Der burgenländische FPÖ-Chef Tschürtz regt an, ein Heimatschutzgesetz einzuführen. "Damit sollen Heimat und Kultur geehrt werden, wie Respekt vor dem Staatswappen oder dem Kreuz. Bei Nicht-Einhalten kann ich mir Verwaltungsstrafen von Abmahnung bis Geldzahlungen vorstellen.", so der Gedanke des Politikers. Der Passus dieses Gesetzes der oben angesprochenes unter Strafe stellt, nennt sich "Anpassungsverweigerung".
Man kann zu Heimat verschiedene Gefühle haben. Für mich ist Heimat der Ort an dem ich wohne. Ich bin weder stolz auf Österreich, noch patriotisch. Ich feiere den Nationalfeiertag nicht und besitze keine rot-weiß-rote Fahne. Ich wohne gerne in Österreich, aber ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Heimatland - ich kann mir genausogut vorstellen in Deutschland oder England zu leben.
Respekt vor dem Kreuz muss ich nicht haben. Religion ist Privatsache, die christliche Kirche ist KEIN Teil meiner Heimat oder Kultur. Diese ständige Vermischung von Kirche und Staat ist gefährlich und fängt an wirklich zu nerven. Es wird Zeit, dass religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden verschwinden. Wieviele Menschen sind Mitglied in einer christliche Religion und praktizieren diese auch? Warum werden wir alle zwangsbeglückt?
Die Vorschläge dieser Partei werden immer bedenklicher - was kommt da noch auf uns zu?
Freitag, 30. Oktober 2009
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