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Montag, 26. April 2010

Videoabend

Die nackte Wahrheit / The ugly truth
Meine Erwartungen an den Film waren nicht besonders hoch, ich erwartete eine typische romantische Komödie. Leider konnte der Film nicht einmal diese Erwartungen erfüllen.
Der Held des Films verkörpert einen Mann, der sich benimmt als wäre er direkt in der Pubertät steckengeblieben. Das allein wäre ja noch nicht schlimm, dummerweise versucht einem der Film zu erzählen, dass a) diese Masche bei Frauen gut ankommt und b) alle Männer immer und überall nur an Sex denken. Der Rest ist business as usual, also die Standardhandlung einer romantischen Komödie, leider wenig lustig und wenig romantisch. Der Versuch die Handlung durch Gespräche über Selbstbefriedigung und Sex zu ersetzen schlug fehl.

(500
) days of summer
Der Film beginnt wirklich gut, die häufigen Handlungsstränge sind ein wirklich guter Einfall und beleben den Film. Das Gute an dem Film ist auch das Schlechte. Wie schon in der ersten Minute erklärt wird: Der Film ist keine Liebesgeschichte. Und weil er das überzeugend rüberbringt liegt über dem ganzen Film eine Traurigkeit, die auch durch ein (eigentlich) versöhnliches Ende nicht ausgeglichen werden kann. Dazwischen liegt eine gute schauspielerische Leistung beider Hauptdarsteller und eine Geschichte, die einmal etwas anders ist.

Good bye Lenin
Der Film braucht viel zu lange um in Fahrt zu kommen und die Phase, in denen er einige gute Einfälle hat dauert dann auch zu kurz (der Höhepunkt war der Satz: Coca-Cola ist ein sozialistisches Getränk?). Ich hatte mir um einiges mehr erwartet.

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