Eine weitere interessante Beobachtung war die Fütterung der Pelikane. Die ersten paar Sekunden hat sich der Pfleger gar nicht die Mühe gemacht, die Fische aus dem Kübel zu nehmen - die Pelikane verhalfen sich selbst zu ihrem Futter und machten anständig Platz, nachdem sie ein paar Fische in ihren Schnäbeln verstaut hatten. Die Rangelei ging erst richtig los, als der Pfleger anfing die Fische ins Wasser zu werfen, weil dann die viel kleineren Komorane mitmischten und sich todesmutig ihr Futter holten, oft nur knapp verfehlt vom Schnabel eines Pelikans, der auf den selben Fisch Lust hatte. Ganz am Schluss der Fütterung mischten dann noch Besucher aus der "Wildnis" mit - Reiher aus der Umgebung hatten mitbekommen, dass es was zu holen gibt.
Das wahre Highlight waren aber zwei Eichhörnchen. Beide hatten absolut keine Scheu mehr vor den Menschen. Eines der beiden war besonders frech, nicht nur dass es so nah kam, dass man es über den Kopf streicheln konnte, nein, es ging ungeniert direkt auf der Lady of the Goats spazieren. Die beiden Eichhörnchen zogen teilweise mehr Aufmerksamkeit auf sich, als die eigentlichen Attraktionen des Zoos.
Ansonsten war nicht viel Neues: Von den neuen Wölfen war nur die Spitze einer Schnauze zu sehen und auch das kleine Halsbandpekari-Junge versteckte sich geschickt. Dafür war der Spaziergang durch das Regelwaldhaus aufgrund der kühlen Temperaturen angenehm. Wie immer hat sich der Besuch des Zoos auf alle Fälle gelohnt.
2 Kommentare:
und wie geht's den Pinguinen? :-)
Gut. Sie schwimmmen fröhlich vor sich hin.
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