Der Film hat 2 1/2 Stunden gedauert. Es war von Anfang klar, dass die Handlung von 600 Seiten nicht in dieser Zeit erzählt werden kann. Aber es ist erstaunlich wie wenig man unterbringen kann.
Bis zur Pause bei ca. 1 1/2 Stunden ging es hauptsächlich um Teenager-Beziehungen. Ja, diese Themen kommen im Buch vor, aber dort passieren nebenbei noch andere Sachen, die hier erstmal verschwiegen werden. Damit fehlen nicht nur Informationen, die die Geschichte so besonders machen (Voldemorts Vergangenheit wird kaum erzählt ausgelassen), es kommt auch später zu unerklärlichen Vorfällen (ohne das Buch vorher gelesen zu haben, hätte ich an manchen Stellen nicht verstanden, was passiert).
Immerhin wurde es nach der Pause besser, man konzentrierte sich auf die Haupthandlung und kam so noch zu einem passablen Ende.
Was mich besonders geärgert hat: Wenn man schon nicht alle Szenen des Buches verfilmt, warum quetscht man dann eine Szene in den Film, die a) im Buch nicht vorkommt, b) den Büchern widerspricht und c) weder erklärbar, noch sinnvoll ist. Und warum gibt es im Haydn-Kino bei diesem Film eine Pause?
Für Fans ist der Film natürlich ein Muss, wer die anderen Teile nicht gesehen hat, wird kein Wort verstehen.
Donnerstag, 30. Juli 2009
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