Eines vorweg: Wer einem (mit Trailern) dreistündigem Kinobesuch nichts abgewinnen kann, für den ist "Watchmen" kein Film.
Am Anfang ist es etwas mühsam. Man lernt erstmal die einzelnen Charaktere kennen, der Film springt in verschiedenen Jahren herum, wechselt oftmals die Position des Betrachters und gibt dem Zuseher nur ein paar Puzzleteile in die Hand. Je länger der Film dauert, je mehr Puzzleteile man in die Hände bekommt und je klarer das Gesamtbild wird, umso besser, spannender und mitreißender wird der Film.
Die Figuren sind sehr gut dargestellt und zwar alle. Das ist besonders erwähnenswert, da durchwegs eher unbekannte Schauspieler mitgespielt haben (Dass Jeffrey Dean Morgan alias Denny Duquette aus "Grey's Anatomy" den Comedian spielt habe ich nicht erkannt).
Gute Schauspieler, eine Geschichte, die weit weg vom üblichen Einerlei ist und zum Nachdenken anregt, eine durchgängig glaubwürdige Atmosphäre, tolle Charaktere, die nicht alle eindeutig gut oder böse sind - das alles sind Zutaten, die diesen Film zu etwas Besonderem machen.
Was allerdings gestört hat: Viele Szenen sind am Anfang unnötig blutrünstig. Das hat nicht gut zum Film gepasst.
Ansonsten ist der Film die beste Comicverfilmung überhaupt. Nur Batman kann mithalten. Marvel Comics sind einfach nicht gut genug!
Donnerstag, 19. März 2009
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2 Kommentare:
"(Dass Jeffrey Dean Morgan alias Denny Duquette aus "Grey's Anatomy" den Comedian spielt habe ich nicht erkannt)"
So ging's mir bei "V wie Vendetta" mit Hugo Weaving ;-)
Ich glaub ich sollt mir diesen Film auch ansehen.
Ich verstehe noch immer nicht, warum du mit X-Men nichts anfangen kannst.
Ich sag nur Wolverine (Hugh Jackman) - RRRRRR *gg*
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