Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) will die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen verkleinern. Sie beabsichtigt, Betriebe zu strafen, die Frauen schlechter bezahlen als männliche Kollegen in vergleichbaren Positionen. (Quelle: orf.at)
Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu forcieren und Chancengleichheit zu schaffen, aber dieser Vorschlag zeigt leider, wie wenig manche Politiker von der Privatwirtschaft verstehen.
Ich arbeite in einer Branche in der Menschen nach ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz bzw. der daraus resultierenden Leistung bezahlt werden. Auf dem Papier mögen wir alle den selben Beruf haben, sei es jetzt Consulter, Softwareentwickler oder ähnliches. Aber wir verdienen unterschiedlich viel. Wie soll so ein Betrieb behandelt werden? Ich kann ihn doch nicht bestrafen, weil eine Frau weniger verdient als manche der beschäftigten Männer.
Nachsatz: Für Betriebe, in denen ein einheitlicher Stundensatz gezahlt wird oder in denen nur nach Kollektivvertrag gezahlt wird, ist der Vorschlag natürlich begrüßenswert.
Montag, 22. Juni 2009
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