Der Film ist eine gute halbe Stunde oder mehr zu lang. Manche Szenen haben für die Handlung wenig Relevanz und bremsen den Film im ersten und zweiten Drittel ein. Das ist allerdings auch schon alles, was negativ auffällt.Brad Pitt spielt seine Rolle sehr gut, ich bin versucht zu sagen, dass ich ihn selten so überzeugend fand. Er ist mit seiner Leistung allerdings nicht alleine. Angefangen über seine Adoptivmutter (Taraji P. Henson) über seine Liebschaft in Russland (Tilda Swinton) bis hin zu seiner Liebe (Cate Blanchett, die ich während des Films für Julianne Moore hielt) - sie alle spielten ihre Rollen gut.
Die Geschichte selbst ist gut und gegen Ende gewinnt der Film nochmal an Qualität. Nicht zuletzt dadurch, dass er das Gedankenexperiment bis zum Ende durchzieht. Dass einige Dinge am Ende zu voraussehbar waren (das Eintreffen des Hurrikans mit dem Ende der Geschichte, das Ende der Uhr) verzeiht man dem Film, da er einem noch eine "Nutze den Leben"-Botschaft auf den Weg gibt.
Ob die vielen Nominierungen gerechtfertigt sind, sollte jeder selbst für sich entscheiden.
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