Anreise:Bochum liegt 941km von Wien entfernt, um diese Strecke zu bewältigen haben wir folgende Verkehrsmittel gebraucht: Straßenbahn, Straßenbahn, Zug, Flugzeug, Kabinenbahn (Bild) und nochmal Zug. Zum Glück war wenigstens das Hotel neben dem Bahnhof. Die Anreise wird dadurch verlängert, dass Bochum keinen Flughafen hat und die Anreise somit vom 50km entfernten Düsseldorf erfolgen muss.
Hotel:
Das Hotel war groß, das Personal war freundlich, die Zimmer sauber und dass das Zimmer ein Raucherzimmer war bemerkte man fast nicht. Das Problem waren die Aufzüge. Wir wohnten im 12. Stock und hatten einen schönen Ausblick über die nähere Umgebung. Die einzige Möglichkeit in den zwölften Stock zu kommen lag bei den Aufzügen, da es eine Treppe nur außerhalb des Hotels gab, zu der man zwar hinaus, aber von der man nicht mehr hineinkam. Von den 2 Personenaufzügen funktionierte schon beim Check-In einer nicht, weswegen die Gäste schon auf den dritten Aufzug auswichen, der eigentlich für das Personal bestimmt war. Richtig rund ging es aber erst am zweiten Tag als auch der zweite reguläre Aufzug den Geist aufgab. Von da an wurde jede Fahrt ins Zimmer zum Geduldsspiel. In beinahe jedem Stock stieg jemand ein oder aus und dadurch bedingt brauchte der Aufzug auch sehr lange bis er von ganz oben (Stock 14) bis zum Erdgeschoß und wieder zurück gefahren war. Unser Rekord lag bei 15 Minuten inkl. Wartezeit vor dem Aufzug.
Zoo Bochum:
Am Vormittag des zweiten Tages waren wir im Bochumer Zoo und führten die Tradition fort in jedem Urlaubsort in
Bismarck-Tu
In Bochum befindet sich der höchste Bismarck-Turm Deutschlands. Die Bismarck-Türme wurden zu Ehren des Kanzlers nach seinem Tod in ganz Deutschland aufgestellt. Jeweils am Geburtstags Bismarcks wurden bis in die 20er-Jahre die Feuerschalen auf der Spitze entzündet. Heute steht die Feuerschale neben dem 33 Meter hohen Turm, der durch Stufen an der Innenseite erklommen werden kann. Von der Spitze hat man einen tollen Ausblick über die angrenzenden Städte wie Dortmund und Gelsenkirchen. Außerdem sieht man von dort auch sehr schön die Starlight-Express-Halle, unser Ziel für den Abend.
Starlight-Express:
Der eigentliche Besuchsgrund in Bochum war der Besuch von Starlight-Express. Ich hatte mir nicht allzuviel erwartet, wurde aber eines Besseren belehrt, denn das Musical ist wirklich fantastisch. Die Geschichte dürfte bekannt sein, ein paar Loks einer Modelleisenbahn fahren um die Wette, die Loks und die Waggons werden durch Menschen auf Rollschuhen dargestellt. Die Bühne ist in mehrere Teile aufgeteilt sodass direkt um einen herum die Darsteller fahren (wenn man unten sitzt). In den Rängen ist eine weitere Bahn auf denen die Züge bei den Rennen auch vorbeikommen oder auch kämpfen und dabei gegen die Bande krachen. Aufgrund des besonderen Aufbaus der Halle wird dieses Musical nur in Bochum oder London gespielt. Jeder der in einer der beiden Städte vorbeikommt, sollte sich dieses Musical auf alle Fälle ansehen und sich auch über den Standort der Halle in Bochum informieren, der Weg dorthin ist nämlich nicht beschildert und die Idee einfach der Menschenmasse zu folgen ist nicht unbedingt sicher, die Menschenmassen haben nämlich auch keine Ahnung.
ZOOM Erlebniswelt:
Am Samstag waren wir mit Freunden in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Diese besteht aus 3 Zonen, der Alaska-Welt, der Afrika-Welt und der Asien-Welt. Der Park ist weitläufig, die Gehege sind imm
Rückreise:
Die Rückreise war wie die Hinreise lang, als Highlight gab es noch leichtere Turbulenzen.
Alles in allem war es eine tolle Reise, ich kann Starlight Express nur weiterempfehlen, das muss man gesehen haben und auch die ZOOM Erlebniswelt ist einen Besuch wert.
1 Kommentar:
hi ho
2 kleine Anmerkungen....
Bochum hat leider keinen Zoo. Es ist nur ein Tierpark ;o)
Und in Deutschland gibt es durchaus größere Biere... manchmal ist ein "großes" Bier auch 0,5l ...
Aber eigendlich muss man mal einen Stiefel bestellt haben.... Aber was es mit dem Stiefel-Trinken auf sich hat, sollte mal gegoogelt werden.
Grüße von dem, der bei dem Besuch in seiner Heimatstadt nicht dabei sein durfte/konnte
Maboki
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