Der Lainzer Tiergarten ist auf alle Fälle einen Besuch wert und durch die vier verschiedenen Eingänge ist es auch möglich den Park öfter zu besuchen ohne überhaupt nur einen Weg doppelt gehen zu müssen. Die Verkehrsanbindung ist gut, eine Anreise ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrmitteln problemlos möglich und der Eintritt ist kostenlos. Zusätzlich gibt es mehrere Wege, die Informationen zum Baum- und Strauchbestand geben.
Sonntag, 22. August 2010
Lainzer Tiergarten
Der Lainzer Tiergarten ist auf alle Fälle einen Besuch wert und durch die vier verschiedenen Eingänge ist es auch möglich den Park öfter zu besuchen ohne überhaupt nur einen Weg doppelt gehen zu müssen. Die Verkehrsanbindung ist gut, eine Anreise ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrmitteln problemlos möglich und der Eintritt ist kostenlos. Zusätzlich gibt es mehrere Wege, die Informationen zum Baum- und Strauchbestand geben.
Sommer, Sonne, Massentourismus
Als Jahreskartenbesitzer des Tiergartens Schönbrunn will man sich natürlich nicht die Gelegenheit nehmen lassen, den kleinen Elefanten Tuluba zu bewundern. Da unsere Jahreskarten allerdings abgelaufen waren, hätten wir sie verlängern müssen und das ist nur an den Kassen möglich und diese waren voll - mehr als voll. Die Wartezeit war kaum abzuschätzen und es gibt mit Sicherheit schönere Dinge als stundenlang in einer Warteschlange in der Sonne zu stehen um schließlich vielleicht den Elefanten gar nicht sehen zu können. Einerseits war nämlich abzusehen, dass der Ansturm direkt beim Gehege enorm sein würde, zum anderen konnte man Tuluba am Nachmittag gar nicht sehen, da er vom Besuchertrubel abgeschirmt wurde.Als Ausweichmöglichkeit kam uns das Schloss Schönbrunn in den Sinn. Der Park zwischen Zoo und Schloss war auch leer, das Schloss selbst leider nicht. Wir dachten nicht, dass es möglich
wäre, doch die Schlange vor dem Schloss toppte die Schlange vor dem Zoo noch.
Somit endete unser Schönbrunn-Ausflug, ehe er so richtig begonnen hatte und was man sich merken sollte: Während der Sommerferien sollte man Schönbrunn meiden.
Gedeckelt
Die ca. 20 ausgestellten Kanaldeckeln sind ein Teil der
Kanaldeckel-Sammlung des Museums in Ferrara (Italien) und sind noch bis Oktober in Wien ausgestellt. Wer also zufällig gerade in der Nähe ist, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen
lassen.
Eine kleine Auswahl:
Freitag, 13. August 2010
Wien Museum
Auf drei Stockwerken wird Wien im Wandel der Zeit beleuchtet.
Im ersten Stockwerk werden 7100 Jahre Zeitgeschichte präsentiert. Steinzeitfunde, Fundstücke der Awaren, Ritterrüstungen (auch für Pferde - siehe Bild) und Originalfiguren des Wiener Stephansdoms (die Figuren auf dem Dom sind Nachbildungen) sind zu sehen.
Im zweiten Stock sind die Rüstungen der frühen Neuzeit zu sehen. Nach einem Besuch im Heeresgeschichtlichen Museum sieht man diese Rüstungen mit anderen Augen und erkennt gewisse Charakteristika wieder.
Im dritten Stock , der für mich am interessantesten war, wird Wien ab dem Wiener Kongress beleuchtet. Dabei sieht man neben der Wohnung von Grillparzer, auch Landkarten von Wien zu der damaligen Zeit. Ein kleiner Abschnitt beschäftigt sich mit der Revolution 1848 und schließlich finden sich viele Bilder zu Wien zur Gründerzeit bis hin zum Beginn des ersten Weltkriegs.
Die vielen Karten, Bilder und Modelle von Wien durch die Epochen sind sehr interessant und bieten gute Einblicke in die Geschichte der Stadt, was einen Besuch auf alle Fälle empfehlenswert macht. Leider ist auch hier das Fotografieren mit Blitz verboten, wodurch man nur wenige Bilder machen kann.
Heeresgeschichtliches Museum
Das Gebäude (Bild) ist im Stile des Historismus aufgebaut und ist schon von außen ein Blickfang.
Wer Lust hat dieses Museum zu besuchen, sollte vor allem eines mitnehmen: Zeit. Denn die 4 Flügel auf 2 Stockwerken, die durch eine Ruhmeshalle/Feldherrnhalle verbunden sind, sind an einem Tag kaum zu bewältigen, wenn man wirklich vorhat, alles genau sehen zu wollen.
Direkt am Eingang befindet sich die Feldherrenhalle, ein großer Saal, in dem bedeutende Feldherren und Kaiser der Habsburgerzeit als Figuren aufgestellt sind. Über eine Treppe gelangt man in den ersten Stock, in dem die Ruhmeshalle das Zentrum bildet und hier bleibt einem zum ersten Mal die Luft weg. Der Saal ist prunkvoll und wunderschön mit riesigen Gemälden an der Decke und einer gewaltigen Akustik.
Im ersten Flügel bekommt man eine gute Übersicht über die Waffen und Rüstungen des 17. Jahrhunderts. Beeindruckend sind hierbei die ersten Schusswaffen, die prunkvollen Offiziersrüstungen und die kunstvollen Schwerter. Man erhält einen guten Überblick über die Waffengattungen der damaligen Zeit und erfährt einiges über Prinz Eugen von Savoyen und die Türkenbelagerung. Der Audioguide, der nichts extra kostete, lieferte einige interessante Hintergrundinformationen, die besonders bei den verschiedenartigen Rüstungen sehr aufschlussreich waren.
Im zweiten Flü
gel sind hauptsächlich Stücke aus der napoleonischen Epoche zu bewundern, unter anderem ein Aufklärungsheißluftballon, der von der französischen Armee erbeutet wurde. Ein beträchtlicher Teil dieses Flügels ist auch Erzherzog Karl gewidmet, der damals dem noch unbesiegten Napoleon eine Niederlage zufügen konnte (unter anderem ist eine kleine Version des Reiterdenkmals vom Heldenplatz - siehe Bild - zu sehen).Im dritten Flügel wird die Zeit und das Militär der k. u k.-Monarchie beleuchtet. Beeindruckenste Stücke sind hierbei das Auto des Thronfolgerpaars Franz Ferdinand und Sophie Chotek, in dem sie in Sarajevo ermordet wurden, sowie die Uniform die der Erzherzog dabei trug. Eine große Flagge der k.uk.-Monarchie inklusive Erklärung per Audioguide zeigt sehr gut die Auswirkungen des Ausgleichs zwischen Österreich und Ungarn und viele Bilder zeigen den Aufbau der Armee des Vielvölkerstaats sehr detailliert. Außerdem finden sich hier in einem seperaten Raum Artilleriegeschütze und kleinere Fluggeräte des ersten Weltkriegs. Die Größe der Geschütze und die mannhohe dazugehörige Munition lässt vermuten, was für eine gewaltige Feuerkraft solche Geschütze entwickeln können.
Der vierte Flügel ist Österreich in der Zwischenkriegszeit und während der Nazizeit gewidmet. Neben Wahlplakaten der ersten Republik finden sich Uniformen der Volkswehr und auch Uniformen der SS. Ein seperater Raum widmet sich Österreich als Seemacht und wirkt etwas eigenartig. Man ist nicht gewohnt Kriegsschiffe mit einer österreichischen Flagge zu sehen oder Matrosenuniformen, die auf ihrer Kappe "Kaiserin Elisabeth" aufgedruckt haben.
Alles in allem gibt es im Heeresgeschichtlichen Museum sehr viel Information, die auch sehr gut vermittelt wird. Ein weiterer Pluspunkt ist das geringe Besucheraufkommen (was aber auch daran liegen kann, dass wir an einem Mittwoch zu Besuch waren). Das Museum ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Der einzige Minuspunkt: Fotografieren kostet extra und ist auch dann nur ohne Blitz erlaubt, was bei den dortigen Lichtverhältnissen sinnlos ist.
Montag, 9. August 2010
Jukebox
Ich habe zur Zeit Urlaub und hatte damit 2 Stunden Zeit um mit YouTube meinen musikalischen Horizint zu erweitern.
Das Ergebnis:
Flyleaf - I'm so sick
Kerli - Tea Party
Ozzy Osbourne - Walk on water
Das Ergebnis:
Flyleaf - I'm so sick
Kerli - Tea Party
Ozzy Osbourne - Walk on water
Dienstag, 3. August 2010
Diskriminerung
Seit ein paar Tagen wird über das Hirter-Werbeplakat gestritten, genauer gesagt darum ob dieses Plakat jetzt frauendiskriminierend ist oder nicht.Besonders Männer scheinen auf derartige Themen oft verschnupft zu reagieren und verstehen nicht, warum dieses Plakat jetzt diskriminierend sein soll. Dabei sollten gerade die Männer derartige Werbung bekämpfen. Ich fühle mich durch Werbungen, Musikvideos und Bilder in Zeitungen diskriminiert, die nackte oder halbnackte Frauen zeigen, weil der Ersteller mir damit zu verstehen gibt, was er von mir hält. Einen dumpfen, nicht nachdenkenden Menschen, der auf einfache Reize hereinfällt und sein Produkt kauft, obwohl es nichts mit Sex und/oder nackten Frauen zu tun hat, wie z.B. Bier, CDs oder auch Zeitungen. Das empfinde ich beleidigend.
Besonders aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang eine Ausgabe der "Zeitung" "Heute". Aus Seite 2 war die "tägliche" Nackte, in der Mitte der "Bikini-Contest" und gegen Ende der Zeitung ein Bild einer Nackten aus den 90ern, das damals für Aufregung gesorgt hat (das Bild hatte KEINEN Bezug zu einem aktuellen Thema). Diese "Zeitung" hält mich also für triebgesteuert und unintelligent (anders ist nicht zu erklären warum sie Hunde dauernd als Bello & Co, Fluffi & Co oder ähnliches bezeichnet) und hat nebenbei bemerkt noch ein Problem mit Lady Gaga (über die jeden Tag geschrieben wird). Dass sie Facebook als Informationsquelle benutzen, sei noch am Rande erwähnt. Ich meine, wenn es auf Facebook ist, dann muss doch was dran sein, oder?
Sonne, Stimmung und Euphorie
Am Sonntag war ich beim Meisterschaftsspiel zwischen Rapid und Red Bull Salzburg.Man man über Fußball denken, wie man will, aber das Gefühl, dass einem erfasst, wenn man in einem vollen Stadion sitzt ist jedes Mal aufs Neue überwältigend.
Dass in der österreichischen Liga schlechterer Fußball gespielt wird als international, trübt die Stimmung kaum. Vergleicht man die Spiele mit denen der Weltmeisterschaft stehen diese vielen Spielen in keinster Weise nach, da viele Spiele bei der WM durch taktisches Geplänkel langweilig waren. Wenn man dann noch Anhänger einer Mannschaft ist, sind alle Zutaten für spannende 90 Minuten gegeben. Da hält man es dann auch bei hochsommerlichen Temperaturen auf den sonnigen Plätzen aus.
Und wenn dann auch noch die richtige Mannschaft in der 92. Minute das entscheidende Tor schießt, dann kann man nur noch von Euphorie sprechen.
In diesem Sinne: Hier regiert der SCR!
Schönbrunn
Leider wurde nichts aus den Tapirfotos - eine Glasscheibe und Blitzverbot haben scharfe Bilder verhindert.Die neue Südamerikaanlage wird unter anderem auch von Ameisenbären bewohnt, die man aus nächster Nähe beim Essen beobachten kann, von Vögeln, die sich bei Sonnenschein auf den Rücken legen und sich tot stellen und von Vikunjas, die sich aus Solidarität daneben legen. Außerdem kann man Wasserschweine jetzt auch tatsächlich im Wasser sehen.
Die derzeitigen Highlights sind allerdings das Ponyfohlen und der kleine Gibbon.
Leider ist eine Woche vor unserem Besuch der alte, majestätische Tiger verstorben, sodass seine beiden Töchter das Tigergehege alleine bewohnen.
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