaube, die wenigsten Kinder freuen sich bei einem Ausflug zum Punschstand.
Zum Preis: Wenn der Punsch so teuer ist, dann soll man ihn nicht trinken. Aber lieber jammert man herum. Das Umrechnen ist Schilling zeigt die Rückständigkeit der Zeitung. Der Schilling ist fast 8 Jahre tot, die Preise von heute haben mit den Preisen von damals nichts zu tun, Jahre mit teilweise hoher Inflation liegen dazwischen. Aber das ist so eine schöner Nachricht zum Leserfangen: Füher war alles besser und alles billiger. Der böse Eure hat alles teurer gemacht.
Freitag, 30. Oktober 2009
Widerstand!
Ich finde die Besetzung des Audimax toll. Die Zeit der Gespräche ist vorbei. Die Gewerkschaft entmachtet, die ÖH nahe der Bedeutungslosigkeit - die Politik muss zu Aktionen gezwungen werden.
Wenn kein Geld für Bildung aber für Banken da ist, dann läuft etwas schief, die Studenten haben ihre Konsequenz daraus gezogen. Die Überheblichkeit von Noch-Minister Hahn (wen schicken wir da nur in die Kommission?) kommt einer Verhöhnung gleich.
Bildung ist der Schlüssel zu fast allen Problemen, die auf uns zukommen können. Warum investiert Österreich nicht in Bildung und Forschung? Weil die Erfolge sich nur langfristig einstellen und Politiker nur bis zur nächsten Wahl denken, ein weiterer Schwachpunkt unserer parteibasierten Demokratie. Ein neuer Minister wird kommen, man kann nur hoffen, dass sich etwas ändert.
Nachsatz zu Hahn: Maria Fekter war als Nachfolgerin von Hahn als Spitzenkandidatin in Wien im Gespräch. Das wird ein Wahlkampf, wenn Strache und Fekter versuchen sich gegenseitig rechts zu überholen. Mir graut jetzt schon vor den Plakaten.
Wenn kein Geld für Bildung aber für Banken da ist, dann läuft etwas schief, die Studenten haben ihre Konsequenz daraus gezogen. Die Überheblichkeit von Noch-Minister Hahn (wen schicken wir da nur in die Kommission?) kommt einer Verhöhnung gleich.
Bildung ist der Schlüssel zu fast allen Problemen, die auf uns zukommen können. Warum investiert Österreich nicht in Bildung und Forschung? Weil die Erfolge sich nur langfristig einstellen und Politiker nur bis zur nächsten Wahl denken, ein weiterer Schwachpunkt unserer parteibasierten Demokratie. Ein neuer Minister wird kommen, man kann nur hoffen, dass sich etwas ändert.
Nachsatz zu Hahn: Maria Fekter war als Nachfolgerin von Hahn als Spitzenkandidatin in Wien im Gespräch. Das wird ein Wahlkampf, wenn Strache und Fekter versuchen sich gegenseitig rechts zu überholen. Mir graut jetzt schon vor den Plakaten.
Ich weigere mich
Der burgenländische FPÖ-Chef Tschürtz regt an, ein Heimatschutzgesetz einzuführen. "Damit sollen Heimat und Kultur geehrt werden, wie Respekt vor dem Staatswappen oder dem Kreuz. Bei Nicht-Einhalten kann ich mir Verwaltungsstrafen von Abmahnung bis Geldzahlungen vorstellen.", so der Gedanke des Politikers. Der Passus dieses Gesetzes der oben angesprochenes unter Strafe stellt, nennt sich "Anpassungsverweigerung".
Man kann zu Heimat verschiedene Gefühle haben. Für mich ist Heimat der Ort an dem ich wohne. Ich bin weder stolz auf Österreich, noch patriotisch. Ich feiere den Nationalfeiertag nicht und besitze keine rot-weiß-rote Fahne. Ich wohne gerne in Österreich, aber ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Heimatland - ich kann mir genausogut vorstellen in Deutschland oder England zu leben.
Respekt vor dem Kreuz muss ich nicht haben. Religion ist Privatsache, die christliche Kirche ist KEIN Teil meiner Heimat oder Kultur. Diese ständige Vermischung von Kirche und Staat ist gefährlich und fängt an wirklich zu nerven. Es wird Zeit, dass religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden verschwinden. Wieviele Menschen sind Mitglied in einer christliche Religion und praktizieren diese auch? Warum werden wir alle zwangsbeglückt?
Die Vorschläge dieser Partei werden immer bedenklicher - was kommt da noch auf uns zu?
Man kann zu Heimat verschiedene Gefühle haben. Für mich ist Heimat der Ort an dem ich wohne. Ich bin weder stolz auf Österreich, noch patriotisch. Ich feiere den Nationalfeiertag nicht und besitze keine rot-weiß-rote Fahne. Ich wohne gerne in Österreich, aber ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Heimatland - ich kann mir genausogut vorstellen in Deutschland oder England zu leben.
Respekt vor dem Kreuz muss ich nicht haben. Religion ist Privatsache, die christliche Kirche ist KEIN Teil meiner Heimat oder Kultur. Diese ständige Vermischung von Kirche und Staat ist gefährlich und fängt an wirklich zu nerven. Es wird Zeit, dass religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden verschwinden. Wieviele Menschen sind Mitglied in einer christliche Religion und praktizieren diese auch? Warum werden wir alle zwangsbeglückt?
Die Vorschläge dieser Partei werden immer bedenklicher - was kommt da noch auf uns zu?
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Abgeschoben
Was macht man in Österreich, wenn man einen Minister hat, der nicht nur unpopulär ist, sondern noch zusätzlich eine Stadtpartei anführt, die bestenfalls ein Schattendasein führt? Man schiebt ihn in die EU-Kommission ab.
Von wegen, Faymann hat sich durchgesetzt. Die ÖVP hat es geschafft einen Minister loszuwerden, der sich den Zorn der Studenten und Wissenschaftler zugezogen hat, der mit der ÖVP Wien einen aussichtslosen Kampf um Stimmen führt, welcher durch seine jüngsten Aktionen nicht leichter wird. Und das völlig ohne Gesichtsverlust. Für Molterer wird schon noch ein Versorgungsposten gefunden.
Das Schlimme an der Sache: Hahn wurde ja nicht in die Kommission geschickt, weil er ein Experte ist - Österreich weiß ja noch nicht einmal für welches Ressort wir Hahn stellen. Sollte man nicht abwarten was man bekommt und dann jemand mit Qualifikation hinschicken? Nein, nicht in Österreich, da wird der Job als Versorgungsposten gesehen, als Proporzposten, der zwischen den Regierungsparteien ausgeschnapst wird. Manche fragen sich, warum die EU bei den Österreichern so einen schlechten Ruf hat. Wen wunderts, so wie sie uns verkauft wird?
Das Beste zum Schluss: Hahn hat vorsorglich gleich mal klarstellen wollen, dass er trotzdem noch immer Chef der ÖVP Wien bleiben will. Der Kommissionsjob ist ja sicher nicht zeitfüllend. Diese Geringschätzung der Arbeit in der EU kann sich rächen! Aber naja, dann jammern halt alle wieder, wenn "die EU uns wieder schikaniert" und wir uns nicht wehren können.
Von wegen, Faymann hat sich durchgesetzt. Die ÖVP hat es geschafft einen Minister loszuwerden, der sich den Zorn der Studenten und Wissenschaftler zugezogen hat, der mit der ÖVP Wien einen aussichtslosen Kampf um Stimmen führt, welcher durch seine jüngsten Aktionen nicht leichter wird. Und das völlig ohne Gesichtsverlust. Für Molterer wird schon noch ein Versorgungsposten gefunden.
Das Schlimme an der Sache: Hahn wurde ja nicht in die Kommission geschickt, weil er ein Experte ist - Österreich weiß ja noch nicht einmal für welches Ressort wir Hahn stellen. Sollte man nicht abwarten was man bekommt und dann jemand mit Qualifikation hinschicken? Nein, nicht in Österreich, da wird der Job als Versorgungsposten gesehen, als Proporzposten, der zwischen den Regierungsparteien ausgeschnapst wird. Manche fragen sich, warum die EU bei den Österreichern so einen schlechten Ruf hat. Wen wunderts, so wie sie uns verkauft wird?
Das Beste zum Schluss: Hahn hat vorsorglich gleich mal klarstellen wollen, dass er trotzdem noch immer Chef der ÖVP Wien bleiben will. Der Kommissionsjob ist ja sicher nicht zeitfüllend. Diese Geringschätzung der Arbeit in der EU kann sich rächen! Aber naja, dann jammern halt alle wieder, wenn "die EU uns wieder schikaniert" und wir uns nicht wehren können.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Alle Jahre wieder
In den ersten Schneeflocken des Jahres müssen bewusstseinsverändernde Substanzen sein, anders ist es nicht zu erklären, dass am Tag, an dem Schnee fällt, alles drunter und drüber geht.
Ich brauche für gewöhnlich ca. 40 Minuten in die Arbeit. Nach ungefähr 20 Minuten mit der Straßenbahn fahre ich noch eine Viertelstunde mit der U-Bahn. Die restlichen 5 Minuten sind Fußwege.
Heute habe ich 90 Minuten gebraucht - für 9 Kilometer (Orignalweg). Nachdem die U1 zwischen dem Reumannplatz und der Taubstummengasse unbedingt dann ausfallen musste, als ich fahren wollte und bei der Straßenbahnhaltestelle für den Schienenersatzverkehr mindestens 3 volle U-Bahn-Ladungen voller Menschen stand (und das sind bei der U1 Starthaltestelle morgens um 8.30 sehr viele), hab ich mich für die Fahrt mit dem 14A entschieden. Die Idee hatten allerdings mehrere Leute, sodass der Bus bis auf den letzten Platz voll war. So voll, dass die Menschen auf der Strecke nicht mehr zusteigen konnten und auf den nächsten warten mussten - wie zu hören war, war das schon der dritte 14A an diesem Morgen, bei dem das so war. Zu allem Überfluss waren wir auch noch verdammt langsam unterwegs (warum war nicht zu erkennen, ich tippe auf Frühverkehr + Schneefall).
Fazit: Alles beim Alten - erster Schneefall bedeutet Verkehrschaos und Zuspätkommen.
Ich brauche für gewöhnlich ca. 40 Minuten in die Arbeit. Nach ungefähr 20 Minuten mit der Straßenbahn fahre ich noch eine Viertelstunde mit der U-Bahn. Die restlichen 5 Minuten sind Fußwege.
Heute habe ich 90 Minuten gebraucht - für 9 Kilometer (Orignalweg). Nachdem die U1 zwischen dem Reumannplatz und der Taubstummengasse unbedingt dann ausfallen musste, als ich fahren wollte und bei der Straßenbahnhaltestelle für den Schienenersatzverkehr mindestens 3 volle U-Bahn-Ladungen voller Menschen stand (und das sind bei der U1 Starthaltestelle morgens um 8.30 sehr viele), hab ich mich für die Fahrt mit dem 14A entschieden. Die Idee hatten allerdings mehrere Leute, sodass der Bus bis auf den letzten Platz voll war. So voll, dass die Menschen auf der Strecke nicht mehr zusteigen konnten und auf den nächsten warten mussten - wie zu hören war, war das schon der dritte 14A an diesem Morgen, bei dem das so war. Zu allem Überfluss waren wir auch noch verdammt langsam unterwegs (warum war nicht zu erkennen, ich tippe auf Frühverkehr + Schneefall).
Fazit: Alles beim Alten - erster Schneefall bedeutet Verkehrschaos und Zuspätkommen.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Gute Musik
Drei Lieder zum Wohlfühlen:
The Gossip - Heavy Cross: Spitzen Song, daran kann man sich kaum satthören.
ASP - Werben: Überhaupt gefällt mir ASP sehr gut.
Shania Twain - Honey, I'm home: Die live Version aus Chigaco, am besten nach einem harten Arbeitstag.
Ansonsten hör ich zurzeit das Übliche. Mal Lily Allen und Kate Nash, Helium Vola (das grandiose Doppel-Album "Für euch, die ihr liebt", die zweite CD ist ein Wahnsinn), ASP und Annett Louisan und natürlich Marc-Uwe Kling (der Mann, der mit einem marxisitischem Känguruh zusammenlebt).
The Gossip - Heavy Cross: Spitzen Song, daran kann man sich kaum satthören.
ASP - Werben: Überhaupt gefällt mir ASP sehr gut.
Shania Twain - Honey, I'm home: Die live Version aus Chigaco, am besten nach einem harten Arbeitstag.
Ansonsten hör ich zurzeit das Übliche. Mal Lily Allen und Kate Nash, Helium Vola (das grandiose Doppel-Album "Für euch, die ihr liebt", die zweite CD ist ein Wahnsinn), ASP und Annett Louisan und natürlich Marc-Uwe Kling (der Mann, der mit einem marxisitischem Känguruh zusammenlebt).
Plump, plumper, Shewolf
Das erste englische Album von Shakira, Laundry Service, war nicht schlecht. Die Texte waren einfallsreich, Shakiras Stimme war gut und das Album hatte keine wirkliche Schwachstelle. Selbst die Remixes der ausgekoppelten Singles waren gut. Im Video zu "Wherever, whenever" ließ Shakira die Hüften kreisen, was wohl für den Verkauf förderlich war.
Dann wurde ein Lied aus dem zweiten Album ausgekoppelt und Shakira wälzte sich in einer schwarzen Flüssigkeit und bewegte ihre Hüften. Das sah ziemlich eigenartig aus. Musikalisch war das Lied nicht weiter beachtenswert.
Jetzt ist Shewolf da. Shakira hat jetzt fast gar nichts mehr an, dafür bewegt sich sich noch eigenartiger als vorhin. Das Lied ist musikalisch ein Reinfall, von den Medien wird das Lied trotzdem gehypt.
Leider ist das Lied nur eines von vielen. In vielen Liedern sind Bewegungen zu sehen, die Frauen für gewöhnlich nur im Schlafzimmer machen, sie haben wenig bis gar nichts an (als Beispiel "Womanizer" von Britney Spears) und bekommen dafür maximale mediale Aufmerksamkeit (wie zB Lady Gaga).
Halten die Künstler die Männer wirklich für so dumm, dass diese Musik kaufen, weil das Gehirn Sex damit verbindet? Oder funkioniert der Trick wirklich?
Wenn ich an meine Jugend und Lieder wie "Baby, one more time" oder "If you had my love" zurückdenke, dann stimmt es schon, dass auch dort mit ähnlichen Methoden gearbeitet wurde, aber subtil und nicht mit der Holzhammermethode, reduziert auf die Formel. Nackt + Beischlafbewegungen = maximaler Profit.
Und auch heute gibt es weibliche Künstler, die gute Musik machen und dabei normale Videos machen.
Dann wurde ein Lied aus dem zweiten Album ausgekoppelt und Shakira wälzte sich in einer schwarzen Flüssigkeit und bewegte ihre Hüften. Das sah ziemlich eigenartig aus. Musikalisch war das Lied nicht weiter beachtenswert.
Jetzt ist Shewolf da. Shakira hat jetzt fast gar nichts mehr an, dafür bewegt sich sich noch eigenartiger als vorhin. Das Lied ist musikalisch ein Reinfall, von den Medien wird das Lied trotzdem gehypt.
Leider ist das Lied nur eines von vielen. In vielen Liedern sind Bewegungen zu sehen, die Frauen für gewöhnlich nur im Schlafzimmer machen, sie haben wenig bis gar nichts an (als Beispiel "Womanizer" von Britney Spears) und bekommen dafür maximale mediale Aufmerksamkeit (wie zB Lady Gaga).
Halten die Künstler die Männer wirklich für so dumm, dass diese Musik kaufen, weil das Gehirn Sex damit verbindet? Oder funkioniert der Trick wirklich?
Wenn ich an meine Jugend und Lieder wie "Baby, one more time" oder "If you had my love" zurückdenke, dann stimmt es schon, dass auch dort mit ähnlichen Methoden gearbeitet wurde, aber subtil und nicht mit der Holzhammermethode, reduziert auf die Formel. Nackt + Beischlafbewegungen = maximaler Profit.
Und auch heute gibt es weibliche Künstler, die gute Musik machen und dabei normale Videos machen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Strasserismus
Ich weiß nicht, was beschämender ist: Ein Ex-Minister, der von Tausenden Menschen ins EU-Parlament gewählt wird, obwohl er Postenschacher zugab und ihn verteidigte oder ein Staatsanwalt, der offen zugibt eine Anklage übersehen zu haben (die ja nur 150 Seiten Beweise hatte).
Naja, was soll man erwarten, wenn Landeshauptleute regieren, die "die Tragweite ihrer Handlungen nicht absehen können" und in dem Abgeordnete damit prahlen dass ihnen schon ein Dutzend Mal die Immunität aufgehoben wurde.
Das ist kein Aufruf nicht mehr wählen zu gehen, denn nicht zu wählen, ist grober Unfug. Wir sollten so ein Recht, für dessen Kampf auch bei uns Menschen starben und in manchen Ländern noch immer Menschen sterben, nicht mit den Füßen treten. Aber man darf sich nicht wundern, wenn der Ruf der Politiker nicht der Beste ist. Ich habe es schon einmal geschrieben. Demokratie ist im Prinzip super, aber eine Variante ohne Parteien wäre besser (siehe http://lotregar.blogspot.com/2009/09/demokratie-20.html).
Naja, was soll man erwarten, wenn Landeshauptleute regieren, die "die Tragweite ihrer Handlungen nicht absehen können" und in dem Abgeordnete damit prahlen dass ihnen schon ein Dutzend Mal die Immunität aufgehoben wurde.
Das ist kein Aufruf nicht mehr wählen zu gehen, denn nicht zu wählen, ist grober Unfug. Wir sollten so ein Recht, für dessen Kampf auch bei uns Menschen starben und in manchen Ländern noch immer Menschen sterben, nicht mit den Füßen treten. Aber man darf sich nicht wundern, wenn der Ruf der Politiker nicht der Beste ist. Ich habe es schon einmal geschrieben. Demokratie ist im Prinzip super, aber eine Variante ohne Parteien wäre besser (siehe http://lotregar.blogspot.com/2009/09/demokratie-20.html).
Filmabend
Vielleicht, Vielleicht auch nicht:
Ja, es ist im Grunde natürlich ein Liebesfilm, aber er ist doch anders aufgebaut, als andere Liebesfilme. Ein Mann erzählt seiner Tochter die Geschichte von ihm und der Mutter des Mädchens. Während der Erzählung spielen drei Frauen eine wichtige Rolle im Leben des Vaters und bis zum Ende stellt sich die Frage, wer den nun die Mutter ist (von der sich der Mann gerade scheiden lässt). Der Film legt zwar Spuren aus, aber bis zum Ende hatte ich keine Ahnung (ich hab auf die Falsche getippt). Das Ende ist dann etwas zu viel des Guten, aber trotzdem ist der Film nicht schlecht.
Knowing:
Normalerweise stehe ich auf diese Art von Filmen. Eine mysteriöse Geschichte, Übersinnliches, irgendwie wie eine extra lange Folge "Outer Limits". Leider kommt der Film nie so richtig in Fahrt und das Ende ist einfach schlecht. Man wird mit einem Haufen von Fragen zurückgelassen und ist enttäuscht. Nicolas Cage spielt zwar besser als in Next, die Rolle des Witwers und Vaters mit Alkoholproblemen hat aber nicht gepasst.
Rachels Hochzeit:
Es wird wohl keinen zweiten Film wie diesen geben. Zur Hochzeit von Rachel besucht deren Schwester Kym, die an einem Alkoholentzugsprogramm leidet, die Familie. Reiheum werden nun die Probleme sichtbar, die alle mit Kym zusammenhängen. Der Tod des Bruders durch einen von Kym verursachten Unfall, die Lügen, die Kym über die Familie erzählt hat und das alles in einer durch ein volles Haus und den Hochzeitsvorbereitungen angespannten Lage. Eine gute Leistung von Anne Hathaway und mit Sicherheit kein Film, der ein heiles Weltbild vermitteln will. Das Ende löst zwar nicht alles auf, aber ich glaube, das ist auch besser so.
Fazit: Filme, die nicht Mainstream sind, können auch gut sein.
Ja, es ist im Grunde natürlich ein Liebesfilm, aber er ist doch anders aufgebaut, als andere Liebesfilme. Ein Mann erzählt seiner Tochter die Geschichte von ihm und der Mutter des Mädchens. Während der Erzählung spielen drei Frauen eine wichtige Rolle im Leben des Vaters und bis zum Ende stellt sich die Frage, wer den nun die Mutter ist (von der sich der Mann gerade scheiden lässt). Der Film legt zwar Spuren aus, aber bis zum Ende hatte ich keine Ahnung (ich hab auf die Falsche getippt). Das Ende ist dann etwas zu viel des Guten, aber trotzdem ist der Film nicht schlecht.
Knowing:
Normalerweise stehe ich auf diese Art von Filmen. Eine mysteriöse Geschichte, Übersinnliches, irgendwie wie eine extra lange Folge "Outer Limits". Leider kommt der Film nie so richtig in Fahrt und das Ende ist einfach schlecht. Man wird mit einem Haufen von Fragen zurückgelassen und ist enttäuscht. Nicolas Cage spielt zwar besser als in Next, die Rolle des Witwers und Vaters mit Alkoholproblemen hat aber nicht gepasst.
Rachels Hochzeit:
Es wird wohl keinen zweiten Film wie diesen geben. Zur Hochzeit von Rachel besucht deren Schwester Kym, die an einem Alkoholentzugsprogramm leidet, die Familie. Reiheum werden nun die Probleme sichtbar, die alle mit Kym zusammenhängen. Der Tod des Bruders durch einen von Kym verursachten Unfall, die Lügen, die Kym über die Familie erzählt hat und das alles in einer durch ein volles Haus und den Hochzeitsvorbereitungen angespannten Lage. Eine gute Leistung von Anne Hathaway und mit Sicherheit kein Film, der ein heiles Weltbild vermitteln will. Das Ende löst zwar nicht alles auf, aber ich glaube, das ist auch besser so.
Fazit: Filme, die nicht Mainstream sind, können auch gut sein.
Mittwoch, 30. September 2009
Quo vadis, Sozialdemokraten?
Am Wochenende waren in Deutschland und in Oberösterreich Wahlen. Beide endeten mit einer empfindlichen Niederlage der sozialdemokratischen Partei.
Auch wenn die Vorzeichen und Ausgangssituationen unterschiedlich waren, so ist doch eine Gemeinsamkeit zu sehen. Es gibt keinen Grund die Sozialdemokraten zu wählen. In Österreich und Deutschland sind die sozialen Netze aufgespannt. Arbeiter werden nicht ausgebeutet, die Armen und Schwachen der Gesellschaft werden vom Staat gestützt. Weiter geht die Sozialdemokratie nicht. Damit unterscheidet sie sich heute kaum noch von einer bürgerlichen Partei. Vergleicht man die Wahlprogramme der ÖVP und SPÖ, dann ist der Unterschied gering. Nur deshalb ist eine große Koalition überhaupt möglich.
Nun kann man nach links gehen und die Linke oder die Grünen wählen oder sein Heil bei den Rechten suchen (die ja soziale Themen in ihrem Repertoire haben). Wem beides zu extrem ist dem bleibt immer noch eine Wirtschafts- und Volkspartei.
Die Sozialdemokraten haben zum Überfluss noch ein Bündnisproblem. In Deutschland trauen sie sich nicht mit den Linken zu koalieren (was die einzige Möglichkeit für eine linke Regierung in Deutschland ist und in Berlin funktioniert) und in Österreich sind sie auf Gedeih und Verderb der ÖVP ausgeliefert, weil es ansonsten keine Möglichkeit für eine Regierungsbeteiligung gibt. Das Problem ist nicht, wie so oft behauptet, dass die SPÖ ihr Profil schärfen oder ihre Programme besser kommunizieren müsste. Ohne ÖVP bringt man seine Anliegen nicht unter und in Themen wie Fremdenrecht oder Wirtschaftsunterstützung hat man ja schon lange auf die bürgerliche Linie gewechselt.
Ich denke, dass die schlechten sozialdemokratischen Ergebnisse keine Momentaufnahmen sind, sondern in Zukunft Standard sein werden.
Auch wenn die Vorzeichen und Ausgangssituationen unterschiedlich waren, so ist doch eine Gemeinsamkeit zu sehen. Es gibt keinen Grund die Sozialdemokraten zu wählen. In Österreich und Deutschland sind die sozialen Netze aufgespannt. Arbeiter werden nicht ausgebeutet, die Armen und Schwachen der Gesellschaft werden vom Staat gestützt. Weiter geht die Sozialdemokratie nicht. Damit unterscheidet sie sich heute kaum noch von einer bürgerlichen Partei. Vergleicht man die Wahlprogramme der ÖVP und SPÖ, dann ist der Unterschied gering. Nur deshalb ist eine große Koalition überhaupt möglich.
Nun kann man nach links gehen und die Linke oder die Grünen wählen oder sein Heil bei den Rechten suchen (die ja soziale Themen in ihrem Repertoire haben). Wem beides zu extrem ist dem bleibt immer noch eine Wirtschafts- und Volkspartei.
Die Sozialdemokraten haben zum Überfluss noch ein Bündnisproblem. In Deutschland trauen sie sich nicht mit den Linken zu koalieren (was die einzige Möglichkeit für eine linke Regierung in Deutschland ist und in Berlin funktioniert) und in Österreich sind sie auf Gedeih und Verderb der ÖVP ausgeliefert, weil es ansonsten keine Möglichkeit für eine Regierungsbeteiligung gibt. Das Problem ist nicht, wie so oft behauptet, dass die SPÖ ihr Profil schärfen oder ihre Programme besser kommunizieren müsste. Ohne ÖVP bringt man seine Anliegen nicht unter und in Themen wie Fremdenrecht oder Wirtschaftsunterstützung hat man ja schon lange auf die bürgerliche Linie gewechselt.
Ich denke, dass die schlechten sozialdemokratischen Ergebnisse keine Momentaufnahmen sind, sondern in Zukunft Standard sein werden.
Dienstag, 8. September 2009
Demokratie 2.0
Das Image der Politiker in diesem Land ist gelinde gesagt schlecht. Das mag zum einen daran liegen, dass es einfach ist Politiker als Sündenböcke heranzuziehen und zum anderen daran, dass sie sehr oft nur Phrasendrescher sind und schlechte Entscheidungen treffen. Bei den Wahlen wird dann das geringere Übel oder eine Protestpartei gewählt, die Eingriffsmöglichkeiten für den einzelnen haben sich damit auch schon erschöpft.
Es wäre an der Zeit an dieser Form der Demokratie ein wenig zu schrauben. Mir schwebt in ein etwa folgendes Konzept vor (das allerdings noch nicht ganz ausgereift ist): Während einer Legislaturperiode von 2 Jahren hat jeder Mensch, der in Österreich seinen Hauptwohnsitz hat die Möglichkeit Themenvorschläge einzureichen. Am Ende des 2 Jahre werden diese Vorschläge gezählt. Die zehn Vorschläge mit den meisten Stimmen werden in den Monaten darauf evaluiert, um daraus einen Fragenkatalog zu erstellen, der dann den Bürgern zur Wahl gestellt wird. Das Wahlergebnis wird dann unter der Führung von unabhängigen Experten unter Aufsicht einer Kontrollinstanz in Gesetze gegossen. Anschließend beginnt der Kreislauf wieder von vorne.
Vorteile: Der Bürger hat jederzeit die Möglichkeit, Themen die ihn akut interessieren einzureichen, er entscheidet auch über jedes Gesetz mit, somit muss er sich nicht für eine Parteilinie entschieden sondern kann sich genau das raussuchen, was er will. Verantwortung kann nicht mehr auf Politiker abgeschoben werden, jeder kann sich am politischen Vorgehen beteiligen und jede Stimme zählt gleich viel.
Nachteile: Die Rechte von Minderheiten müssten genau definiert sein, sodass eine Mehrheit nicht einfach Gesetz zu deren Benachteiligung entwickeln kann. Einige Themen könnten zu komplex werden, um im Rahmen eines Fragenkatalogs darüber entscheiden zu können. Außerdem könnte es Themen geben, die zwar niemand eingereicht hat, die aber trotzdem wichtig sind.
Gerade der letzte Punkt ist aber differenziert zu betrachten. Das Volk soll selbst entscheiden, was für den Staat wichtig ist. Wenn es eine falsche Entscheidung trifft (für so eine ist die Masse immer gut) oder wichtige Dinge verschläft, dann wird es daraus eine Lehre ziehen müssen. Vielleicht wird es schmerzhaft sein, aber die Menschen würden anfangen müssen über Dinge nachzudenken statt sie von Politikern entscheiden zu lassen und danach darüber zu jammern. Schließlich sind sie alle mündige Bürger und sollten sich um sich und ihr Umfeld Gedanken machen und darauf basierend fähig sein Entscheidungen zu treffen.
Es wäre an der Zeit an dieser Form der Demokratie ein wenig zu schrauben. Mir schwebt in ein etwa folgendes Konzept vor (das allerdings noch nicht ganz ausgereift ist): Während einer Legislaturperiode von 2 Jahren hat jeder Mensch, der in Österreich seinen Hauptwohnsitz hat die Möglichkeit Themenvorschläge einzureichen. Am Ende des 2 Jahre werden diese Vorschläge gezählt. Die zehn Vorschläge mit den meisten Stimmen werden in den Monaten darauf evaluiert, um daraus einen Fragenkatalog zu erstellen, der dann den Bürgern zur Wahl gestellt wird. Das Wahlergebnis wird dann unter der Führung von unabhängigen Experten unter Aufsicht einer Kontrollinstanz in Gesetze gegossen. Anschließend beginnt der Kreislauf wieder von vorne.
Vorteile: Der Bürger hat jederzeit die Möglichkeit, Themen die ihn akut interessieren einzureichen, er entscheidet auch über jedes Gesetz mit, somit muss er sich nicht für eine Parteilinie entschieden sondern kann sich genau das raussuchen, was er will. Verantwortung kann nicht mehr auf Politiker abgeschoben werden, jeder kann sich am politischen Vorgehen beteiligen und jede Stimme zählt gleich viel.
Nachteile: Die Rechte von Minderheiten müssten genau definiert sein, sodass eine Mehrheit nicht einfach Gesetz zu deren Benachteiligung entwickeln kann. Einige Themen könnten zu komplex werden, um im Rahmen eines Fragenkatalogs darüber entscheiden zu können. Außerdem könnte es Themen geben, die zwar niemand eingereicht hat, die aber trotzdem wichtig sind.
Gerade der letzte Punkt ist aber differenziert zu betrachten. Das Volk soll selbst entscheiden, was für den Staat wichtig ist. Wenn es eine falsche Entscheidung trifft (für so eine ist die Masse immer gut) oder wichtige Dinge verschläft, dann wird es daraus eine Lehre ziehen müssen. Vielleicht wird es schmerzhaft sein, aber die Menschen würden anfangen müssen über Dinge nachzudenken statt sie von Politikern entscheiden zu lassen und danach darüber zu jammern. Schließlich sind sie alle mündige Bürger und sollten sich um sich und ihr Umfeld Gedanken machen und darauf basierend fähig sein Entscheidungen zu treffen.
Mittwoch, 19. August 2009
Pardon?
Im englischen Kino in Frankreich werden Filme in der englischen Originalfassung mit französischen Untertiteln gezeigt. Um der mörderischen Mittagshitze zu entkommen, haben wir uns Harry Potter in dieser Version angeschaut.
Irgendwie wirkt dabei befremdlich, wenn das französische Wort für Zauberstab Baguette ist.
Irgendwie wirkt dabei befremdlich, wenn das französische Wort für Zauberstab Baguette ist.
The Proposal
Ja, es ist eine romantische Komödie, manche Gags sind sehr voraussehbar, das Ende wirkt stark konstruiert und an manchen Stellen ist der Film überzeichnet.
Aber: Ein Großteil der Gags ist lustig, bietet Überraschungen, die Darsteller spielen meiner Meinung nach ihre Rollen sehr gut und man hat wirklich viel zu lachen.
Ich habe mir den Film wieder im Haydn Kino angesehen, also in der englischen Fassung, über die deutsche Fassung kann ich nichts sagen. Als Sandra-Bullock-Fan hat es mich gefreut, dass sie wieder gute Filme macht. Auch der männliche Hauptdarsteller Ryan Reynolds hat seine Rolle meiner Meinung nach gut gespielt.
Eine der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre.
Aber: Ein Großteil der Gags ist lustig, bietet Überraschungen, die Darsteller spielen meiner Meinung nach ihre Rollen sehr gut und man hat wirklich viel zu lachen.
Ich habe mir den Film wieder im Haydn Kino angesehen, also in der englischen Fassung, über die deutsche Fassung kann ich nichts sagen. Als Sandra-Bullock-Fan hat es mich gefreut, dass sie wieder gute Filme macht. Auch der männliche Hauptdarsteller Ryan Reynolds hat seine Rolle meiner Meinung nach gut gespielt.
Eine der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre.
Donnerstag, 30. Juli 2009
Harry Potter and the half-blood prince
Der Film hat 2 1/2 Stunden gedauert. Es war von Anfang klar, dass die Handlung von 600 Seiten nicht in dieser Zeit erzählt werden kann. Aber es ist erstaunlich wie wenig man unterbringen kann.
Bis zur Pause bei ca. 1 1/2 Stunden ging es hauptsächlich um Teenager-Beziehungen. Ja, diese Themen kommen im Buch vor, aber dort passieren nebenbei noch andere Sachen, die hier erstmal verschwiegen werden. Damit fehlen nicht nur Informationen, die die Geschichte so besonders machen (Voldemorts Vergangenheit wird kaum erzählt ausgelassen), es kommt auch später zu unerklärlichen Vorfällen (ohne das Buch vorher gelesen zu haben, hätte ich an manchen Stellen nicht verstanden, was passiert).
Immerhin wurde es nach der Pause besser, man konzentrierte sich auf die Haupthandlung und kam so noch zu einem passablen Ende.
Was mich besonders geärgert hat: Wenn man schon nicht alle Szenen des Buches verfilmt, warum quetscht man dann eine Szene in den Film, die a) im Buch nicht vorkommt, b) den Büchern widerspricht und c) weder erklärbar, noch sinnvoll ist. Und warum gibt es im Haydn-Kino bei diesem Film eine Pause?
Für Fans ist der Film natürlich ein Muss, wer die anderen Teile nicht gesehen hat, wird kein Wort verstehen.
Bis zur Pause bei ca. 1 1/2 Stunden ging es hauptsächlich um Teenager-Beziehungen. Ja, diese Themen kommen im Buch vor, aber dort passieren nebenbei noch andere Sachen, die hier erstmal verschwiegen werden. Damit fehlen nicht nur Informationen, die die Geschichte so besonders machen (Voldemorts Vergangenheit wird kaum erzählt ausgelassen), es kommt auch später zu unerklärlichen Vorfällen (ohne das Buch vorher gelesen zu haben, hätte ich an manchen Stellen nicht verstanden, was passiert).
Immerhin wurde es nach der Pause besser, man konzentrierte sich auf die Haupthandlung und kam so noch zu einem passablen Ende.
Was mich besonders geärgert hat: Wenn man schon nicht alle Szenen des Buches verfilmt, warum quetscht man dann eine Szene in den Film, die a) im Buch nicht vorkommt, b) den Büchern widerspricht und c) weder erklärbar, noch sinnvoll ist. Und warum gibt es im Haydn-Kino bei diesem Film eine Pause?
Für Fans ist der Film natürlich ein Muss, wer die anderen Teile nicht gesehen hat, wird kein Wort verstehen.
Ice Age 3 3D
Ich war gespannt, ob 3D-Filme wirklich so toll sind, wie alle immer sagen. Da saß ich dann also im Kino, hatte über meiner normalen Brille eine 3D-Brille und war auf alles gefasst.
Der erste Teil des Films war dann nicht viel mehr als eine Demonstration der Animationskunst. Ja sicher, ist es lustig bei Verfolgungsjagden das Gefühl zu haben mittendrin zu sein. Aber von Handlung, Überraschungsmomenten oder Spaß war fast eine Stunde nicht viel zu merken. Sid war Sid, Manni war Manni und Diego kam kaum vor.
Im zweiten Teil wurde es dann besser. Zwar wurde Humor nur dadurch erreicht, dass man eine noch verrücktere Figur als die bestehenden einführte, aber lustig war es. Auch im zweiten Teil wurden wieder allerlei technische Spielereien präsentiert.
Und dann war da noch Scrat: Irgendwann wird es lächerlich, an manchen Stellen war es das diesmal schon.
Fazit: Nur in 3D anschauen. Wer von Ice Age 2 enttäuscht war, wird auch mit dem dritten wenig anfangen können. Außerdem droht die selbe Krankheit, die manche PC-Spiele haben: Hauptsache Hammer-Grafik und Effekte, Handlung ist zweitrangig.
Der erste Teil des Films war dann nicht viel mehr als eine Demonstration der Animationskunst. Ja sicher, ist es lustig bei Verfolgungsjagden das Gefühl zu haben mittendrin zu sein. Aber von Handlung, Überraschungsmomenten oder Spaß war fast eine Stunde nicht viel zu merken. Sid war Sid, Manni war Manni und Diego kam kaum vor.
Im zweiten Teil wurde es dann besser. Zwar wurde Humor nur dadurch erreicht, dass man eine noch verrücktere Figur als die bestehenden einführte, aber lustig war es. Auch im zweiten Teil wurden wieder allerlei technische Spielereien präsentiert.
Und dann war da noch Scrat: Irgendwann wird es lächerlich, an manchen Stellen war es das diesmal schon.
Fazit: Nur in 3D anschauen. Wer von Ice Age 2 enttäuscht war, wird auch mit dem dritten wenig anfangen können. Außerdem droht die selbe Krankheit, die manche PC-Spiele haben: Hauptsache Hammer-Grafik und Effekte, Handlung ist zweitrangig.
Sonntag, 19. Juli 2009
Schafft ab die Grenzen
Die Krise hat überdeutlich gezeigt, dass die Welt nicht mehr von Nationalstaaten gelenkt und kontrolliert wird, sondern von der vernetzten Wirtschaft. Diese hat es geschafft Staaten wie Island in ernste Bedrängnis zu bringen und hat Regierungen gezwungen riesige Geldmengen in die Hand zu nehmen.
Aus diesem Grund denke ich, dass Kriege in Europa nicht mehr ausbrechen können, da ein Krieg einem Staat aufgrund der übernationalen Konzerne immer mehr schadet als nutzt.
Wen aber die Konzerne die Welt lenken, was hat der Nationalstaat dann noch für einen Sinn? Ich kann in Deutschland mit Euro zahlen, ich werde verstanden, ich brauche keinen Pass um einreisen zu können, die Unterschiede zwischen einem Deutschen und mir sind ebenso groß wie zwischen einem Tiroler und mir. Ebenso verhält es sich mit anderen Staaten (bis auf die Sprache, aber viele Menschen in Österreich können auch englisch sprechen).
Die Gesetze werden hauptsächlich in Brüssel beschlossen, was zu einer Anpassung der Gesetze in den einzelnen Staaten führt. Das ist grundsätzlich auch gut, denn was gut für einen Spanier oder Letten ist, ist es in den meisten Fällen auch für mich (sofern es mich betrifft).
Ich finde, dass die nationalen Parlamente bestehen bleiben müssen, da Europa zu groß ist um zentral von Brüssel aus regiert zu werden, aber mir fällt kein Grund ein, die Grenzen innerhalb der EU bestehen zu lassen. Nur in einem geeinten Europa können der Wirtschaft Grenzen gezogen werden, um im Falle, dass sie wieder einmal baden geht (und das wird sie) gemeinsam reagieren zu können. Das amerikanische Bundesstaaten-Modell würde sich anbieten.
Denn: Ich bin froh leben zu können, wo ich lebe. Aber ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich nun in der Republik Österreich lebe oder in der Europäische Union.
Aus diesem Grund denke ich, dass Kriege in Europa nicht mehr ausbrechen können, da ein Krieg einem Staat aufgrund der übernationalen Konzerne immer mehr schadet als nutzt.
Wen aber die Konzerne die Welt lenken, was hat der Nationalstaat dann noch für einen Sinn? Ich kann in Deutschland mit Euro zahlen, ich werde verstanden, ich brauche keinen Pass um einreisen zu können, die Unterschiede zwischen einem Deutschen und mir sind ebenso groß wie zwischen einem Tiroler und mir. Ebenso verhält es sich mit anderen Staaten (bis auf die Sprache, aber viele Menschen in Österreich können auch englisch sprechen).
Die Gesetze werden hauptsächlich in Brüssel beschlossen, was zu einer Anpassung der Gesetze in den einzelnen Staaten führt. Das ist grundsätzlich auch gut, denn was gut für einen Spanier oder Letten ist, ist es in den meisten Fällen auch für mich (sofern es mich betrifft).
Ich finde, dass die nationalen Parlamente bestehen bleiben müssen, da Europa zu groß ist um zentral von Brüssel aus regiert zu werden, aber mir fällt kein Grund ein, die Grenzen innerhalb der EU bestehen zu lassen. Nur in einem geeinten Europa können der Wirtschaft Grenzen gezogen werden, um im Falle, dass sie wieder einmal baden geht (und das wird sie) gemeinsam reagieren zu können. Das amerikanische Bundesstaaten-Modell würde sich anbieten.
Denn: Ich bin froh leben zu können, wo ich lebe. Aber ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich nun in der Republik Österreich lebe oder in der Europäische Union.
Freitag, 3. Juli 2009
Was für die Ohren...
...allerdings nicht nur 3 Lieder sondern Bands:
Helium Vola - Das neue Album enttäuscht ein wenig, aber Lieder von den ersten Alben sind zu empfehlen (Selig, In lichter Farbe steht der Wald, Du bist min)
Texta - Österreichischer Hip-Hop, absolut "ned deppat"
Lilly Allen - Fuck you, I have the fear and that's not fair. Das neue Album ist super.
Bin außerdem gerade dabei mir Lieder von ULA (Friends - strange, aber beruhigend), In Extremo, Subway to Sally, Qntal, Stillste Stund (Spiegel *gruselig*) und Marc-Uwe Kling (Scheißverein) anzuhören.
Helium Vola - Das neue Album enttäuscht ein wenig, aber Lieder von den ersten Alben sind zu empfehlen (Selig, In lichter Farbe steht der Wald, Du bist min)
Texta - Österreichischer Hip-Hop, absolut "ned deppat"
Lilly Allen - Fuck you, I have the fear and that's not fair. Das neue Album ist super.
Bin außerdem gerade dabei mir Lieder von ULA (Friends - strange, aber beruhigend), In Extremo, Subway to Sally, Qntal, Stillste Stund (Spiegel *gruselig*) und Marc-Uwe Kling (Scheißverein) anzuhören.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Wer hat uns verraten?
Es war einmal eine Bewegung, die nannte sich Sozialismus.
Ist der Sozialismus tot? Sehen wir uns die österreichische Parteienlandschaft an, so finden wir rechts der imaginären Mitte die bürgerlichen und nationalistischen Parteien. Auf der linken Seite finden wir die Grünen, die in gesellschaftlichen Fragen linke Meinungen vertritt. Der sozialistische Anstrich bei der SPÖ ist nur mehr schwer zu erkennen. Die KPÖ existiert de facto nicht. Andere Splittergruppen tauchen kurz auf und verschwinden wieder.
Wenn ich Häupl und Faymann sehe, sehe ich keine Sozialisten. Ich sehe Mitglieder einer Partei, der die Wähler davonlaufen, weil sie keine Identität mehr hat. Die SPÖ unterscheidet sich viel zu wenig von der ÖVP. Die Arbeiter wenden sich nach rechts.
In den letzten Monaten hätte der Sozialismus seinen Sieg feiern können. Die freie Marktwirtschaft hat versagt! Und was tun die Linken in Österreich? Sie stützen den Kapitalismus. Den Preis bezahlt das Volk, der Arbeiter, der seinen Job verliert.
Was will die SPÖ? Sie schafft es nicht einmal einfache sozialistische Inhalte umzusetzen. Sie baut Eliteunis, unterstützt verschärfte Asylgesetze und wählt Menschen wie Graf zum Nationalratspräsidenten. Das soll Sozialismus sein?
Wo ist der Sozialismus in Österreich? Wo sind die Politiker, die sozialistische Positionen vertreten? Der Spruch "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten!" passt doch hier ganz gut.
Dies ist kein Aufruf zur Enteignung oder der Abschaffung des Kapitals. Aber die Sozialisten müssen dem Kapitalismus einen roten Anstrich verpassen. In der Gesellschaftspolitik müssen linke Positionen vertreten werden. Wenn ich die Nachrichten sehe, wo sich unsere Gesellschaft hinbewegt, wenn ich durch die Straßen Wiens gehe und rechte Wahlplakate sehe, wenn ich mitbekomme, wie die gesamte Gesellschaft vor der Globalisierung kapituliert, dann spüre ich, dass es so nicht weitergehen kann.
Ist der Sozialismus tot? Sehen wir uns die österreichische Parteienlandschaft an, so finden wir rechts der imaginären Mitte die bürgerlichen und nationalistischen Parteien. Auf der linken Seite finden wir die Grünen, die in gesellschaftlichen Fragen linke Meinungen vertritt. Der sozialistische Anstrich bei der SPÖ ist nur mehr schwer zu erkennen. Die KPÖ existiert de facto nicht. Andere Splittergruppen tauchen kurz auf und verschwinden wieder.
Wenn ich Häupl und Faymann sehe, sehe ich keine Sozialisten. Ich sehe Mitglieder einer Partei, der die Wähler davonlaufen, weil sie keine Identität mehr hat. Die SPÖ unterscheidet sich viel zu wenig von der ÖVP. Die Arbeiter wenden sich nach rechts.
In den letzten Monaten hätte der Sozialismus seinen Sieg feiern können. Die freie Marktwirtschaft hat versagt! Und was tun die Linken in Österreich? Sie stützen den Kapitalismus. Den Preis bezahlt das Volk, der Arbeiter, der seinen Job verliert.
Was will die SPÖ? Sie schafft es nicht einmal einfache sozialistische Inhalte umzusetzen. Sie baut Eliteunis, unterstützt verschärfte Asylgesetze und wählt Menschen wie Graf zum Nationalratspräsidenten. Das soll Sozialismus sein?
Wo ist der Sozialismus in Österreich? Wo sind die Politiker, die sozialistische Positionen vertreten? Der Spruch "Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten!" passt doch hier ganz gut.
Dies ist kein Aufruf zur Enteignung oder der Abschaffung des Kapitals. Aber die Sozialisten müssen dem Kapitalismus einen roten Anstrich verpassen. In der Gesellschaftspolitik müssen linke Positionen vertreten werden. Wenn ich die Nachrichten sehe, wo sich unsere Gesellschaft hinbewegt, wenn ich durch die Straßen Wiens gehe und rechte Wahlplakate sehe, wenn ich mitbekomme, wie die gesamte Gesellschaft vor der Globalisierung kapituliert, dann spüre ich, dass es so nicht weitergehen kann.
Montag, 22. Juni 2009
Iran
Das hab ich neulich irgendwo gelesen:
Eine Revolution bricht nicht dann aus, wenn es den Menschen sehr schlecht geht. Sie bricht dann aus, wenn die Menschen das Gefühl haben, dass nicht viel fehlen würde, damit es ihnen deutlich besser geht.
Eine Revolution bricht nicht dann aus, wenn es den Menschen sehr schlecht geht. Sie bricht dann aus, wenn die Menschen das Gefühl haben, dass nicht viel fehlen würde, damit es ihnen deutlich besser geht.
Gleiches Geld für gleiche Leistung
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) will die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen verkleinern. Sie beabsichtigt, Betriebe zu strafen, die Frauen schlechter bezahlen als männliche Kollegen in vergleichbaren Positionen. (Quelle: orf.at)
Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu forcieren und Chancengleichheit zu schaffen, aber dieser Vorschlag zeigt leider, wie wenig manche Politiker von der Privatwirtschaft verstehen.
Ich arbeite in einer Branche in der Menschen nach ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz bzw. der daraus resultierenden Leistung bezahlt werden. Auf dem Papier mögen wir alle den selben Beruf haben, sei es jetzt Consulter, Softwareentwickler oder ähnliches. Aber wir verdienen unterschiedlich viel. Wie soll so ein Betrieb behandelt werden? Ich kann ihn doch nicht bestrafen, weil eine Frau weniger verdient als manche der beschäftigten Männer.
Nachsatz: Für Betriebe, in denen ein einheitlicher Stundensatz gezahlt wird oder in denen nur nach Kollektivvertrag gezahlt wird, ist der Vorschlag natürlich begrüßenswert.
Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu forcieren und Chancengleichheit zu schaffen, aber dieser Vorschlag zeigt leider, wie wenig manche Politiker von der Privatwirtschaft verstehen.
Ich arbeite in einer Branche in der Menschen nach ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz bzw. der daraus resultierenden Leistung bezahlt werden. Auf dem Papier mögen wir alle den selben Beruf haben, sei es jetzt Consulter, Softwareentwickler oder ähnliches. Aber wir verdienen unterschiedlich viel. Wie soll so ein Betrieb behandelt werden? Ich kann ihn doch nicht bestrafen, weil eine Frau weniger verdient als manche der beschäftigten Männer.
Nachsatz: Für Betriebe, in denen ein einheitlicher Stundensatz gezahlt wird oder in denen nur nach Kollektivvertrag gezahlt wird, ist der Vorschlag natürlich begrüßenswert.
Sonntag, 7. Juni 2009
Neu-Wahl
Es fällt mir schwer das heutige Wahlergebnis zu kommentieren. Kurz: Ich habe so etwas in der Art erwartet.
Ich möchte stattdessen ein kleines Gedankenexperiment machen:
Ich bin der festen Meinung, dass alle Menschen das Recht haben sollten zu wählen, auch wenn sie Parteien wählen, die ich nicht leiden kann. Ich sehe allerdings nicht ein, warum Menschen auch meine Zukunft mitbestimmen, indem sie einfach aus den falschen Gründen eine Partei wählen. Eine Partei zu wählen, weil sie es "der EU mal zeigt", ist kein Grund eine Partei zu wählen! Es ist nur Unsinn.
Stattdessen würde ich einen Fragebogen machen, für eine Nationalratswahl würde der dann so aussehen:
Sollen Banken gestützt werden?
- Ja
- Nur wenn sie negativ bilanzierten
- Nein
Soll die Homoehe ermöglicht werden?
- Ja
- Nein, nur eine eheähnliche Gemeinschaft
- Nein
So in der Art stelle ich mir das vor. Da darf dann jeder ankreuzen, was er für richtig hält und am Ende steht dann ein Ergebnis fest.
Wo sehe ich die Vorteile:
- Jeder Wähler muss sich Gedanken machen und trifft eine rationale Entscheidung
- Jede Partei muss sich Gedanken machen und Programme anbieten, sowie Stellung beziehen
- Wahlwerbung wäre ad absurdum geführt
- Die Demokratie würde gestärkt werden, weil Mehrheitsprogramme durchgeführt werden würden
- An der Spitze einer Partei würden nicht die Lautesten sondern die Fleißigsten stehen
Ich möchte stattdessen ein kleines Gedankenexperiment machen:
Ich bin der festen Meinung, dass alle Menschen das Recht haben sollten zu wählen, auch wenn sie Parteien wählen, die ich nicht leiden kann. Ich sehe allerdings nicht ein, warum Menschen auch meine Zukunft mitbestimmen, indem sie einfach aus den falschen Gründen eine Partei wählen. Eine Partei zu wählen, weil sie es "der EU mal zeigt", ist kein Grund eine Partei zu wählen! Es ist nur Unsinn.
Stattdessen würde ich einen Fragebogen machen, für eine Nationalratswahl würde der dann so aussehen:
Sollen Banken gestützt werden?
- Ja
- Nur wenn sie negativ bilanzierten
- Nein
Soll die Homoehe ermöglicht werden?
- Ja
- Nein, nur eine eheähnliche Gemeinschaft
- Nein
So in der Art stelle ich mir das vor. Da darf dann jeder ankreuzen, was er für richtig hält und am Ende steht dann ein Ergebnis fest.
Wo sehe ich die Vorteile:
- Jeder Wähler muss sich Gedanken machen und trifft eine rationale Entscheidung
- Jede Partei muss sich Gedanken machen und Programme anbieten, sowie Stellung beziehen
- Wahlwerbung wäre ad absurdum geführt
- Die Demokratie würde gestärkt werden, weil Mehrheitsprogramme durchgeführt werden würden
- An der Spitze einer Partei würden nicht die Lautesten sondern die Fleißigsten stehen
Donnerstag, 28. Mai 2009
Zum Verzweifeln
Ist das alles Kalkulation? Die FPÖ dominiert die Nachrichten wie keine andere Partei und das unmittelbar vor der EU-Wahl. Ich befürchte Schlimmes für den Wahltermin. Als ob HPM nicht gereicht hätte, haben wir wahrscheinlich auch noch einen BZÖ-Mandatar und einige weitere FPÖ-Mandatare in Brüssel sitzen. Lernen die Wähler denn nichts dazu? Was hat uns die FPÖ, das BZÖ oder Hans-Peter Martin gebracht? Welches seiner Wahlversprechen hat HPM gehalten?
Warum verstehen die Menschen nicht, dass man, um einen Protest auszudrücken, nicht unbedingt den politischen Bösewicht wählen muss? Sind die Menschen dumm, rechtsradikal oder gibt es einen anderen Grund die FPÖ zu wählen? Das muss man doch sehen, dass das alles nur Show ist. Strache ist kein Politiker, er ist ein Polterer, ein Hetzer, ein Entertainer. Ich will nicht, dass solche Menschen über unser aller Schicksal entscheiden. Gleich, ob sie Strache, Mölzer oder Stadler heißen.
Warum verstehen die Menschen nicht, dass man, um einen Protest auszudrücken, nicht unbedingt den politischen Bösewicht wählen muss? Sind die Menschen dumm, rechtsradikal oder gibt es einen anderen Grund die FPÖ zu wählen? Das muss man doch sehen, dass das alles nur Show ist. Strache ist kein Politiker, er ist ein Polterer, ein Hetzer, ein Entertainer. Ich will nicht, dass solche Menschen über unser aller Schicksal entscheiden. Gleich, ob sie Strache, Mölzer oder Stadler heißen.
Sprachterroristen
Ok, Ariel Muzicant hätte Kickl nicht mit Goebbels vergleichen sollen. Aber Grafs Gegenschlag war alles andere als in Ordnung. Einen anderen Menschen als Terrorismuspaten zu bezeichnen ist für einen Nationalratspräsidenten unwürdig. Leider tritt Herr Graf nicht zurück und das obwohl es ihm von verschiedenen Seiten nahegelegt wurde. Das führt zum eigentlichen Problem: Nationalratspräsidenten sind nicht abwählbar. Meiner Meinung nach gehört das geändert. Denn wenn 2/3 des Nationalrats einem Präsidenten nicht mehr haben wollen, dann hat es auch keinen Sinn, dass er diesen Nationalrat noch leitet.
Sonntag, 24. Mai 2009
Auf nach Nizza
Das Urlaubsziel für diesen Sommer steht fest: Nizza.
Nizza liegt an der Côte d'Azur, ca. 20km von Monte Carlo (die mit dem Formel-1-Grand Prix) und 30km von Cannes (die mit den Filmfestspielen) entfernt. Nizza selbst gehört zu Frankreich, demnach ist die Amtssprache französisch und die Währung Euro.
Viel mehr über Nizza werd ich nach meinem Urlaub zu berichten haben, dann gibts auch Fotos.
Nizza liegt an der Côte d'Azur, ca. 20km von Monte Carlo (die mit dem Formel-1-Grand Prix) und 30km von Cannes (die mit den Filmfestspielen) entfernt. Nizza selbst gehört zu Frankreich, demnach ist die Amtssprache französisch und die Währung Euro.
Viel mehr über Nizza werd ich nach meinem Urlaub zu berichten haben, dann gibts auch Fotos.
Wir bauen uns ein Monster aus Rock
Und das schicken wir in die Arena, in der Gestalt des FURT (Farin Urlaub Racing Team).
Die haben nämlich vergangenen Mittwoch für Stimmung gesorgt. Es wurde wieder alles geboten was man sich von Farin Urlaub erwartet. Dumme Sprüche, Mitmachaktionen und wunderbare Lieder.
Die Liederauswahl war fast perfekt. Eine Mischung aus allen 3 Alben, nur "Dusche" und "Monster" haben gefehlt, dafür war das Eingangslied der zweiten Zugabe "Insel", was mich besonders gefreut hat.
Ein wirklich tolles Konzert, das Wetter war für ein Open-Air-Konzert auch genau richtig. Werd beim nächsten Mal sicher wieder dabei sein.
Die haben nämlich vergangenen Mittwoch für Stimmung gesorgt. Es wurde wieder alles geboten was man sich von Farin Urlaub erwartet. Dumme Sprüche, Mitmachaktionen und wunderbare Lieder.
Die Liederauswahl war fast perfekt. Eine Mischung aus allen 3 Alben, nur "Dusche" und "Monster" haben gefehlt, dafür war das Eingangslied der zweiten Zugabe "Insel", was mich besonders gefreut hat.
Ein wirklich tolles Konzert, das Wetter war für ein Open-Air-Konzert auch genau richtig. Werd beim nächsten Mal sicher wieder dabei sein.
Filmabend
Unter Kontrolle
(OT: Surveillance)
Eigentlich hat in diesem Film alles gut angefangen. Eine zugegeben etwas eigenartige Erzählart für einen Krimi, aber durchaus frisch und spannend. Wie es sich für einen guten Film gehört, steigert sich auch die Spannung. Leider macht der Film am Ende so ziemlich alles falsch. Das Ende ist zwar überraschend, schummelt dabei aber (vorangegangene Szenen werden ad absurdum geführt), und wirkt außerdem an den Haaren herbeigezogen. Somit bleibt am Ende eine Enttäuschung.
The dark knight
Auch beim zweiten Mal Anschauen ein sehr guter Film. Die Leistung von Heath Ledger besticht, die Action passt, der Humor ist zwar dünn gesät, was aufgrund der düsteren Handlung aber passend ist. Wirklich sehenswert.
Man of the year
Ein Film, der einen großen Fehler begeht und dadurch nicht richtig in Fahrt kommt. Einerseits geht es um die Wahl eines Entertainers zum amerikanischen Präsidenten, andererseits um einen vertuschten Bug in der Software der Wahlcomputer. Diese zwei Handlungsstränge werden ineinander verwoben, was nicht funktioniert. Die Anknüpfungspunkte wirken konstruiert, die Story schweift oft ab und das Ende ist leider überhaupt nicht glaubwürdig.
Fazit: Vorsicht bei Filmen abseits des Mainstreams, das kann schiefgehen.
(OT: Surveillance)
Eigentlich hat in diesem Film alles gut angefangen. Eine zugegeben etwas eigenartige Erzählart für einen Krimi, aber durchaus frisch und spannend. Wie es sich für einen guten Film gehört, steigert sich auch die Spannung. Leider macht der Film am Ende so ziemlich alles falsch. Das Ende ist zwar überraschend, schummelt dabei aber (vorangegangene Szenen werden ad absurdum geführt), und wirkt außerdem an den Haaren herbeigezogen. Somit bleibt am Ende eine Enttäuschung.
The dark knight
Auch beim zweiten Mal Anschauen ein sehr guter Film. Die Leistung von Heath Ledger besticht, die Action passt, der Humor ist zwar dünn gesät, was aufgrund der düsteren Handlung aber passend ist. Wirklich sehenswert.
Man of the year
Ein Film, der einen großen Fehler begeht und dadurch nicht richtig in Fahrt kommt. Einerseits geht es um die Wahl eines Entertainers zum amerikanischen Präsidenten, andererseits um einen vertuschten Bug in der Software der Wahlcomputer. Diese zwei Handlungsstränge werden ineinander verwoben, was nicht funktioniert. Die Anknüpfungspunkte wirken konstruiert, die Story schweift oft ab und das Ende ist leider überhaupt nicht glaubwürdig.
Fazit: Vorsicht bei Filmen abseits des Mainstreams, das kann schiefgehen.
Montag, 18. Mai 2009
Demaskierung
Die FPÖ hat am Samstag eine Anzeige geschaltet, in dem vor einem EU-Beitritt der Türkei und Israels gewarnt wird.
Der Türkei-Beitritt wird von der FPÖ aus vielen Gründen abgelehnt, wie eine zu Rest-Europa divergierende Rechtssprechung (und geltendes Recht in weniger fortschrittlichen Teilen des Landes), der Tatsache, dass ein Großteil des Landes nicht in Europa liegt und der Angst, dass die Türkei für die EU zu groß und in der EU zu mächtig sei.
"Es spricht nichts dagegen, dass alle europäischen Länder zur EU kommen", so Strache. Er begreife sogar Russland als Teil Europas, Israel hingegen nicht. Das betreffe die ganze Russische Föderation, sagte er auf Nachfrage. (Quelle: orf.at)
Da haben wir es mit Russland viel besser. Die Rechtsauffassung ist in Russland natürlich vorbildlich. Unliebsame Journalisten werden ja nicht etwa umgebracht, die Opposition darf sich frei entfalten, friedliche Demos werden beschützt und nicht niedergeschlagen. Und das nicht nur in den zivilisierten Gebieten im Westen. Der Großteil Russlands liegt natürlich nicht in Asien (nur ca. 3/4) und die Kultur eines Russen, der im ostchinesischen Grenzgebiet wohnt, wird mit meiner fast deckunsgleich sein. Russland würde mit seiner geringen Größe auch keine Übermacht in der EU darstellen.
Also warum Russland in die EU und Türkei und Israel nicht? Ich finde keine Antwort.
Der Türkei-Beitritt wird von der FPÖ aus vielen Gründen abgelehnt, wie eine zu Rest-Europa divergierende Rechtssprechung (und geltendes Recht in weniger fortschrittlichen Teilen des Landes), der Tatsache, dass ein Großteil des Landes nicht in Europa liegt und der Angst, dass die Türkei für die EU zu groß und in der EU zu mächtig sei.
"Es spricht nichts dagegen, dass alle europäischen Länder zur EU kommen", so Strache. Er begreife sogar Russland als Teil Europas, Israel hingegen nicht. Das betreffe die ganze Russische Föderation, sagte er auf Nachfrage. (Quelle: orf.at)
Da haben wir es mit Russland viel besser. Die Rechtsauffassung ist in Russland natürlich vorbildlich. Unliebsame Journalisten werden ja nicht etwa umgebracht, die Opposition darf sich frei entfalten, friedliche Demos werden beschützt und nicht niedergeschlagen. Und das nicht nur in den zivilisierten Gebieten im Westen. Der Großteil Russlands liegt natürlich nicht in Asien (nur ca. 3/4) und die Kultur eines Russen, der im ostchinesischen Grenzgebiet wohnt, wird mit meiner fast deckunsgleich sein. Russland würde mit seiner geringen Größe auch keine Übermacht in der EU darstellen.
Also warum Russland in die EU und Türkei und Israel nicht? Ich finde keine Antwort.
Abendland in meiner Hand
Wie zu jeder Wahl plakatiert die FPÖ griffige Zweizeiler, die sich im Vergleich zur letzten Wahl nicht immer reimen.
Größter Aufreger: Abendland in Christenhand.
Die SPÖ verurteilt diesen Slogan und verlangt Toleranz und ein Miteinander, besonders da wir uns in einer Krise befinden.
Die ÖVP, die sonst sanfter mit der FPÖ umspringt, findet harte Worte. Von "Unappetitlichkeit" ist da die Rede, die FPÖ sei "am Rande des Nazimus". Der Grund ist klar: Die Kirche steht der ÖVP nahe. Kirchentreue Wähler will man nicht an den rechten Rand verlieren.
Ich sehe es einfach so: Jeder Nicht-Christ, gleich ob Moslem, Jude oder ohne Bekenntnis kann dieses Plakat als Provokation verstehen. Von einer christlichen (Leit)kultur will ich da gar nichts wissen. Fortschritte in unserer Gesellschaft kamen immer trotz der Kirche und nicht durch die Kirche zusammen. Die Zeiten, in denen die Menschen mit Beten zufriedenzustellen waren, sind vorbei. Religion ist Opium fürs Volk.
So gesehen ist das Abendland in unserer Hand. Der Hand aller Europäer.
Größter Aufreger: Abendland in Christenhand.
Die SPÖ verurteilt diesen Slogan und verlangt Toleranz und ein Miteinander, besonders da wir uns in einer Krise befinden.
Die ÖVP, die sonst sanfter mit der FPÖ umspringt, findet harte Worte. Von "Unappetitlichkeit" ist da die Rede, die FPÖ sei "am Rande des Nazimus". Der Grund ist klar: Die Kirche steht der ÖVP nahe. Kirchentreue Wähler will man nicht an den rechten Rand verlieren.
Ich sehe es einfach so: Jeder Nicht-Christ, gleich ob Moslem, Jude oder ohne Bekenntnis kann dieses Plakat als Provokation verstehen. Von einer christlichen (Leit)kultur will ich da gar nichts wissen. Fortschritte in unserer Gesellschaft kamen immer trotz der Kirche und nicht durch die Kirche zusammen. Die Zeiten, in denen die Menschen mit Beten zufriedenzustellen waren, sind vorbei. Religion ist Opium fürs Volk.
So gesehen ist das Abendland in unserer Hand. Der Hand aller Europäer.
Dienstag, 12. Mai 2009
Die Qual der Wahl
Ich sehe es als meine Pflicht an bei einer Nationalratswahl zu wählen. Das Gleiche gilt für eine Bundespräsidentenwahl, eine EU-Wahl, Landtagswahlen und Gemeinderatswahlen.
Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen haben wir das außerordentliche Glück wählen zu DÜRFEN, in anderen Ländern ist dieses Recht einfach nicht gegeben. Ich sehe nicht ein, ein demokratisches Recht einfach mit den Füßen zu treten, indem ich mich darum nicht kümmere. Zum zweiten zählt jede Stimme, ich erinnere nur an den ersten Wahlsieg von George W. Bush, den er nur dank einiger Stimmen in Florida gewonnen hat.
Einige sind vielleicht der Meinung, dass sie keine Vertreter haben, dass keine Partei für sie da ist oder vielleicht sogar, dass Politiker alle faule, überbezahlte Menschen sind (was ich für einen groben Unfug halte). Selbst solchen Menschen rate ich wählen zu gehen. Sie können ja ungültig wählen oder die Partei wählen, die ihnen am ehesten zusagt oder so zu wählen, dass man versucht jene Parteien zu schwächen, die einem gar nicht passen.
Soviel zu meiner Ansicht über Wahlen. Ich frage mich aber, warum ich der AK-Wahl sowenig Bedeutung beigemessen habe, wo ich doch einen Großteil des Tages eben in der Arbeit verbringe? Aber morgen ist es soweit. Ich gehe zur AK-Wahl und habe mir heute das Programm der 12 antretenden Gruppierungen angeschaut. Neben den "üblichen Verdächtigungen" gibt es auch einige schillernde Vereinigungen. Die größte Überraschung war das Antreten einer Liste namens "Komintern". Neben der geschichtlichen Belastung dieses Begriffs finde ich vor allem die Themen der Komintern interessant: Für internationalen Widerstand gegen imperialistische Aggression und Repression! Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft! Generelle Überführung der Banken in öffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle!
Das alles sind Dinge, die mir beim täglichen Arbeiten natürlich irrsinnig weiterhelfen. Auch an der Realisierung dieser und Dutzender ähnlicher Forderungen sollte nicht gezweifelt werden.
Manche lernens nie....
Das hat hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen haben wir das außerordentliche Glück wählen zu DÜRFEN, in anderen Ländern ist dieses Recht einfach nicht gegeben. Ich sehe nicht ein, ein demokratisches Recht einfach mit den Füßen zu treten, indem ich mich darum nicht kümmere. Zum zweiten zählt jede Stimme, ich erinnere nur an den ersten Wahlsieg von George W. Bush, den er nur dank einiger Stimmen in Florida gewonnen hat.
Einige sind vielleicht der Meinung, dass sie keine Vertreter haben, dass keine Partei für sie da ist oder vielleicht sogar, dass Politiker alle faule, überbezahlte Menschen sind (was ich für einen groben Unfug halte). Selbst solchen Menschen rate ich wählen zu gehen. Sie können ja ungültig wählen oder die Partei wählen, die ihnen am ehesten zusagt oder so zu wählen, dass man versucht jene Parteien zu schwächen, die einem gar nicht passen.
Soviel zu meiner Ansicht über Wahlen. Ich frage mich aber, warum ich der AK-Wahl sowenig Bedeutung beigemessen habe, wo ich doch einen Großteil des Tages eben in der Arbeit verbringe? Aber morgen ist es soweit. Ich gehe zur AK-Wahl und habe mir heute das Programm der 12 antretenden Gruppierungen angeschaut. Neben den "üblichen Verdächtigungen" gibt es auch einige schillernde Vereinigungen. Die größte Überraschung war das Antreten einer Liste namens "Komintern". Neben der geschichtlichen Belastung dieses Begriffs finde ich vor allem die Themen der Komintern interessant: Für internationalen Widerstand gegen imperialistische Aggression und Repression! Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft! Generelle Überführung der Banken in öffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle!
Das alles sind Dinge, die mir beim täglichen Arbeiten natürlich irrsinnig weiterhelfen. Auch an der Realisierung dieser und Dutzender ähnlicher Forderungen sollte nicht gezweifelt werden.
Manche lernens nie....
Sonntag, 10. Mai 2009
Angeprangert: Das Bezirksjournal
Am Titelblatt prangert folgender Satz: "Moscheen im Visier - FPÖ kritisiert Missachtung des Öffnungszeitgesetzes in islamischen Zentren".
Was legt dieser Satz nahe? Islamische Zentren verstoßen gegen das Öffnunszeitgesetz.
Im Artikel selbst steht dann:
"Wahr sei viel mehr, dass die letzte Überprüfung des islamischen Zentrums in der Ettenreichgasse erst Ende März stattgefunden habe. Bislang konnten trotz regelmäßiger Kontrollen keine Beanstandungen festgestellt werden. In beiden Zentren gibt es aber Gewerbebetriebe, die auch am Sonntag geöffnet haben dürfen."
So sagt es die zuständige Stadträtin. Also kein Gesetzesverstoß. Diese Erkenntnis findet sich in den letzten Sätzen des Artikels versteckt, nachdem zuerst lang und breit die Sichtweise der FPÖ und das entsprechende Gesetz erklärt wird.
Was ist schlimmer? Dass die FPÖ wieder einmal unberechtigt gegen islamische Mitbürger hetzt oder dass sich eine Zeitung unter dem Deckmantel der Unabhängigkeit dafür hergibt, derartige Unwahrheiten nicht nur zu verbreiten sondern sie auch auf die Titelseite zu setzen.
Was legt dieser Satz nahe? Islamische Zentren verstoßen gegen das Öffnunszeitgesetz.
Im Artikel selbst steht dann:
"Wahr sei viel mehr, dass die letzte Überprüfung des islamischen Zentrums in der Ettenreichgasse erst Ende März stattgefunden habe. Bislang konnten trotz regelmäßiger Kontrollen keine Beanstandungen festgestellt werden. In beiden Zentren gibt es aber Gewerbebetriebe, die auch am Sonntag geöffnet haben dürfen."
So sagt es die zuständige Stadträtin. Also kein Gesetzesverstoß. Diese Erkenntnis findet sich in den letzten Sätzen des Artikels versteckt, nachdem zuerst lang und breit die Sichtweise der FPÖ und das entsprechende Gesetz erklärt wird.
Was ist schlimmer? Dass die FPÖ wieder einmal unberechtigt gegen islamische Mitbürger hetzt oder dass sich eine Zeitung unter dem Deckmantel der Unabhängigkeit dafür hergibt, derartige Unwahrheiten nicht nur zu verbreiten sondern sie auch auf die Titelseite zu setzen.
The Space Invaders are happy up here
Vor ein paar Tagen habe ich das erste Mal das Lied "Happy up here" von Röyksopp gehört. Das Lied hat zwei hervorstechende Eigenheiten. Zum einen ist es wirklich gut, zum anderen kommen Space Invaders vor. Also zwei gute Gründe sich das Lied immer und immer wieder anzuhören.Das Buch "Wir waren Space Invaders" ist übrigens ein Buch zur Geschichte von Computerspielen. Wer wie ich eher mit Konsolen als mit PCs aufgewachsen ist, findet in dem Buch zwar nicht unbedingt die Spiele, mit denen er aufgewachsen ist, trotzdem ist das Buch wirklich interessant und hat mir sehr gut gefallen.
Ihr Vater ist ein Nazi...
...doch er mag mich. Das ist nur ein Songtitel von Sven van Thom, einem deutschen Sänger, der in der deutschen Popszene eher für sein Duett "Trauriges Mädchen" und seinem Beitrag zum Bundesvision Song Contest "Jaqueline (Ich hab Berlin gekauft)" bekannt ist.Die Lieder seines Albums "Phantomschmerz" sind vielschichtiger. Ein endgültiges Urteil kann ich darüber noch nicht abgeben, aber was ich schon gehört habe, war sehr eindrucksvoll. Lieder, bei denen eindeutig der Text im Vordergrund steht, die zwar ein wenig Melancholie in sich tragen, aber doch im Kern versöhnlich sind.
Die größte Überraschung: Sven van Thom ist kein unbeschriebenes Blatt. Wer kann sich noch an die Band "Sofaplanet" erinnern, die 2001 mit "Liebficken" einen Überraschungserfolg hatten? Deren Sänger war nämlich Sven Rathke, oder eben Sven van Thom. Das Lied war übrigens auch gut.
Freitag, 1. Mai 2009
Radio Rock Revolution
(OT: The boat that rocked)Zum zweiten Mal nach Watchmen wurde ich überrascht. Ich hatte mir zwar einen einigermaßen guten Film erwartet, aber was mir da geboten wurde, war ein Film der Extraklasse.
Der Film erzählt die Geschichte eines Piratensenders, der Mitte der 60er von einem Boot in der Nordsee England mit Pop- und Rockmusik versorgt. Weil Popmusik in den Augen eines verklemmten Ministers aber die Menschen verdirbt, werden Maßnahmen gesucht um den Radiosender abzuschalten. Gleichzeitig erzählt der Film die Geschichte von Carl, der von seiner Mutter auf das Schiff geschickt wurde.
Die Geschichte fesselt ab der ersten Minute und lässt einem nicht mehr los. Das Schiff ist voller lustiger, authentischer Figuren, lediglich der Minister wirkt überzeichnet. Eine Glanzleistung liefert Bill Nighy ab, der in „Tatsächlich Liebe" (Love actually) den alternden Rockstar gespielt hat. Hier verkörpert er den Chef von Radio Rock. Auch der Regisseur ist der gleiche wie bei „Tatsächlich Liebe“. Der Mann versteht es Geschichten zu erzählen und zu bewegen.
Dazu hat man Hits aus den 60ern am laufenden Band.
Zusammenfassend: Wundervolle Musik, tolle Schauspieler, Spaß, eine tolle Handlung und weder zu lang, noch zu kurz. Ein wirklich grandioser Film.
Mittwoch, 1. April 2009
Nochmal WoW
So, spät aber doch habe ich die Kommentarevon Smax zum World of Warcraft-Post herausgenommen, weil ich dazu schon noch etwas schreiben will.
* WoW hat enormes Suchtpotenzial, jedoch nicht, wie überall verbreitet, nur bei den Jugendlichen, sondern in allen Altersschichten (ich bin das beste Beispiel dafür)
- Stimme ich zu, aber wie bei jeder Sucht ist es eine Frage der Willensstärke.
* "Indem man die Kinder einfach fragt, diese sollten nämlich in der Lage sein zu sprechen." - das ist leider genau das Problem, die Jugendlichen wollen nämlich meistens nicht darüber sprechen, oder zumindest nicht mit den Eltern.
- Ich dachte mir, dass dieser Satz Diskussionen auslöst. Die Kunst ist, Interesse zu zeigen, nicht kritisch zu fragen: "Mit was vergeudest du deine Zeit", sondern "Was spielst du da Interessantes". Außerdem kann man ab und zu mal im Kinderzimmer vorbeischaut, wenn das Kind drinnen ist und somit auch mitbekommt mit was sich das Kind so beschäftigt. Die wohnen immerhin zusammen.
* "Dass Spieler länger spielen als sie wollen, kann ich mir nicht vorstellen." - Ist leider absolute Realität, wie am eigenen Leib jeden Tag erfahren. Beispiel: "Ich will heut eigentlich früh in's Bett, weil ich totmüde bin, aber in einer Stunde is wieder Wintergrasp und ich hab die daily's noch nicht für heute.
- Wieder eine Frage der Willensstärke, aber das ist natürlich für mich ein Anzeichen von Sucht. Wenn ich körperliche Bedürfnisse wie Schlaf, Essen oder Trinken vernachlässige, nur um spielen zu können, dann sollte man kritisch hinterfragen, ob man das alles noch im Griff hat.
* "Wenn mir soziale Kontakte wichtig sind, pflege ich sie, anstatt Computer zu spielen." - hmm ... eine eigenartige Aussage. Ich kann mich nicht erinnern jemals Freunde wegen WoW versetzt zu haben, aber ich habe definitiv schon einmal andere Sachen vernachlässigt.
- Das wäre ein weiteres Anzeichen von Sucht. Wenn ich spiele, obwohl ich lieber mit Freunden fortgehen würde.
* "Meiner Erfahrung nach denken Teenager häufig über Selbstmord nach, mindestens jedesmal wenn sie unglücklich verliebt sind." - gefährliche Aussage, tun sie das wirklich?
- Ich habe in meiner Jugend solche Teenager kennengelernt.
* "Erstens trägt ein Verbot nur dazu bei, die Kommunikationsschwierigkeiten mit den Eltern zu verstärken, andererseits raubt man tausenden Menschen ihr Hobby." - Kommunikationsschwierigkeiten sind entweder da oder nicht da, Computerspiele verstärken diese nicht (wieder ich als Beispiel)
- Ich meinte nicht Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund von Schüchternheit, sondern das Unverständnis der Eltern den Spielen ihrer Kinder gegenüber. Wenn man ein Spiel verbietet und die Eltern das Verbot daheim durchsetzen, werden sie dafür von ihren Kindern nicht gerade bewundert werden. Mit Kommunikationsschwierigkeiten meine ich, dass Eltern ihre Informationen eben aus den Medien beziehen könnten, Kinder aus ihrer Erfahrung. Dazwischen liegen Welten.
* WoW hat enormes Suchtpotenzial, jedoch nicht, wie überall verbreitet, nur bei den Jugendlichen, sondern in allen Altersschichten (ich bin das beste Beispiel dafür)
- Stimme ich zu, aber wie bei jeder Sucht ist es eine Frage der Willensstärke.
* "Indem man die Kinder einfach fragt, diese sollten nämlich in der Lage sein zu sprechen." - das ist leider genau das Problem, die Jugendlichen wollen nämlich meistens nicht darüber sprechen, oder zumindest nicht mit den Eltern.
- Ich dachte mir, dass dieser Satz Diskussionen auslöst. Die Kunst ist, Interesse zu zeigen, nicht kritisch zu fragen: "Mit was vergeudest du deine Zeit", sondern "Was spielst du da Interessantes". Außerdem kann man ab und zu mal im Kinderzimmer vorbeischaut, wenn das Kind drinnen ist und somit auch mitbekommt mit was sich das Kind so beschäftigt. Die wohnen immerhin zusammen.
* "Dass Spieler länger spielen als sie wollen, kann ich mir nicht vorstellen." - Ist leider absolute Realität, wie am eigenen Leib jeden Tag erfahren. Beispiel: "Ich will heut eigentlich früh in's Bett, weil ich totmüde bin, aber in einer Stunde is wieder Wintergrasp und ich hab die daily's noch nicht für heute.
- Wieder eine Frage der Willensstärke, aber das ist natürlich für mich ein Anzeichen von Sucht. Wenn ich körperliche Bedürfnisse wie Schlaf, Essen oder Trinken vernachlässige, nur um spielen zu können, dann sollte man kritisch hinterfragen, ob man das alles noch im Griff hat.
* "Wenn mir soziale Kontakte wichtig sind, pflege ich sie, anstatt Computer zu spielen." - hmm ... eine eigenartige Aussage. Ich kann mich nicht erinnern jemals Freunde wegen WoW versetzt zu haben, aber ich habe definitiv schon einmal andere Sachen vernachlässigt.
- Das wäre ein weiteres Anzeichen von Sucht. Wenn ich spiele, obwohl ich lieber mit Freunden fortgehen würde.
* "Meiner Erfahrung nach denken Teenager häufig über Selbstmord nach, mindestens jedesmal wenn sie unglücklich verliebt sind." - gefährliche Aussage, tun sie das wirklich?
- Ich habe in meiner Jugend solche Teenager kennengelernt.
* "Erstens trägt ein Verbot nur dazu bei, die Kommunikationsschwierigkeiten mit den Eltern zu verstärken, andererseits raubt man tausenden Menschen ihr Hobby." - Kommunikationsschwierigkeiten sind entweder da oder nicht da, Computerspiele verstärken diese nicht (wieder ich als Beispiel)
- Ich meinte nicht Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund von Schüchternheit, sondern das Unverständnis der Eltern den Spielen ihrer Kinder gegenüber. Wenn man ein Spiel verbietet und die Eltern das Verbot daheim durchsetzen, werden sie dafür von ihren Kindern nicht gerade bewundert werden. Mit Kommunikationsschwierigkeiten meine ich, dass Eltern ihre Informationen eben aus den Medien beziehen könnten, Kinder aus ihrer Erfahrung. Dazwischen liegen Welten.
Donnerstag, 19. März 2009
Watch the Watchmen
Eines vorweg: Wer einem (mit Trailern) dreistündigem Kinobesuch nichts abgewinnen kann, für den ist "Watchmen" kein Film.
Am Anfang ist es etwas mühsam. Man lernt erstmal die einzelnen Charaktere kennen, der Film springt in verschiedenen Jahren herum, wechselt oftmals die Position des Betrachters und gibt dem Zuseher nur ein paar Puzzleteile in die Hand. Je länger der Film dauert, je mehr Puzzleteile man in die Hände bekommt und je klarer das Gesamtbild wird, umso besser, spannender und mitreißender wird der Film.
Die Figuren sind sehr gut dargestellt und zwar alle. Das ist besonders erwähnenswert, da durchwegs eher unbekannte Schauspieler mitgespielt haben (Dass Jeffrey Dean Morgan alias Denny Duquette aus "Grey's Anatomy" den Comedian spielt habe ich nicht erkannt).
Gute Schauspieler, eine Geschichte, die weit weg vom üblichen Einerlei ist und zum Nachdenken anregt, eine durchgängig glaubwürdige Atmosphäre, tolle Charaktere, die nicht alle eindeutig gut oder böse sind - das alles sind Zutaten, die diesen Film zu etwas Besonderem machen.
Was allerdings gestört hat: Viele Szenen sind am Anfang unnötig blutrünstig. Das hat nicht gut zum Film gepasst.
Ansonsten ist der Film die beste Comicverfilmung überhaupt. Nur Batman kann mithalten. Marvel Comics sind einfach nicht gut genug!
Am Anfang ist es etwas mühsam. Man lernt erstmal die einzelnen Charaktere kennen, der Film springt in verschiedenen Jahren herum, wechselt oftmals die Position des Betrachters und gibt dem Zuseher nur ein paar Puzzleteile in die Hand. Je länger der Film dauert, je mehr Puzzleteile man in die Hände bekommt und je klarer das Gesamtbild wird, umso besser, spannender und mitreißender wird der Film.
Die Figuren sind sehr gut dargestellt und zwar alle. Das ist besonders erwähnenswert, da durchwegs eher unbekannte Schauspieler mitgespielt haben (Dass Jeffrey Dean Morgan alias Denny Duquette aus "Grey's Anatomy" den Comedian spielt habe ich nicht erkannt).
Gute Schauspieler, eine Geschichte, die weit weg vom üblichen Einerlei ist und zum Nachdenken anregt, eine durchgängig glaubwürdige Atmosphäre, tolle Charaktere, die nicht alle eindeutig gut oder böse sind - das alles sind Zutaten, die diesen Film zu etwas Besonderem machen.
Was allerdings gestört hat: Viele Szenen sind am Anfang unnötig blutrünstig. Das hat nicht gut zum Film gepasst.
Ansonsten ist der Film die beste Comicverfilmung überhaupt. Nur Batman kann mithalten. Marvel Comics sind einfach nicht gut genug!
World of Verbotscraft
In Niedersachsen wird zurzeit diskutiert ob die Altersbeschränkung für World of Warcraft von 12 auf 18 Jahre angehoben wird. Grund dafür ist nicht etwa die Darstellung von Gewalt, sondern die Suchtgefahr, die von dem Online-Rollenspiel ausgeht.
Warum dann nicht auch darüber diskutiert wird, dass man Zigaretten und Alkohol ebenfalls erst ab 18 Jahren freigibt, ist mir unklar.
Was aber viel bedenklicher ist:
Allerdings wissen viele Eltern nicht, was in den Kinderzimmern passiert, in die sich der Nachwuchs stundenlang zurückzieht. Nach der KFN-Studie verbringen die von den Autoren als abhängig klassifizierten Spieler weit mehr Zeit vor dem PC, als sie eigentlich wollen, sie isolieren sich sozial, schwänzen die Schule, schlafen schlecht. "12,3 Prozent der Abhängigen haben schon häufig über Selbstmord nachgedacht", berichtete Pfeiffer. (Quelle: futurezone.orf.at)
Eltern sind Erziehungsberechtigte, sie tragen die Sorge dafür, dass sich ihre Kinder gut entwickeln. Wenn Kinder sich stundenlang in ihr Kinderzimmer zurückziehen, dann sollte man einfach versuchen herauszufinden, warum das so ist. Wie? Indem man die Kinder einfach fragt, diese sollten nämlich in der Lage sein zu sprechen. Wenn das mal erledigt ist, kann man Maßnahmen setzen. Sitzt das Kind wirklich die ganze Zeit vor dem Computer und zeigt ein gefährliches Suchtverhalten? Blizzard bietet ein Tool mit dem die Spielzeit reguliert werden kann. Zudem kann man Kindern Alternativen anbieten.
Dass Spieler länger spielen als sie wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn mir soziale Kontakte wichtig sind, pflege ich sie, anstatt Computer zu spielen.
Der Gipfel ist die Aussage über die Selbstmordgedanken. Meiner Erfahrung nach denken Teenager häufig über Selbstmord nach, mindestens jedesmal wenn sie unglücklich verliebt sind. Deshalb würden sie es allerdings nicht tun. Da vor allem Spieler Abhängigkeiten entwickeln, die sich mit dem Spiel in eine Fantasywelt flüchten wollen, ist die Rate derer, die ansonsten unglücklich sind möglicherweise höher. Selbstmordgedanken aber mit dem Spiel zu verknüpfen ist grober Unfug.
Jugendliche Computerspieler zu kriminalisieren, ist auf alle Fälle der total falsche Weg. Erstens trägt ein Verbot nur dazu bei, die Kommunikationsschwierigkeiten mit den Eltern zu verstärken, andererseits raubt man tausenden Menschen ihr Hobby. Und nicht zuletzt gibt es auch Familien, die zusammen World of Warcraft spielen.
Ich gehe aber noch einen Schritt weiter:
Solange das PC-Spielen nicht zur Sucht wird, finde ich es in Ordnung wenn Jugendliche ihre Freizeit vor dem Computer verbringen. Denn ob ein Mensch Briefmarken sammelt, Fußball spielt, Modellautos baut, gerne Bücher liest oder am PC spielt ist egal – sein Hobby sollte man sich frei von Zwängen selbst aussuchen dürfen.
In diesem Sinne: Wie versteckt sich ein Taure im Kirschbaum?
Warum dann nicht auch darüber diskutiert wird, dass man Zigaretten und Alkohol ebenfalls erst ab 18 Jahren freigibt, ist mir unklar.
Was aber viel bedenklicher ist:
Allerdings wissen viele Eltern nicht, was in den Kinderzimmern passiert, in die sich der Nachwuchs stundenlang zurückzieht. Nach der KFN-Studie verbringen die von den Autoren als abhängig klassifizierten Spieler weit mehr Zeit vor dem PC, als sie eigentlich wollen, sie isolieren sich sozial, schwänzen die Schule, schlafen schlecht. "12,3 Prozent der Abhängigen haben schon häufig über Selbstmord nachgedacht", berichtete Pfeiffer. (Quelle: futurezone.orf.at)
Eltern sind Erziehungsberechtigte, sie tragen die Sorge dafür, dass sich ihre Kinder gut entwickeln. Wenn Kinder sich stundenlang in ihr Kinderzimmer zurückziehen, dann sollte man einfach versuchen herauszufinden, warum das so ist. Wie? Indem man die Kinder einfach fragt, diese sollten nämlich in der Lage sein zu sprechen. Wenn das mal erledigt ist, kann man Maßnahmen setzen. Sitzt das Kind wirklich die ganze Zeit vor dem Computer und zeigt ein gefährliches Suchtverhalten? Blizzard bietet ein Tool mit dem die Spielzeit reguliert werden kann. Zudem kann man Kindern Alternativen anbieten.
Dass Spieler länger spielen als sie wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn mir soziale Kontakte wichtig sind, pflege ich sie, anstatt Computer zu spielen.
Der Gipfel ist die Aussage über die Selbstmordgedanken. Meiner Erfahrung nach denken Teenager häufig über Selbstmord nach, mindestens jedesmal wenn sie unglücklich verliebt sind. Deshalb würden sie es allerdings nicht tun. Da vor allem Spieler Abhängigkeiten entwickeln, die sich mit dem Spiel in eine Fantasywelt flüchten wollen, ist die Rate derer, die ansonsten unglücklich sind möglicherweise höher. Selbstmordgedanken aber mit dem Spiel zu verknüpfen ist grober Unfug.
Jugendliche Computerspieler zu kriminalisieren, ist auf alle Fälle der total falsche Weg. Erstens trägt ein Verbot nur dazu bei, die Kommunikationsschwierigkeiten mit den Eltern zu verstärken, andererseits raubt man tausenden Menschen ihr Hobby. Und nicht zuletzt gibt es auch Familien, die zusammen World of Warcraft spielen.
Ich gehe aber noch einen Schritt weiter:
Solange das PC-Spielen nicht zur Sucht wird, finde ich es in Ordnung wenn Jugendliche ihre Freizeit vor dem Computer verbringen. Denn ob ein Mensch Briefmarken sammelt, Fußball spielt, Modellautos baut, gerne Bücher liest oder am PC spielt ist egal – sein Hobby sollte man sich frei von Zwängen selbst aussuchen dürfen.
In diesem Sinne: Wie versteckt sich ein Taure im Kirschbaum?
Samstag, 14. März 2009
Tims Erbe
Ein Amoklauf an einer Schule, Fassungslosigkeit und Trauer, sensationsgeile Medien und Ratlosigkeit. Das war der Anfang.Nur EINEN Tag hat es gedauert, bis man den Computer des Schützen durchforsten konnte und dann erklärte, man habe Counterstrike darauf gefunden. Am selben Tag wurde im österreichischen Nationalrat schon wieder über Verbote o.ä. diskutiert. Und wieder haben wir das leidige Thema "Killerspiele".
Anzumerken ist meiner Meinung nach:
- Ego-Shooter sind Computerspiele, die einer Altersbeschränkung unterliegen. Wenn ein Jugendlicher an ein Spiel kommt, das für sein Alter nicht geeignet ist, dann liegt hier ein Versäumnis des Händlers vor, der das Spiel verkauft hat oder (was wahrscheinlicher ist) das Spiel ist aus dem Internet und die Eltern haben die Aufsichtspflicht verletzt. Warum man solche Spiele für die Gesamtheit verbieten will, ist unklar. Auch hochprozentiger Alkohol ist für Jugendliche verboten. Wenn es aber einen Fall von Alkoholmissbrauch gibt, denkt niemand daran Alkohol für alle zu verbieten. Warum also bei Computerspielen?
- Menschen, die zwischen einem Computerspiel und der Realität nicht unterscheiden können, haben ein schweres psychisches Problem. Das ist nicht die Schuld eines Computerspiels.
- Der Vater des Schützen war ein Waffennarr, der über ein Dutzend Waffen daheim hatte. Die Tatwaffe war nicht versperrt.
- Das Abfeuern einer virtuellen Waffe mit Maus und Tastatur kann die Hemmschwelle für das tatsächliche Abfeuern einer Waffe nicht senken. Jeder, der beides schon getan hat, weiß das.
- Etliche Millionen von Menschen spielen Computerspiele. Viele von ihnen töten dabei das eine oder andere Mal menschliche Gegner. Keiner kommt aufgrund des Spiels auf die Idee das Gesehene in die Tat umzusetzen.
- Die Menschen haben sich daran gewöhnt, man muss ihnen nichts Neues präsentieren.
- Viele Menschen haben Angst vor solchen Spielen, weil sie nicht wissen, was los ist. Sie kennen nur von Spielen, was ihnen Medien sagen: Computerspieler sind assoziale Stubenhocker, unfähig zur Kommunikation, leben nur in einer Traumwelt und spielen "Killerspiele". Perfekte Sündenböcke am Rand der Gesellschaft.
- Hat man Computerspiele als das Böse erkannt, braucht man sich nicht mehr um die eigentlichen Probleme kümmern. Probleme wie: Arbeitslosigkeit, keine Zukunftsperspektiven, Leistungsdruck und eine Menge von Problemen, die das Erwachsenwerden mit sich bringen und die schwer alleine zu bewältigen sind.Aber das sind Probleme, die viel zu kompliziert zu lösen sind. Dann schon lieber etwas Einfaches.
- Klassische Sündenböcke ziehen nicht mehr: Das Fernsehen ist allgemein anerkannt und ein Angriff darauf würde zuviele Menschen verärgern.
- Computerspieler haben keine große Lobby. Tabak, Alkohol und Waffen sind in der Altersgruppe der Entscheidungsträger anerkannt, Leichte Drogen und Computerspiele nicht. Deshalb sind Rauchergesetze nicht restriktiv genug, leichte Drogen aber verboten.
Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass die Themen „Killerspiele“ und „Ortstafeln“ immer wieder in den Medien auftauchen.
Freitag, 6. März 2009
Teilzeithippie
Annett Louisan war am Montag im Rahmen ihrer Teilzeithippie-Tour zu Gast in der Wiener Stadthalle. Um es in einem Wort zu sagen: Fabelhaft!Als "Vorband" trat Annetts Freund Martin Gallop auf, der gleich anfänglich richtig Stimmung gemacht hat und alle anderen Vorbands in den Schatten stellte. Das Konzert selbst war dann wunderbar. Schwerpunkt war natürlich die aktuelle CD, die ja alle möglichen Musikstile vereint. Größte Überraschung war "Ich brauch Stoff" - so viel Power hätte man Annett gar nicht zugetraut. Auch "Sexy Loverboy" ist ein ganz neuer Stil.
Aber auch die "alten" Lieder durften nicht fehlen, "Die Trägheit" und "Das alles wär nie passiert", aber auch Gefühlvolles wie "Ende Dezember" gab sie zum Besten.
Ein weiteres Highlight waren die ausgeprägten Soli ihrer tollen Band. Zwei Zugaben gehören ja inzwischen zum guten Ton und fehlten auch hier nicht. Eines steht fest: Beim nächsten Wien-Konzert bin ich wieder dabei.
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Kopfschütteln. Zu mehr war ich letzten Sonntag Abend nicht mehr fähig. Fast 45% für das BZÖ. Wie sehr die Kärntner Jörg Haider geliebt haben, sieht man an der Tatsache, dass sie auch so einen niveaulosen Politiker wie Dörfler wählen, eine Partei unterstützen, die im Rest Österreichs de facto nicht existiert und deren Exponenten in den letzten Jahren am laufenden Band das Gesetz gebrochen haben. Das einzige, dass man als Ausrede gelten lassen kann, ist die Tatsache, dass die Konkurrenz nicht wirklich groß war. Die SPÖ hat in Kärnten ein Problem (Rohr ist der 3. Obmann seit der letzten Wahl), Leute wie Seifried hegen offen mehr Sympathie für das BZÖ als für die SPÖ, die ÖVP und die Grünen waren in Kärnten bestenfalls Mehrheitsbeschaffer und die FPÖ ist dank der Übermacht der orangefarbenen Bruderpartei überflüssig.
In Salzburg wurde auch gewählt. Im Prinzip ist das passiert, was auch bei den nächsten Wahlen (besonders in Wien) passieren wird. Die FPÖ wird Stimmen von der SPÖ (und auch der ÖVP) bekommen, die Grünen werden bestenfalls stagnieren. Das Ganze wird wieder solange gehen, bis die FPÖ Regierungsverantwortung übernehmen muss, dann dreht sich alles wieder. Alles schon mal dagewesen.
Nur eines bleibt als Frage: Die letzte Regierung wurde kritisiert, weil sie hauptsächlich mit Streiten beschäftigt war, diese Regierung wird zynisch und geringschätzig als "Kuschelkoalition" bezeichnet (beides führte zu Stimmverlusten) Was wird denn erwartet? Bei dieser Regierung hat man wenigstens das Gefühl, dass gearbeitet wird.
In Salzburg wurde auch gewählt. Im Prinzip ist das passiert, was auch bei den nächsten Wahlen (besonders in Wien) passieren wird. Die FPÖ wird Stimmen von der SPÖ (und auch der ÖVP) bekommen, die Grünen werden bestenfalls stagnieren. Das Ganze wird wieder solange gehen, bis die FPÖ Regierungsverantwortung übernehmen muss, dann dreht sich alles wieder. Alles schon mal dagewesen.
Nur eines bleibt als Frage: Die letzte Regierung wurde kritisiert, weil sie hauptsächlich mit Streiten beschäftigt war, diese Regierung wird zynisch und geringschätzig als "Kuschelkoalition" bezeichnet (beides führte zu Stimmverlusten) Was wird denn erwartet? Bei dieser Regierung hat man wenigstens das Gefühl, dass gearbeitet wird.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Ein Fänger auf der Farm der Marken
Ich habe beschlossen, meinen Horizont ein wenig zu erweitern und ein paar Bücher zu lesen, von denen es heißt, dass man sie kennen sollte. Zuvor fiel mir allerdings noch ein Sachbuch in die Hände.
Eine Abhängigkeit, ein Entschluss, ein Feuer. Neil Boorman verbrennt seine Markenartikel von denen er mit der Zeit abhängig geworden war.
Das Buch gliedert sich in 3 Abschnitte. Teil 1 beschreibt die Zeit vor dem Feuer, als Neil erkennt, dass er markenabhängig ist. Er geht der Sache auf den Grund, erzählt über die Geschichte von Marken und über sich und beginnt einen Blog darüber. Außerdem entschließt er sich zu einer Therapie. Dieser Teil ist interessant geschrieben, die Macht der Marken wird erklärt und die Auswirkungen auf Neil sind anschaulich erzählt.
Teil 2 beschäftigt sich mit dem Tag des Feuers. Boorman zerstörte neben Dutzenden Kleidungsstücken aus den Edelbotiquen auch seine Elektrogeräte wie Blackberry und Fernseher.
Teil 3 ist Neils Leben nach dem Feuer gewidmet. Das Buch verliert hier an Spannung, weil das große Event vorbei ist. Außerdem verzettelt sich Neil hier ein wenig im Aufstellen und Ausbauen von Theorien.
Alles in allem ist das Buch aber informativ. Es zeigt unsere Abhängigkeiten von Marken, ohne dabei anklagend wirken zu wollen. Noch dazu werden Tricks der Werbebranche enthüllt und so verändert das Buch schon ein wenig die Denkweise. Nähere Informationen über Neils momentanes Leben gibt es unter: http://www.brand-aid.info/site/
Nach
dem ich immer wieder was von "Catcher in the rhye" gehört oder gelesen habe (u.a. in Billy Joels "We didn't start the fire"), habe ich mir eigentlich schon viel von "Der Fänger im Roggen" erwartet. Wenn ich 16 Jahre alt wäre und im Amerika der 50er Jahre wohnen würde, dann wäre ich wahrscheinlich auch begeistert von diesem Buch gewesen. Aber als junger Erwachsener im Österreich des frühen 21. Jahrhunderts hat das Buch für mich nicht viel Aussagekraft. Über 200 Seiten lang habe ich gewartet: Auf eine Wendung in der Geschichte, den Höhepunkt, das Ereignis, das alles verändern wird. Es kam nicht. Und so bleiben nach diesen Seiten nicht einmal Fragen zurück, diese stellt man sich einfach während des Lesens nicht. Über Wikipedia hab ich dann erfahren, dass das Buch die damalige Zeit kritisch betrachtet und dass die lockere Sprache des Protagonisten für damals als frech galt. Als Außenstehender habe ich davon leider nichts. Außerdem glaube ich, dass das Buch doch unter der Übersetzung leidet. Ich habe ein paar Zitate auf englisch gelesen und das klang doch besser. An der Nicht-Handlung wird aber auch die Originalversion nichts ändern.
"Alle sind
gleich, manche sind gleicher", dieses Zitat wird immer wieder gerne im Zusammenhang mit dem Kommunismus verwendet, um anzumerken, dass es auch dort Herrscher und Beherrschte gab. Dieses Zitat stammt aus "Farm der Tiere" von George Orwell. Für jeden, der etwas Ahnung von Geschichte hat, ist nach wenigen Seiten klar, dass dieses Buch eine einzige Metapher für den sowjetrussischen Kommunismus ist. Aber die Art, wie das Buch geschrieben ist, fesselt den Leser. Man ist wütend, dass die Ideale der Farm, die so edel erscheinen, von einer Bande von Schweinen korrumpiert werden und man trauert, dass unter dem Deckmantel der Ideale, die "einfachen" Tiere ausgebeutet werden. Das Besondere ist, dass es einen nicht los lässt. Je mehr man über den Kommunismus von 1917-1943 weiß, umso mehr erkennt man die allegorischen Figuren in dem Buch. Danach in Wikipedia nachzulesen ist allerdings zu empfehlen, mache Allegorien habe ich nicht erkannt. Auf alle Fälle empfehlenswert, das Buch ist zu Recht ein Klassiker.
Eine Abhängigkeit, ein Entschluss, ein Feuer. Neil Boorman verbrennt seine Markenartikel von denen er mit der Zeit abhängig geworden war.Das Buch gliedert sich in 3 Abschnitte. Teil 1 beschreibt die Zeit vor dem Feuer, als Neil erkennt, dass er markenabhängig ist. Er geht der Sache auf den Grund, erzählt über die Geschichte von Marken und über sich und beginnt einen Blog darüber. Außerdem entschließt er sich zu einer Therapie. Dieser Teil ist interessant geschrieben, die Macht der Marken wird erklärt und die Auswirkungen auf Neil sind anschaulich erzählt.
Teil 2 beschäftigt sich mit dem Tag des Feuers. Boorman zerstörte neben Dutzenden Kleidungsstücken aus den Edelbotiquen auch seine Elektrogeräte wie Blackberry und Fernseher.
Teil 3 ist Neils Leben nach dem Feuer gewidmet. Das Buch verliert hier an Spannung, weil das große Event vorbei ist. Außerdem verzettelt sich Neil hier ein wenig im Aufstellen und Ausbauen von Theorien.
Alles in allem ist das Buch aber informativ. Es zeigt unsere Abhängigkeiten von Marken, ohne dabei anklagend wirken zu wollen. Noch dazu werden Tricks der Werbebranche enthüllt und so verändert das Buch schon ein wenig die Denkweise. Nähere Informationen über Neils momentanes Leben gibt es unter: http://www.brand-aid.info/site/
Nach
dem ich immer wieder was von "Catcher in the rhye" gehört oder gelesen habe (u.a. in Billy Joels "We didn't start the fire"), habe ich mir eigentlich schon viel von "Der Fänger im Roggen" erwartet. Wenn ich 16 Jahre alt wäre und im Amerika der 50er Jahre wohnen würde, dann wäre ich wahrscheinlich auch begeistert von diesem Buch gewesen. Aber als junger Erwachsener im Österreich des frühen 21. Jahrhunderts hat das Buch für mich nicht viel Aussagekraft. Über 200 Seiten lang habe ich gewartet: Auf eine Wendung in der Geschichte, den Höhepunkt, das Ereignis, das alles verändern wird. Es kam nicht. Und so bleiben nach diesen Seiten nicht einmal Fragen zurück, diese stellt man sich einfach während des Lesens nicht. Über Wikipedia hab ich dann erfahren, dass das Buch die damalige Zeit kritisch betrachtet und dass die lockere Sprache des Protagonisten für damals als frech galt. Als Außenstehender habe ich davon leider nichts. Außerdem glaube ich, dass das Buch doch unter der Übersetzung leidet. Ich habe ein paar Zitate auf englisch gelesen und das klang doch besser. An der Nicht-Handlung wird aber auch die Originalversion nichts ändern."Alle sind
gleich, manche sind gleicher", dieses Zitat wird immer wieder gerne im Zusammenhang mit dem Kommunismus verwendet, um anzumerken, dass es auch dort Herrscher und Beherrschte gab. Dieses Zitat stammt aus "Farm der Tiere" von George Orwell. Für jeden, der etwas Ahnung von Geschichte hat, ist nach wenigen Seiten klar, dass dieses Buch eine einzige Metapher für den sowjetrussischen Kommunismus ist. Aber die Art, wie das Buch geschrieben ist, fesselt den Leser. Man ist wütend, dass die Ideale der Farm, die so edel erscheinen, von einer Bande von Schweinen korrumpiert werden und man trauert, dass unter dem Deckmantel der Ideale, die "einfachen" Tiere ausgebeutet werden. Das Besondere ist, dass es einen nicht los lässt. Je mehr man über den Kommunismus von 1917-1943 weiß, umso mehr erkennt man die allegorischen Figuren in dem Buch. Danach in Wikipedia nachzulesen ist allerdings zu empfehlen, mache Allegorien habe ich nicht erkannt. Auf alle Fälle empfehlenswert, das Buch ist zu Recht ein Klassiker.
Sonntag, 22. Februar 2009
Blut, Kristalle und die Ratte
Dieses Mal beim Videoabend wurden die Filme mit fortlaufender Stunde immer besser:
Angefangen haben wir mit BloodRayne. Den Film nur als schlecht zu bezeichnen wäre eine glatte Untertreibung. Die Schauspieler haben nicht überzeugt (einzig Michelle Rodriguez war erträglich), die Blut- und Splatterszenen erinnerten an einen Zombiefilm und haben in keinster Weise zur Stimmung des Films gepasst, mit Gewalt wurde eine Liebesgeschichte hineingepresst, die überhaupt keinen Bezug zur Handlung hatte. Am Ende wirds noch schlimmer. In einer ca- 2minütigen Sequenz werden noch einmal die blutigsten Szenen in Slowmotion gezeigt. Das ist spätestens der Moment wo man sich ernsthaft fragt: Was soll das jetzt bitte? Selten war ich mit Ende eines Films so froh, dass alles ein Ende hat. Das Tragische daran: Die Geschichte an und für sich war gar nicht so schlecht, man hätte einen guten Film daraus machen können.
Ich halte nicht viel davon 19 Jahre nach Abschluss einer Trilogie einen vierten Teil anzuhängen. Demen
tsprechend skeptisch stand ich Indiana Jones IV gegenüber. Die Tatsache, dass wieder einmal die Russen als Feinde herhalten mussten, ließen meine Zweifel wachsen. Als Indiana Jones dann auch noch eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebte, befürchtete ich schon das Schlimmste. Ich sollte mich allerdings täuschen. Der Film wurde von Minute zu Minute besser. Shia LeBeouf nervte nicht so sehr, wie ich es erwartet hatte, er passte sogar gut in die Geschichte. Dass Karen Allen von Teil I wieder dabei war, freute mich besonders. Alles in allem war der Film nicht schlecht und kann sich mit dem alten Filmen messen. (Natürlich nicht mit dem dritten, der ist Kult und mit Sicherheit der beste).
Der d
ritte Film war Departed von Martin Scorese. Es gab einen Maulwurf. Und dann noch einen. Und noch einen. Alles in allem war das zwar etwas verwirrend, aber auch sehr spannend und grandios gespielt. Und zwar sowohl von Leonardo diCaprio, als auch von Jack Nicholson und Matt Damon. An den übermäßigen Gebrauch aller möglichen Schimpfwörter gewöhnt man sich schnell. Immer wenn man glaubt, dass man jetzt alles weiß, dreht sich die Geschichte noch einmal. Ein wirklich guter Film.
Angefangen haben wir mit BloodRayne. Den Film nur als schlecht zu bezeichnen wäre eine glatte Untertreibung. Die Schauspieler haben nicht überzeugt (einzig Michelle Rodriguez war erträglich), die Blut- und Splatterszenen erinnerten an einen Zombiefilm und haben in keinster Weise zur Stimmung des Films gepasst, mit Gewalt wurde eine Liebesgeschichte hineingepresst, die überhaupt keinen Bezug zur Handlung hatte. Am Ende wirds noch schlimmer. In einer ca- 2minütigen Sequenz werden noch einmal die blutigsten Szenen in Slowmotion gezeigt. Das ist spätestens der Moment wo man sich ernsthaft fragt: Was soll das jetzt bitte? Selten war ich mit Ende eines Films so froh, dass alles ein Ende hat. Das Tragische daran: Die Geschichte an und für sich war gar nicht so schlecht, man hätte einen guten Film daraus machen können.Ich halte nicht viel davon 19 Jahre nach Abschluss einer Trilogie einen vierten Teil anzuhängen. Demen
tsprechend skeptisch stand ich Indiana Jones IV gegenüber. Die Tatsache, dass wieder einmal die Russen als Feinde herhalten mussten, ließen meine Zweifel wachsen. Als Indiana Jones dann auch noch eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebte, befürchtete ich schon das Schlimmste. Ich sollte mich allerdings täuschen. Der Film wurde von Minute zu Minute besser. Shia LeBeouf nervte nicht so sehr, wie ich es erwartet hatte, er passte sogar gut in die Geschichte. Dass Karen Allen von Teil I wieder dabei war, freute mich besonders. Alles in allem war der Film nicht schlecht und kann sich mit dem alten Filmen messen. (Natürlich nicht mit dem dritten, der ist Kult und mit Sicherheit der beste).Der d
ritte Film war Departed von Martin Scorese. Es gab einen Maulwurf. Und dann noch einen. Und noch einen. Alles in allem war das zwar etwas verwirrend, aber auch sehr spannend und grandios gespielt. Und zwar sowohl von Leonardo diCaprio, als auch von Jack Nicholson und Matt Damon. An den übermäßigen Gebrauch aller möglichen Schimpfwörter gewöhnt man sich schnell. Immer wenn man glaubt, dass man jetzt alles weiß, dreht sich die Geschichte noch einmal. Ein wirklich guter Film.
Samstag, 14. Februar 2009
Der seltsame Film des Benjamin Button
Der Film ist eine gute halbe Stunde oder mehr zu lang. Manche Szenen haben für die Handlung wenig Relevanz und bremsen den Film im ersten und zweiten Drittel ein. Das ist allerdings auch schon alles, was negativ auffällt.Brad Pitt spielt seine Rolle sehr gut, ich bin versucht zu sagen, dass ich ihn selten so überzeugend fand. Er ist mit seiner Leistung allerdings nicht alleine. Angefangen über seine Adoptivmutter (Taraji P. Henson) über seine Liebschaft in Russland (Tilda Swinton) bis hin zu seiner Liebe (Cate Blanchett, die ich während des Films für Julianne Moore hielt) - sie alle spielten ihre Rollen gut.
Die Geschichte selbst ist gut und gegen Ende gewinnt der Film nochmal an Qualität. Nicht zuletzt dadurch, dass er das Gedankenexperiment bis zum Ende durchzieht. Dass einige Dinge am Ende zu voraussehbar waren (das Eintreffen des Hurrikans mit dem Ende der Geschichte, das Ende der Uhr) verzeiht man dem Film, da er einem noch eine "Nutze den Leben"-Botschaft auf den Weg gibt.
Ob die vielen Nominierungen gerechtfertigt sind, sollte jeder selbst für sich entscheiden.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Zwielichtiges Kino
Das Musikvideo zum Film "Twilight" sah alles andere als vielversprechend aus, der Geischtsausdruck von Robert "Cedric Diggory" Pattinson sah einfach schrecklich aus. Dementsprechend niedrig war meine Erwartung. Zu Unrecht: Der Film ist alles andere als Standard. Die Vampir-Familie wurde stilvoll in Szene gesetzt (besonders der Vater) und einige Szenen waren einfach super. Klar, der Film ist nicht perfekt. Manchmal wirkt er zu gekünstelt und man konnte schon erahnen, warum das Buch wahrscheinlich besser ist als der Film, da man erkennen konnte, wo der Film etwas ausgelassen hatte.Überraschend auffällig war die Musik. Auch hier war man weit vom normalen Einerlei, was aber gut zum Thema passte.
Der Tiefpunkt des gesamten Filmabends war das Kino im Twin Tower. Wie man ein Kino derart verdrecken lassen kann ist mir ein Rätsel.
Jugendkultur: Freaky females
Ansammlung von zwei oder mehr weiblichen Jugendlichen, die vor allem durch laute, schrille Gespräche auffallen und über große Distanzen wahrgenommen werden können. Sind oft in der Nähe von Einkaufszentren und Kinos zu sehen und hören. Sehen sich selbst als Menschen, die gesellschaftliche Normen außer Kraft setzen und sind meist streit- und diskussionslutig aufgelegt. Nicht zu verwechseln mit Marken-Tussis und Fellkragenjacken-Trägerinnen.
Das Sterben einer guten Idee
Ich mag YouTube. Und zwar sehr gerne. Man kann sich Filmauschnitte, Trailer, Musikvideos, Szenen aus Computerspielen, Fernsehausschnitte und selbstgemachte Videos über alles Mögliche anschauen. Es gibt keine bessere Möglichkeit um sich eine CD durchzuhören, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Man genießt es sich eine bestimmt Szene eines Films ansehen zu können, ohne die DVD rauskramen zu müssen und die Stelle zu suchen (was viel zu viel Aufwand für eine 5-Minuten-Szene bedeutet). Und Fernsehausschnitte aus aller Welt zu sehen, ist nur über YouTube möglich.
Leider wird YouTube über kurz oder lang an Bedeutung verlieren. Aus mir nicht bekannten Gründen sind immer mehr Videos in Österreich nicht verfügbar. Noch schlimmer ist allerdings, dass ich inzwischen auf Videos gestossen bin, bei denen die Audiospur rausgeschnitten wurde (Soundtrack zu "Music & Lyrics"). Der Grund ist unser aller Freund, die Urheberrechtsverletzung. Mit speziellen Tools wird (laut einen Standard-Bericht) in Zukunft verstärkt nach solchen Inhalten gesucht und der Benutzer dazu verpflichtet, derartige Videos zu entfernen. Oder die Audiospur wird von YouTube selbst einfach entfernt.
Was zur Zeit bei Musik beginnt, wird vor Filmen nicht Halt machen. Es wird weniger Videos geben, die Dichte an interessanten Videos wird sinken, irgendwann stirbt das Projekt. Oder sehe ich zu schwarz?
Leider wird YouTube über kurz oder lang an Bedeutung verlieren. Aus mir nicht bekannten Gründen sind immer mehr Videos in Österreich nicht verfügbar. Noch schlimmer ist allerdings, dass ich inzwischen auf Videos gestossen bin, bei denen die Audiospur rausgeschnitten wurde (Soundtrack zu "Music & Lyrics"). Der Grund ist unser aller Freund, die Urheberrechtsverletzung. Mit speziellen Tools wird (laut einen Standard-Bericht) in Zukunft verstärkt nach solchen Inhalten gesucht und der Benutzer dazu verpflichtet, derartige Videos zu entfernen. Oder die Audiospur wird von YouTube selbst einfach entfernt.
Was zur Zeit bei Musik beginnt, wird vor Filmen nicht Halt machen. Es wird weniger Videos geben, die Dichte an interessanten Videos wird sinken, irgendwann stirbt das Projekt. Oder sehe ich zu schwarz?
Freitag, 30. Januar 2009
Eine weitere epische Filmszene
Man kann die Matrix-Filme mögen oder nicht, aber man muss anerkennen, dass sie technisch großartig gemacht sind. Außerdem hat es die unten angegebene Szene geschafft, ihren Einzug in die Popkultur zu finden. Ich habe diese Szene schon so oft abgewandelt in verschiedenen Serien und Filmen gesehen.Also: Zurücklehnen und genießen....
http://www.youtube.com/watch?v=-vs3OS-JMyU
Blogs zur Gänze wahrnehmen
Ich schaue täglich bei fünf Blogs vorbei, ob es neue Einträge gibt. Ich nehme mir die Zeit auf jeder dieser Seiten vorbeizusehen, das heißt ich benutze kein Tool, um mir die Einträge einsammeln zu lassen. Das hat zwei Gründe:
1) Ein Blog ist für mich mehr, als nur der Text der Einträge. Ich denke, dass sich viele Blogger Gedanken machen, wie sie die Seite gestalten, welche Elemente sie einblenden, ob sie irgendwelche Bilder oder andere Kleinigkeiten in ihre Seite einbauen und damit mehr als nur Text transportieren, sondern auch eine Stimmung.
2) Fast so wichtig wie die Post selbst, sind die Kommentare dazu. Bei meinem Post über Lily Allen entwickelte sich in den Kommentaren eine rege Diskussion rund um das Thema Apple und Microsoft. Genau das gehört meiner Meinung nach dazu, wenn ich einen Blog lese, ich möchte wissen, wie andere Menschen über das Thema denken, ob sie Betrachtungsweisen haben, die ich noch nicht hatte, so dass ich mir ein ganzheitliches Bild über ein Thema machen kann.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt Blogs, die wirklich nur Hard Facts bzw. Tatsachen transportieren wollen. Hier geht es dann auch nur um den Wissenstransfer vom Blogger zu den Lesern, die Optik spielt hier keine große Rolle.
1) Ein Blog ist für mich mehr, als nur der Text der Einträge. Ich denke, dass sich viele Blogger Gedanken machen, wie sie die Seite gestalten, welche Elemente sie einblenden, ob sie irgendwelche Bilder oder andere Kleinigkeiten in ihre Seite einbauen und damit mehr als nur Text transportieren, sondern auch eine Stimmung.
2) Fast so wichtig wie die Post selbst, sind die Kommentare dazu. Bei meinem Post über Lily Allen entwickelte sich in den Kommentaren eine rege Diskussion rund um das Thema Apple und Microsoft. Genau das gehört meiner Meinung nach dazu, wenn ich einen Blog lese, ich möchte wissen, wie andere Menschen über das Thema denken, ob sie Betrachtungsweisen haben, die ich noch nicht hatte, so dass ich mir ein ganzheitliches Bild über ein Thema machen kann.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt Blogs, die wirklich nur Hard Facts bzw. Tatsachen transportieren wollen. Hier geht es dann auch nur um den Wissenstransfer vom Blogger zu den Lesern, die Optik spielt hier keine große Rolle.
Wie ich eine Partei zerstöre
Es ist beschlossen: Johannes Voggenhuber wird nicht auf der Kandidatenliste der Grünen stehen.Ich befürchte, die Grünen schätzen die Situation falsch ein. Immerhin war jeder zehnte Stimme für die Grünen bei der letzten Wahl eine Vorzugsstimme für Voggenhuber. Viele dieser Wähler könnten sich bei dieser Wahl anders entscheiden, da Voggenhuber auch Positionen vertritt, die etwas über die normalen Grün-Positionen hinausgehen. Zusätzlich könnten manche potentiellen Grün-Wähler die Art und Weise wie hier vorgegangen wird nicht gutheißen und sich für eine andere Partei entscheiden. Und Übel gibts es bei dieser Wahl genug: Neben FPÖ und BZÖ wird ja wahrscheinlich Hans-Peter Martin wieder antreten.
Kleines Detail am Rande: Laut Wikipedia (die sich hier auf ein Zitat des damaligen Abgeordneten und jetztigen 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf bezieht) ist Voggenhuber mit der Tochter von Otto Scrinzi verheiratet (Zitat: Ich war schon immer rechts, auch innerhalb der NSDAP). Die Familientreffen müssen turbulent sein.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Freitag, 23. Januar 2009
Epische Filmszene
Manchmal gibt es Filme, die einfach gut gemacht sind. Diese werden dann zu Kultfilmen (wie z.B.: Pulp Fiction). In diesen Filmen gibt es dann ein oder mehrere Szenen, an die mach sich zuerst erinnert, wenn man an den Film denkt (um bei Pulp Ficiton zu bleiben: Die Tanzszene mit Uma Thurman und John Travolta wäre eine davon).Eine solche Szene möchte ich heute vorstellen. Die Schlussszene aus dem Film "C'era una volta il West" ("Spiel mir das Lied vom Tod"), gespielt von Charles Bronson und Henry Fonda. Eine 8-Minuten-Szene, die beweist, dass in einem Film nicht viel gesprochen werden muss um Stimmungen zu transportieren.
http://www.youtube.com/watch?v=jQ4bNTU965E
Mittwoch, 21. Januar 2009
Sinn und Zweck des BZÖ
Solange es das BZÖ auf Bundesebene gibt, findest sich keine bürgerlich-rechte Mehrheit im Parlament. Ein ungeeintes drittes Lager ist das Beste was Österreich passieren kann.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass auch andere Mehrheiten kaum möglich sind. Aber eine große Koalition ist immer noch besser als eine Mitte-Rechts-Koalition.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass auch andere Mehrheiten kaum möglich sind. Aber eine große Koalition ist immer noch besser als eine Mitte-Rechts-Koalition.
Gaudimax
Noch-LH Dörfler hat Roberto Blanco einen Witz über Schwarze und Polizisten einen Witz gegen Polizisten erzählt.Erinnert mich irgendwie an Stefan Raab, der in den guten alten Zeiten in TV Total die Rubrik "Randgruppenwitze, getestet an Randgruppen" gehabt hat.
Oder an "Das kleine Arschloch" - das hat u.a. in der Kirche satanistische Lieder zum Besten gegeben.
Ich traue den Kärntnern vieles zu, aber die werden den Typen doch nicht im Amt bestätigen?
Allmorgendliche Fragen
Warum bleiben Menschen direkt nach dem Aussteigen stehen?Warum steigen Menschen nur in die ersten oder letzten zwei Waggons einer U-Bahn ein, aber nicht in die mittleren?
Wieviele Schulklassen gibt es in Wien und warum fahren die alle in der Früh mit der U-Bahn?
Warum haben U-Bahnen immer Probleme mit "schadehaften" Zügen oder der "Erkrankung eines Fahrgasts"?
Warum benutzen Menschen selbst dann die Rolltreppe wenn sich davor eine Schlange gebildet hat und daneben die Treppe fast menschenleer ist?
Warum sind die U-Bahnen und Straßenbahnen in Wien verdreckt?
Warum haben U-Bahnen teilweise zur Stoßzeit Intervalle von 5 Minuten und mehr?
Warum verstehen Menschen nicht, dass man in Handys nicht reinschreien muss, auch wenn der Gesprächspartner weit weg ist?
Sonntag, 18. Januar 2009
Everyone's at it
Meine neueste musikalische Phase hat ihren Ursprung wieder mal in England.Lily Allen wird in Kürze ihr zweites Album herausbringen und was ich bislang davon gehört habe, wird es eine klare Steigerung zum ersten Album. Diesmal hat Lily Allen die Lieder zu einem großen Teil selber geschrieben.
Das erste Album hatte mit Smile und Alfie zwar zwei wirklich gute Nummern. der Rest war aber Mittelmaß und überzeugte nicht von Anfang an.
Das zweite Album hat einen "besseren" Stil. Es wirkt einfach stimmig. Bisherige Highlights für mich: Everyone's at it (ein Lied über Drogen- und Medikamentenmissbrauch), The Fear (über die Angst einer Welt voller Werbung) und Fuck you (ein Anti-Bush Lied).
Fange ich tatsächlich an Brit-Pop zu mögen?
Supercars Show
Neben der Ferienmesse in Halle A+B war am Wochenende auch die Supercars Show in Halle C der Messe Wien.
Auf der Supercars Show war alles beim Alten. Schnelle, teure, zum Teil nochmal getunte Sportwagen a la Lamborghini, Ferrari und Porsche dazu ein paar Hummer und ein paar Sonderanfertigungen. Also alles Autos, die man sehr selten in Natura sieht. Highlight waren für mich die Mustangs.
Auf der Ferienmesse war weniger eine Einteilung nach Ländern vorgenommen worden, viel mehr waren die Reiseveranstalter vertreten. Eine Entscheidung, die ich für unklug halte. Wenn ich Urlaub machen will, suche ich mir zuerst ein Land aus und nicht einen Veranstalter. Und für
Kontakt mit Reisebüros gehe ich nicht auf eine Messe.
Nächstes Jahr wird wieder die Automesse sein, bei der alle Hersteller ihre neuen Autos präsentieren.
Auch Christian Clerici war auf der Messe und hat sein (getuntes) Auto hergezeigt. In der Werbung attackiert er also alle, die ein altes Auto haben, damit er klimabilanztechnisch mit Benzinschleudern fahren kann. Sehr vorbildlich, Herr Clerici!
Auf der Supercars Show war alles beim Alten. Schnelle, teure, zum Teil nochmal getunte Sportwagen a la Lamborghini, Ferrari und Porsche dazu ein paar Hummer und ein paar Sonderanfertigungen. Also alles Autos, die man sehr selten in Natura sieht. Highlight waren für mich die Mustangs.
Auf der Ferienmesse war weniger eine Einteilung nach Ländern vorgenommen worden, viel mehr waren die Reiseveranstalter vertreten. Eine Entscheidung, die ich für unklug halte. Wenn ich Urlaub machen will, suche ich mir zuerst ein Land aus und nicht einen Veranstalter. Und für
Kontakt mit Reisebüros gehe ich nicht auf eine Messe.
Nächstes Jahr wird wieder die Automesse sein, bei der alle Hersteller ihre neuen Autos präsentieren.
Auch Christian Clerici war auf der Messe und hat sein (getuntes) Auto hergezeigt. In der Werbung attackiert er also alle, die ein altes Auto haben, damit er klimabilanztechnisch mit Benzinschleudern fahren kann. Sehr vorbildlich, Herr Clerici!
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