Bei der Diskussion um einen Atomausstieg wird unter den Vorteilen immer das Argument angeführt, dass Atomkraftwerke umweltfreundlich seien, weil sie den Treibhauseffekt nicht beschleunigen. Leider wird dabei immer außer Acht gelassen, dass die Endlagerung für die Umwelt sicher nicht förderlich ist.Leider treten allerdings bereits weitere gravierende Probleme auf, solange führende Industrienationen weiterhin auf Kernkraft setzen. Durch den steigenden Bedarf an Uran steigt der Preis kontinuierlich, wodurch die Wirtschaft mit Begeisterung neue Uranvorkommen sucht. Fündig wurden sie dabei im Grand Canyon, wo die letzte Uranmine 1972 geschlossen wurde. Es wird allerdings vermutet, dass noch unentdeckte Uranvorkommen im Canyon gefunden werden können. Aus diesem Grund versuchen mehrere Firmen Zulassungen für Probebohrungen zu bekommen.
Neben der Zerstörung der dortigen Natur geht damit eine Gefahr für die dort lebenden Ureinwohner sowie eine Gefahr für das Trinkwasser für 30 Millionen Menschen im Westen der USA aus.
Ebenso wie beim Öl zeigt sich die Menschheit hier äußert kurzsichtig. Koste es was es wolle, werden die letzten Ressourcen ausgebeutet, ehe man endlich auf erneuerbare Energieformen setzt - allerdings natürlich erst, wenn es nicht mehr anders geht.
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