Es gibt Menschen, die predigen seit Jahren, dass der Kapitalismus sich eines Tages selbst zerstören würde. Da diese Menschen aus dem sehr linken politischen Spektrum kommen, werden sie nicht ernst genommen. Aber wenn Banken verstaatlicht werden, der Kursverfall an den Börsen unvermindert weitergeht und die EU mit Beschlüssen zumindest den Risikogeschäften Einhalt gebieten will, dann ist das eine eindeutige Absage an die ungezügelte, ungebremste Wirtschaftsliberalität.
Wir dürfen uns jetzt daran gewöhnen, dass die nächsten Wochen und Monate die Musik im Wirtschaftskonzert die Gleiche sein wird. Der Staat wird Unsummen in die Wirtschaft stecken, die Kaufkraft der Menschen wird durch das fehlende Geld und durch die schiere Angst sinken und die Inflation angesichts solcher Monstersummen munter weitersteigen. Die Spirale nach unten nimmt Geschwindigkeit auf.
Montag, 6. Oktober 2008
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1 Kommentar:
auf jedenfall fpö/bzö wählen. dann kommen wir vielleicht endlich zu dem, von uns allen schon lange herbeigesehnten ziel, die wiederbetätigung zu entkriminialisieren wie von unserem führer strache gefordert. super, endlich kann man mal wieder an einem schönen frühlingstag auf die straße gehen und ein herzhaftes "HEIL" rauslassen ohne dafür gleich ins häfn zu wandern.
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anonymer puri
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