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Sonntag, 22. Februar 2009

Blut, Kristalle und die Ratte

Dieses Mal beim Videoabend wurden die Filme mit fortlaufender Stunde immer besser:


Angefangen haben wir mit BloodRayne. Den Film nur als schlecht zu bezeichnen wäre eine glatte Untertreibung. Die Schauspieler haben nicht überzeugt (einzig Michelle Rodriguez war erträglich), die Blut- und Splatterszenen erinnerten an einen Zombiefilm und haben in keinster Weise zur Stimmung des Films gepasst, mit Gewalt wurde eine Liebesgeschichte hineingepresst, die überhaupt keinen Bezug zur Handlung hatte. Am Ende wirds noch schlimmer. In einer ca- 2minütigen Sequenz werden noch einmal die blutigsten Szenen in Slowmotion gezeigt. Das ist spätestens der Moment wo man sich ernsthaft fragt: Was soll das jetzt bitte? Selten war ich mit Ende eines Films so froh, dass alles ein Ende hat. Das Tragische daran: Die Geschichte an und für sich war gar nicht so schlecht, man hätte einen guten Film daraus machen können.


Ich halte nicht viel davon 19 Jahre nach Abschluss einer Trilogie einen vierten Teil anzuhängen. Dementsprechend skeptisch stand ich Indiana Jones IV gegenüber. Die Tatsache, dass wieder einmal die Russen als Feinde herhalten mussten, ließen meine Zweifel wachsen. Als Indiana Jones dann auch noch eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebte, befürchtete ich schon das Schlimmste. Ich sollte mich allerdings täuschen. Der Film wurde von Minute zu Minute besser. Shia LeBeouf nervte nicht so sehr, wie ich es erwartet hatte, er passte sogar gut in die Geschichte. Dass Karen Allen von Teil I wieder dabei war, freute mich besonders. Alles in allem war der Film nicht schlecht und kann sich mit dem alten Filmen messen. (Natürlich nicht mit dem dritten, der ist Kult und mit Sicherheit der beste).

Der dritte Film war Departed von Martin Scorese. Es gab einen Maulwurf. Und dann noch einen. Und noch einen. Alles in allem war das zwar etwas verwirrend, aber auch sehr spannend und grandios gespielt. Und zwar sowohl von Leonardo diCaprio, als auch von Jack Nicholson und Matt Damon. An den übermäßigen Gebrauch aller möglichen Schimpfwörter gewöhnt man sich schnell. Immer wenn man glaubt, dass man jetzt alles weiß, dreht sich die Geschichte noch einmal. Ein wirklich guter Film.

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