Anreise:
Wir reisten mit dem Zug an. Zwischen Payerbach-Reichenau und Stuhleck war die Landschaft wirklich beeindruckend. Die Sonne ließ die verschneite Winterlandschaft glitzern, nur vereinzelt waren Häuser zu sehen. Als wir in Graz ankamen war von der Sonne leider nichts mehr zu sehen.
Hotel:
Das Zimmer (wir bekamen ein "Kaiser-Zimmer") im Erzherzog-Johann-Hotel war groß und wirklich sehr schön eingerichtet, leider hat der Parkettboden wirklich stark geknarzt.
Graz:
Wenn man in
Unser zweites Ziel war die Murinsel. Die Insel sieht ganz nett aus, wenn man im Kaffeehaus auf der Insel Gast ist, sitzt man nur wenig über dem Pegel der Mur. Mehr als zehn Minuten verbraucht der Besuch aber auch nicht.
Beim Spazieren durch die Altstadt hat sich gezeigt: Die Grazer Innenstadt ist auch nicht anders als in Wien oder Innsbruck. Die Ketten haben auch hier ihre Filialen, lediglich ein paar spezielle Geschäfte sind anders und einen KPÖ-Dreiecksständer sieht man in Wien auch seltener.
Der Abend:
Nach einem 4-Gänge-Menü (Lachsterrine, Kürbiscremesuppe, Schweinsmedaillons, Schokomousse) haben wir uns in Casino gewagt. Weil wir uns als Erstbesucher outeten bekamen wir eine spezielle persönliche Führung, in der uns die einzelnen Bereiche im Casino gezeigt wurden. Wir begannen dann zur Einstimmung mit ein paar Runden am einarmigen Banditen, der mir weniger freundlich gesonnen war als meiner Frau. Nach ein paar Runden Roulette, die anfänglich ganz gut liefen, haben wir uns eine Einschulung in Black Jack angesehen. Bei einem zweiten Besuch bei den Automaten hatte ich dann Glück, hatte auch nocheinmal am Roulettetisch Glück, nur um bei Black-Jack wieder zu verlieren - 16 ist eine gemeine Zahl. Im Endeffekt hatte ich am Ende nicht mehr alle Jetons, die es als Eintrittspaket gibt, aber auch noch nicht alles verloren. Leider gab es neben den drei erwähnten nur noch die Möglichkeit Poker zu spielen und ansonsten keine weiteren Spiele und so endete unser erster Casinoabend. Ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte war.
Rückreise:
Der übliche Triathlon aus Zug, Autobus und Straßenbahn brachte uns zurück nach Wien, wo es zur Zeit um einiges kälter ist als in Graz.
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